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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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19.07.2013 | 20:29 Uhr | Uta Helkenberg

EM Springen: Junge Reiter auf Platz fünf in der Teamwertung

Children-Team wird Siebter

Vejer de la Frontera/ESP (fn-press). Die neuen Mannschaftseuropameister im Springen kommen aus Belgien (Junge Reiter), der Schweiz (Junioren) und Frankreich (Children). Die deutschen Nachwuchsreiter konnten in diesem Jahr keine Teammedaille gewinnen: Die Jungen Reiter belegten Platz fünf, die Children landeten auf Platz sieben, die Junioren nahmen als Elfte nicht am zweiten Umlauf teil.  "Bei einem so hochkarätigen Starterfeld mit  guten Reitern und Pferden aus so vielen Nationen sind Tagesform und Glück entscheidende Kriterien für den Erfolg. Bei uns hat es heute leider nicht ganz gereicht", sagte Equipechefin Heidi van Thiel. 

Bei den Children hatten vier Teams den ersten Umlauf ohne Strafpunkt, ein Team mit einem Strafpunkt und drei mit  vier Strafpunkten beendet, darunter auch die deutsche Mannschaft mit Laura Schoechert (Lossatal) mit Linett, Marie Ligges (Ascheberg) mit Chiclana, Laura Hetzel (Goch) mit Polly Pocket und Kathrin Stolmeijer (Emsbüren) mit Apricot van Spalbeek Z. Dementsprechend war im zweiten Umlauf alles offen. Am Ende blieb kein Team strafpunktfrei. Mit einem wahren Husarenritt sicherte die letzte Teilnehmerin aus Frankreich ihrer Mannschaft den Sieg. Die Equipe Tricolore beendete die Prüfung mit vier Strafpunkten.

Gleich vier Teams beendeten den zweiten Umlauf mit jeweils acht Strafpunkten. Im Stechen um Silber setzte sich Dänemark durch, die Ungarn holten mit Bronze ihre erste Mannschaftsmedaille bei Europameisterschaften. Beinahe wären auch die deutschen Children im Stechen um die Medaillen dabei gewesen, denn nach Laura Schoechert mit acht Strafpunkten, Marie Ligges mit einer Nullrunde und Laura Hetzel mit vier Strafpunkten hatten die Deutschen ebenfalls acht Punkte auf dem Konto. Alle Last ruhte damit auch Schlussreiterin Kathrin Stolmeijer, der es auch fast gelungen wäre, fehlerfrei ins Ziel zu kommen. Doch am vorletzten Hindernis, an dem schon zuvor viele Fehler gemacht worden waren, fiel noch eine Stange. Mit einem Endstand von zwölf Punkten landete die deutsche Mannschaft auf Platz sieben. Insgesamt bewarben sich 19 Nationen um den Titel.

Ebenfalls das letzte Quäntchen Glück fehlte den Jungen Reitern, auch wenn Schlussreiter Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Cooper am Ende noch eine Nullrunde gelang. Mit einem Endstand von 27 Punkten belegte das Quartett von Bundestrainer Lars Meyer zu Bexten den fünften Platz. Am ersten Tag war keinem der vier Deutschen ein fehlerfreier Ritt gelungen. Maurice Tebbel, Junioreneuropameister von 2012, musste in der ersten Runde sechs Strafpunkte in Kauf nehmen, Angelina Herröder (Büttelborn) bestritt den Nationenpreis mit Pico’s Boy mit 20 und acht Strafpunkten, Maximilian Lill (Antorf) kam mit Granat auf fünf und acht Strafpunkte. Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen) kassierte mit Carella zwei Mal vier Strafpunkte. Damit hat er auch in der Einzelwertung noch Chancen. Mit 11,97 Minuspunkten belegt der 19-Jährige in Einzelwertung Platz sieben. Maurice Tebbel rückte dank seiner fehlerfreien zweiten Runde auf Platz 15 vor (15,43). Der Sieg in der Altersklasse Junge Reiter ging an die Schweiz mit acht Minuspunkten vor den Niederlanden (12) und Belgien (14). Ein Dutzend Teams kämpften bei den Jungen Reitern um Medaillen. 

Die deutschen Junioren verpassten knapp den Einzug in den zweiten Umlauf des Nationenpreises. Sie wurden Elfte bei insgesamt 20 Nationen. Der Sieg ging mit acht Strafpunkten an die Schweiz, Großbritannien holte Silber (12), die Niederlande Bronze (16). Kleiner Trost: Am Sonntag, wenn es um die Einzelmedaillen geht, sind alle vier deutschen Teamreiter   – Guido Klatte jun. (Lastrup) mit Collado, Philip Koch (Tasdorf) mit Cracker Jack, Leonie Krieg (Villingen-Schwenningen) mit Champerlo und Julia Plate (Oldendorf) mit Limbiskit – wieder am Start. 

Besonderes Pech hatte Einzelreiterin Frederike Staack (Lasbek). Sie stürzte am ersten Sprung so unglücklich, dass sie mit einer Verletzung in der Mundhöhle ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Es geht ihr schon wieder gut und wir hoffen, dass sie am Montag mit uns nach Deutschland zurückkehren kann“, sagte Heidi van Thiel. 

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