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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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06.12.2017 | 11:01 Uhr | Eva Borg

Fahren: Sichtungswege 2018

WEG Tryon und WM Einspänner in Horst/NED als Saisonhöhepunkte

Warendorf (fn-press). Wie in den anderen Pferdesportdisziplinen stehen auch für die Vierspänner die Weltreiterspiele 2018 als Saisonhöhepunkt bevor. Für die Einspännerfahrer steht ebenfalls eine Weltmeisterschaft auf dem Programm. Sie ermitteln ihre neuen Titelträger vom 28. August bis 2. September in Horst in den Niederlanden. 

Welche Fahrer beim Championat dann für Deutschland an den Start gehen dürfen, entscheidet sich bei den Einspännern nach mehreren Sichtungsturnieren. Welche das sind, stellte der Bundestrainer der Einspänner, Wolfgang Lohrer (Meißenheim), beim Aktiventreffen aller A- und B-Kaderfahrer in Warendorf vor. Die erste Sichtung ist vom 10. bis 13. Mai für die Fahrer aus dem Süden Deutschlands in Stadl Paura in Österreich. Für die Fahrer aus den nördlichen Regionen steht zeitgleich das Turnier in Greven in Westfalen als erste Sichtung an. Zur zweiten Sichtung kommen die Einspänner vom 8. bis 10. Juni nach Lähden ins Emsland, auch Zwei- und Vierspänner werden bei diesem Turnier auf der Anlage von Christoph Sandmann an den Start gehen. Das internationale Fahrturnier (CAI) in Chablis in Frankreich vom 28. Juni bis 1. Juli steht als dritte Sichtung auf dem Programm. Pflichtsichtung für alle Einspännerfahrer, die sich Hoffnungen auf einen Start bei der WM machen, ist die Deutsche Meisterschaft vom 26. bis 29. Juli in Schildau. Auch die Pony-Einspännerfahrer ermitteln ihren Deutschen Meister dann dort.

Zusätzlich zur DM müssen die Einspännerfahrer noch bei zwei der vier Sichtungen an den Start gehen. Außerdem müssen sie ein Qualifikationsergebnis aus der laufenden Saison vorweisen. Das bedeutet konkret, dass sie bei einem internationalen Turnier (CAI) mindestens 65 Punkte in der Dressur gefahren sein müssen. Qualifikationsmöglichkeiten sind neben Stadl Paura und Chablis auch schon zu Beginn der Saison in den Niederlanden. Einmal vom 29. März bis 1. April in Exloo und einmal vom 19. bis 22. April in Horst, genau dort, wo auch vom 28. August bis 2. September dann die Weltmeisterschaft stattfinden wird. Wer bei der WM der Einspänner starten darf, entscheidet der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) auf Vorschlag des Bundestrainer Wolfgang Lohrer dann nach der Deutschen Meisterschaft in Schildau.

Drei Vierspänner fahren zu den Weltreiterspielen
Die Vierspännerfahrer planen ihren Sichtungsweg individuell in Abstimmung mit Cheftrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring). Pflichtsichtung für alle Vierspänner sind allerdings wie üblich die Deutschen Meisterschaften, die sie gemeinsam mit den Pony-Vierspännern vom 16. bis 19. August in Donaueschingen austragen. Einige Gespanne werden außerdem vom 17. bis 22. Juli beim Nationenpreis in Aachen die deutschen Farben vertreten dürfen. „Lediglich drei Vierspänner dürfen vom 10. bis 23. September mit in die USA zu den Weltreiterspielen in Tryon“, so Geiger. „Wer das am Ende sein wird, wird nach der gezeigten Leistung entschieden“, erklärt der Cheftrainer. Die Fahrprüfungen stehen in Tryon am letzten Wochenende, vom 20. bis 23. September, auf dem Programm.

WM der Zweispänner 2019 im eigenen Land
Für die Zweispänner steht 2018 kein Championat bevor. Aber 2019 finden dann die Weltmeisterschaften im eigenen Land statt und zwar vom 11. bis 15. September in Drebkau in Brandenburg. Daher ist für die Zweispänner für die kommenden Saison das internationale Turnier in Drebkau vom 13. bis 16. September als Saison-Zielwettkampf bestimmt worden, damit sich die Fahrer schon mal mit den Gegebenheit vor Ort vertraut machen können. Außerdem ist die Deutsche Meisterschaft, die gemeinsam mit den Pony-Zweispännern vom 2. bis 5. August in Modautal/Herchenrode in Hessen stattfindet, ein Pflichttermin für alle Zweispännerfahrer.

Für die Ponyfahrer steht 2018 kein Championat auf dem Programm. Relevant für eine mögliche Berufung in den Kader nach der Saison sind alle internationalen Pony-Fahrturniere und die Deutschen Meisterschaften in Donaueschingen für die Pony-Vierspänner, in Herchenrode für die Pony-Zweispänner und in Schildau für die Pony-Einspänner. Alle Deutschen Meisterschaften sind zugleich auch eine Pflichtsichtung für die Ponyfahrer.

Jugend-Fahrsport: EM in Ungarn und DJM in Ostenfelde
Für alle Nachwuchsfahrer sind die Jugend-Europameisterschaften vom 8. bis 12. August in Kisber in Ungarn der Saisonhöhepunkt. Die deutsche Mannschaft ist hier Titelverteidiger. Sichtungen für die Jugend-EM sind vom 4. bis 6. Mai in Offenthal (keine Klasse A), vom 10. bis 13. Mai in Greven (keine Klasse A), vom 8. bis 10. Juni in Driftsehte und vom 28. Juni bis 1. Juli in Westbevern. Zeitgleich zu dieser Sichtung findet für Nachwuchsfahrer aus Süddeutschland die Sichtung vom 29. Juni bis 1. Juli in Schwaiganger (keine Pony-Zweispänner) statt. „Von den fünf Sichtungen müssen mindestens zwei gefahren werden, gerne natürlich mehr“, fordert Dieter Lauterbach, Bundestrainer für den Jugend-Fahrsport. „Alle Fahrer, die an dem Sichtungweg teilnehmen, haben eine Chance mit zur EM zu kommen – nicht nur Kaderfahrer. Denn wir möchten auf jeden Fall die besten in jeder Altersgruppe mit zur EM nehmen.

Es gibt aber auch eine Ausnahme für Fahrer, die 2017 und 2018 erfolgreich national und international in Klasse S gestartet sind. Sie müssen nicht zwingend am Sichtungsweg teilnehmen, um eine Chance auf eine EM-Teilnahme zu haben“, sagt Lauterbach. Nominiert wird dann nach den Sichtungen in Westbevern bzw. Schwaiganger. Die Deutschen Jugendmeisterschaften finden erst vom 19. bis 22. Juli in Ostenfelde in Westfalen statt. „Die DJM ist in diesem Jahr leider zeitlich zu knapp vor der EM, so dass wir sie nicht mehr als Sichtung, sondern nur noch als Formüberprüfung der EM-Kandidaten heranziehen können“, erklärt Lauterbach. evb

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