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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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09.12.2018 | 14:16 Uhr | fn-press

Salzburg: Benjamin Werndl gewinnt Weltcup

Patrik Kittel wird Zweiter, Dorothee Schneider auf Platz drei

Salzburg (fn-press). Benjamin Werndl (Aubenhausen) setzte seine derzeitige Erfolgsserie auch beim Dressur-Weltcup im Salzburger Messezentrum fort. Zwei Wochen zuvor bei den Munich Indoors mit Nachwuchspferd Famoso OLD im Grand Prix Special siegreich, gewann der 34-jährige Bayer nun mit dem Wallach Daily Mirror die Weltcup-Kür.

Die fünfte Station des Dressur-Weltcups (Westeuropa-Liga) führte die Aktiven ins Salzburger Messezentrum. Schon im Grand Prix lagen die Prozentpunkte der Spitzenpaare sehr dicht beieinander, so dass die Kür viel Spannung versprach. Benjamin Werndl hatte mit dem 14-jährigen westfälischen Wallach Daily Mirror (v. Damon Hill) knapp vorgelegt. 74,783 Prozent reichten aber zum Sieg. Mit exakt demselben Ergebnis von 74,609 beendeten Dorothee Schneider (Framersheim) mit Faustus und der Schwede Patrik Kittel mit Delatio den Grand Prix.

Die Kür verlief für Benjamin Werndl zwar nicht optimal, aber kleine Fehler (Einerwechsel, Angaloppieren im starken Trab und Stocken in der Piaffe) drückten das Ergebnis kaum: Die Vorstellung des eleganten Rappen honorierten die fünf Jurymitglieder mit 80,79 Prozent. Ebenfalls über 80 Prozent erzielte Patrik Kittel. Wie beim Weltcup in Lyon belegte der im Münsterland lebende 42-Jährige mit dem Hannoveraner Hengst Delatio v. De Niro Platz zwei (80,010). Bei diesem Paar war sich die Richtergruppe am meisten einig, bei Dorothee Schneiders Vorstellung hingegen gingen die Meinungen weit auseinander. Der zehnjährige Senkrechtstarter Faustus, Hannoveraner v. Falsterbo, hat noch wenig Kürerfahrung, zeigte aber in Salzburg eine nahezu makellose Prüfung. Die Bewertung schwankte zwischen Platz eins (82,9 Prozent) und Platz fünf (77,725). Am Ende wurde es Platz drei für das deutsche Paar.

Hinter der in Hamburg lebenden Australierin Kristy Oatley mit Du Soleil, wie Kittels Delatio ein hannoverscher De Niro-Sohn (79,330), platzierte sich Fabienne Müller-Lütkemeier (Paderborn) an fünfter Stelle. Ihr elfjähriger bayerischer Florestano-Sohn Fabregaz wurde mit 77,230 Prozent bewertet.

Nach fünf von zehn Etappen auf dem Weg zum Finale in Göteborg (3. bis 7. April) führen Benjamin Werndl und Dorothee Schneider mit jeweils 65 Punkten das Ranking der Westeuropa-Liga an, gefolgt von Morgan Barbacon-Mestre/Frankreich (44) und Fabienne Müller-Lütkemeier (40). Drei deutsche Teilnehmer können sich für das Finale qualifizieren, neben der gesetzten Titelverteidigerin Isabell Werth (Rheinberg) sind also noch zwei Startplätze zu vergeben.   hen

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