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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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19.11.2017 | 13:30 Uhr | Julia Basic

Stuttgart: Isabell Werth ist wieder German Master der Dressurreiter

Rheinbergerin siegt diesmal mit dem Hannoveraner Don Johnson FRH

Stuttgart (fn-press). Isabell Werth hat zum 14. Mal den Titel „German Master“ der Dressurreiter gewonnen. Diesmal siegte die Weltranglistenerste mit dem Hannoveraner Don Johnson FRH (77.941 Prozent) vor Fabienne Lütkemeier mit D’Agostino FRH (74.843 Prozent) und Hubertus Schmidt mit Imperio (73.706 Prozent).

Vier Starts, vier Siege – einmal mehr war Isabell Werth die überragende Reiterin des internationalen Hallenreitturnier in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Am Samstag siegte sie mit Weihegold OLD in der Weltcup-Kür, am Sonntagmorgen folgte der Triumph im Grand Prix Special, der ihr den 14. German-Master-Titel bescherte. Ihr Partner im Stuttgarter Viereck war diesmal der 15-jährige Hannoveraner Don Johnson (von Don Frederico – Warkant), den die Rheinbergerin selbst gern als „Schlitzohr“ bezeichnet, da der Wallach gerne mal zum Buckeln und „Quatsch machen“ neige. „Während das Leben auf Weihegold ganz leicht und einfach ist, muss ich bei Johnny immer höllisch aufpassen und noch wacher sein als er“, sagte Werth. „Aber heute war er sehr konzentriert, sehr seriös und voll bei der Sache. Das war eine runde Prüfung, ohne Ecken und Kanten. Ich habe gestern schon gesagt, dass ich unheimlich glücklich bin, wie gut alle meine Pferde dieses Jahr in Schuss sind. Dieses Jahr wird kaum zu toppen sein. Aber wer so lange im Sport ist wie ich, der weiß auch, dass die nächste Klatsche kommen kann und deshalb drücke ich die Daumen, dass alle gesund bleiben.“

Nicht nur mit ihren Top-Pferden ist Werth weltklasse aufgestellt. In Stuttgart wurde der achtjährige Bundeschampion und Vize-Weltmeister der jungen Dressurpferde, DSP-Hengst Belantis, zum Masters-Hengst ernannt. Mit ihm will sie sich künftig ganz auf den Sport konzentrieren. Mit Gut Wettkam’s Stand by me, der dem Fußballer Thomas Müller und seiner Frau Lisa gehört, hat sie sich zudem für das Finale des Louisdor-Preises in Frankfurt qualifiziert.

Fabienne Lütkemeier (Paderbron) durfte sich in Stuttgart über ihren fitten Rouinier freuen, den inzwischen 17-jährigen D’Agostino (von De Niro – Shogun). Die beiden hatten sich bereits im Grand Prix hinter Werth platziert und wiederholten diesen Erfolg am Sonntag. „Das Gefühl heute war der Hammer. Daggi liebt die Halle und gibt immer alles. Wenn er hier reinkommt, dann spitzt er die Ohren und sagt, darauf habe ich jetzt richtig Lust“, sagte Lütkemeier, die mit dem Fuchswallach schon so viele Erfolge vom Nachwuchsbereich bis zum Seniorenlager feiern durfte. „Er macht mich unglaublich stolz und ich habe ihm sehr viel zu verdanken.“ Auch Hubertus Schmidt durfte mit seinem Trakehner Imperio (von Connery – Balfour) und dem dritten Platz zufrieden sein. „Imperio war hochkonzentriert und ließ sich von nichts ablenken. Gestern hatte ich keinen guten Tag, heute war ich mit uns beiden sehr zufrieden“, sagte Schmidt. jbc

Alle Ergebnisse aus Stuttgart finden Sie hier: www.longinestiming.com/#!/equestrian/2017/1426/html/en/longinestiming/index.html

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