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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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18.11.2017 | 19:00 Uhr | Julia Basic

Stuttgart: Isabell Werth und Weihegold OLD gewinnen erneut Weltcup-Kür

Dorothee Schneider auf Rang zwei vor Helen Langehanenberg

Stuttgart (fn-press). Erneut gab es kein Vorbeikommen an den Triple-Europameisterinnen Isabell Werth und Weihegold OLD. Mit haushohem Vorsprung entscheiden die beiden die Weltcup-Kür bei den Stuttgart German Masters für sich (87.575 Prozent). Auf den Plätzen zwei und drei folgten ihre EM-Teamkollegen Dorothee Schneider mit Sammy Davis jr. (82.805 Prozent) und Helen Langehanenberg mit Damsey FRH (79.615 Prozent).

Lediglich ein Fehler in den Zweierwechseln, genau wie im Grand Prix am Freitag, zog das Ergebnis leicht nach unten. Doch das trübte keineswegs die Freude der erfolgreichsten Reiterin der Welt, die am Samstagmorgen ebenfalls den Grand Prix der CDI4*-Tour mit Don Johnson FRH für sich entschieden hatte. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Pferde so gut in Schuss sind und Weihe hier zwei so harmonische Runden gezeigt hat“, sagte Werth. „Das ist das Ergebnis jahrelanger, kontinuierlicher Arbeit und Training und der großen Unterstützung von Menschen wie zum Beispiel Madeleine Winter-Schulze. Das alles macht es möglich, dass wir immer wieder mit tollen jungen Pferden starten können und uns bis zum Grand Prix heranarbeiten können. Das ist meine Passion und bereitet mir unheimliche Freude.“

Ihre Partnerin im Weltcup-Viereck, die zwölfjährige Oldenburger Stute Weihegold OLD (von Don Schufro – Sandro Hit), startete in Stuttgart erstmals wieder nach dem Gewinn der drei Goldmedaillen bei den Europameisterschaften in Göteborg. „Was sich bei Weihegold wie ein roter Faden durch die gesamte Prüfung, vom ersten bis zum letzten Moment durchzieht, ist die bilderbuchmäßige Anlehnung und die Selbstverständlichkeit, mit der sie alle Lektionen absolviert“, sagte Chefrichter Dr. Dietrich Plewa. „Wir sehen genau das, was klassisches Reiten ausmacht – das Gleichmaß, die gesenkte Kruppe, das unaufwendige Reiten und diese unglaubliche Harmonie zwischen Pferd und Reiter. Das schlägt sich eben auch in den Noten nieder.“

Auch für Dorothee Schneider (Framersheim) gab es wieder allen Grund zur Freude. Vor einer Woche feierte sie mit ihrem lange pausierenden Olympia-Pferd Showtime ein erfolgreiches Comeback in München. Mit ihrem erst elfjährigen DSP-Wallach Sammy Davis jr. (von San Remo – Wenckstern) erreichte sie nun in Stuttgart eine neue Bestleistung auf diesem Niveau. Der noch amtierende Louisdor-Preisträger war zuvor bereits in Lyon in die Weltcup-Saison eingestiegen. In der Schleyer-Halle wuchs er erneut über sich hinaus – noch sicherer, konzentrierter und dynamischer als bei den Europameisterschaften. „Bis zu Isabell fehlen zwar noch ein paar Punkte, aber ich bin heute sehr sehr glücklich. Sammy wollte tanzen, er wollte sich präsentieren und hatte richtig Spaß. Das macht echt Laune und ich bin mächtig stolz, wie toll er sich dieses Jahr entwickelt hat“, sagte Schneider, die ihr Ziel für die Wintersaison, die Qualifikation für das Weltcup-Finale in Paris (10. bis 15. April 2018), klar im Blick hat.

Ebenso sieht es bei Helen Langehanenberg (Billerbeck) aus. Sie belegte beim Einstieg in die Weltcup-Saison mit dem 15-jährigen Hannoveraner Damsey FRH (von Dressage Royal – Ritual) den dritten Platz. „Auch für Damsey war es der erste Start nach Göteborg. Heute habe ich mich besonders über seine Frische gefreut, es war wie ein kleiner Feuerstuhl, auf dem ich saß und ich habe mich so darüber gefreut, wie gut er aus der Pause gekommen ist“, sagte Langehanenberg. „Er ist ja schon 15, aber bei ihm gilt offenbar das Motto ‚je oller, je doller‘, das kann gerne noch ein paar Jahre so weiter gehen. Heute war es vielleicht sogar ein bisschen mehr Energie als gut war, aber ich bin total happy.“

Auch die beiden weiteren deutschen Reiterinnen im Feld durften sich über Platzierungen unter den besten Sechs freuen. Für Fabienne Lütkemeier (Paderborn), die mit D'Agostino FRH am Morgen Platz zwei im Grand-Prix der CDI4*-Tour belegt hatte, und ihren erst zehnjährigen DSP-Wallach Fabregaz (von Florestano – Ragazzo) stand ebenfalls eine neue internationale Bestleitung zu Buche – 78.190 Prozent und Platz fünf hinter der Schwedin Tinne Vilhelmson Silven mit Paridon Magi. Dahinter reihten sich Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) und ihre KWPN-Stute Zaire-E ein (78.185 Prozent). Am Sonntagmorgen steht der Grand Prix Special um den Titel „German Master der Dressurreiter“ auf dem Programm. Titelverteidigerin ist – wenig überraschend – Isabell Werth. Da sie ebenfalls Titelverteidigerin des Gesamtweltcups ist, ist sie übrigens automatisch für das Finale in Paris qualifiziert.  jbc

Alle Ergebnisse sowie den Zeitplan der Stuttgart German Masters finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/2017/1426/html/en/longinestiming/index.html

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