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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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19.05.2018 | 12:15 Uhr | Uta Helkenberg

Wiesbaden: Alina Hahn gewinnt erste EM-Sichtung der Altersklasse Children

U14-Dressurreiter hatten "Spaß vorm Schloss"

Wiesbaden (fn-press). Vor großer Kulisse haben die U14-Dressurreiter (Children) die erste offizielle Sichtung für die Europameisterschaften in Fontainebleau ausgetragen. Sie durften beim Wiesbadener Pfingstturnier auf dem Viereck vor dem Biebricher Schloss ihr Können zeigen. Als Siegerin ging Alina Hahn aus dem baden-württembergischen Wimsheim mit der schwarzbaunen Stute Riana hervor.

Bereits in der Qualifikationsprüfung setzte Alina Hahn ein Zeichen. Als erste Starterin erzielte sie 72,436 Prozent und war damit nicht zu schlagen. Im Finale wiederholte sie ihre Leistung, dieses Mal als letzte Starterin. Mit 72,619 Prozent setzte sich die 14-jährige Wimsheimerin, die ihr erstes Turnier bereits im zarten Alter von fünf Jahren bestritten hat und mit zehn die ersten A-Platzierungen hatte, erneut an die Spitze: „Also eigentlich reite ich, glaube ich, schon immer. Meine Mama ist früher auch geritten“, erzählt sie. Im vergangenen Jahr war Hahn bereits in Verden dabei, wo erstmals der Bundessieger Children Dressur ermittelt wurde. Dort belegte sie noch Platz zehn. „Alina hat einen richtigen Leistungssprung gemacht. Gerade auch noch einmal vom Lehrgang in Warendorf bis Wiesbaden. Man merkte, dass sie an sich gearbeitet hat und das gut umgesetzt hat, was Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen ihr mit auf den Weg gegeben hat“, sagt Caroline Roost, die in der AG Nachwuchs des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) für die Children zuständig ist. Hahn bestätigt: „Das war voll schön, hier vor das Schloss zu reiten. Das gibt einem noch mal so einen Schub.“ 

Auf dem zweiten Platz landete im Finale die noch 13-jährige Isabelle Dülffer aus Niestetal. Die Schülerin von Helen Langehanenberg, die seit März im Sattel des ehemaligen Dillenburger Hengstes Ben Kingsley (v. Benetton Dream – Londonderry) sitzt, konnte sich im Vergleich zur Qualifikation noch etwas steigern und kam auf 71,488 Prozent. Eine noch größeren Sprung nach vorne machte Anabel Huther aus Bamberg mit Oldenburger Fidertanz-Sohn Fürst Fidell. In der Qualifikation noch Zwölfte, belegte sie im Finale mit 69,702 Prozent Platz drei. „Die Finalaufgabe (FEI-Einzelwertungaufgabe für die EM) ist technisch nochmal schwieriger als die Teamaufgabe, hier ist korrektes Reiten ganz besonders gefragt. Anabel hat ihre Chance genutzt und ihre Stärke in den technischen Lektionen ausgespielt“, erklärt Caroline Roost.

Insgesamt zeigte sich Roost mit den Ergebnissen der ersten Sichtung sehr zufrieden. In der Qualifikationsprüfung erzielten fast die Hälfte der Teilnehmer über 70 Prozent, im Finale lagen nach Huther drei weitere Paare nur ganz knapp darunter. „Nach dem Lehrgang hatten wir ein gutes Bauchgefühl, dass wir dieses Jahr eine gute Truppe bei den Children gefunden haben. Sie sind alle gut vorbereitet hierher nach Wiesbaden gekommen, sowohl sportlich als auch mental. Aber letztendlich wussten wir nicht, wie Reiter und Pferde mit der Atmosphäre zurechtkommen. Das Motto war: Spaß vorm Schloss. Dass sie alle so gut abgeliefert haben, macht uns stolz“, sagt Roost.

Ein spontanes Dankeschön gab es am Ende des Finale für die „Dressur-Chefin“ des Wiesbadener Pfingstturniers Isabelle Kettner. Im Namen der Children überreichte ihr Shona Benner einen großen Blumenstrauß dafür, dass der Veranstalter die Sichtungsprüfungen ermöglicht hatte. Die Freude sei ganz auf ihrer Seite, sagte Kettner überrascht: „An der Reaktion des Publikums hat man gesehen, dass ihr hier tollen Sport gezeigt habt.“

Für die U14-Dressurreiter führt der EM-Sichtungsweg nun weiter über den Preis der Besten, der vom 25. bis 27. Mai in Warendorf ausgetragen wird. Hb

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