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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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12.04.2018 | 15:45 Uhr | fn-press

Weltall VA lebt nicht mehr

Mannschaftsolympiasieger von 2004 an Kolik gestorben

Rechtmehring. Weltall VA ist im Alter von 24 Jahren an einer Kolik gestorben. Der Hannoveraner Wallach gewann 2004 mit seinem Entdecker und Ausbilder Martin Schaudt im Sattel Mannschaftgold in der Dressur bei den Olympischen Spielen von Athen.

Weltall VA war eines der ersten Dressurpferde, die von den Richtern mit Neunern und Zehnern bewertet wurden. Er schaffte in der Stuttgarter Schleyerhalle mit Martin Schaudt einen Noten-Weltrekord, den er dann gleich in Neumünster bestätigte und verbesserte. Der Hannoveraner war eine Ausnahme-Erscheinung, vom ersten Moment an, als er auf der Elite-Auktion in Verden erstmals in die Öffentlichkeit trat. Er schaffte mit Martin Schaudt die Olympianominierung für Athen, wenige Monate nach einem Unfall mit dem Transporter auf der Autobahn, und kam mit der Mannschaftsgoldmedaille zurück. Aber Weltall VA war auch ein Genießer. Bananen waren eine seiner liebsten Speisen und zuletzt genoss er es, wenn er im Stall Meggle (Rechtmehring), wo er seinen Lebensabend verbringen durfte, junge Rosenknospen zu fressen, die, nachdem seine Vorliebe dafür bekannt wurde, extra für ihn angepflanzt wurden. Quelle: www.dressuraktuell.de

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