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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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26.05.2019 | 19:00 Uhr | Laura Schwabbauer

Preis der Besten Dressur: Rothenberger, Busch-Kuffner, Pistner und Schmitz-Morkramer gewinnen

Semmieke Rothenberger wiederholt mit Dissertation ihren Erfolg vom Vorjahr / Neue Gesichter bei den Ponies

Warendorf (fn-press). Deutschlands Nachwuchshoffnungen in der Dressur haben in den Altersklassen U21 und U16 ihre Besten ermittelt. Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) hat ihren Vorjahressieg bei den Jungen Reitern wiederholt, Antonia Busch-Kuffner (Prinzhöfte) gewinnt bei den Ponies. Alegra Schmitz-Morkrämer heißt die Beste bei den Children, Valentina Pistner ist die Siegerin der Jungen Reiter. 

Jeweils über 77 Prozent haben sich Semmieke Rothenberger und Dissertation in den beiden Wertungsprüfungen im Preis der Besten der Jungen Reiter erarbeitet. "Ich bin super glücklich, wie Daisy sich hier gezeigt hat und bin sehr zufrieden mit unseren beiden Runden", sagt Semmieke Rothenberger. Mit 154,237 Prozentpunkten haben sie sich deutlich an die Spitze der U21-Dressurreiter gesetzt, vor Lia Welschof (Paderborn) mit Linus K mit 148,263 Prozent. Die beiden hatten in der ersten Wertung Rang zwei belegt und wurden in der zweiten Wertung Vierte. Dritte werden Alexa Westendarp (Osnabrück) und ihre achtjährige, selbstgezüchtete Stute Four Seasons und 146,52 Prozent. 

Antonia Busch-Kuffner und Daily Pleasure WE sind die Shootingsstars der Saison. Im französischen Saumur haben die beiden gerade noch mit dem deutschen Team Einzel- und Mannschaftsgold im Nationenpreis gewonnen. Beim Preis der Besten haben sie beide Wertungsprüfungen souverän für sich entschieden. 149,528 Prozent stehen auf dem Konto der beiden, damit gewinnen sie vor Rose Oatley mit Daddy Moon (146,839 Prozent) und Johanna Kullmann mit Champ of Class (145,11 Prozent). "Rose ist erst elf Jahre alt, sie hat vor acht Wochen ihre erste FEI-Aufgabe geritten und sich toll entwickelt. Das Gleiche gilt für Antonia. Sie hat von 2018 auf 2019 wahre Quantensprünge gemacht. Natürlich reiten die Mädchen gute Ponies, aber es ist bemerkenswert, wie stark die Kinder sich reiterlich entwickeln", sagt Pony-Bundestrainerin Cornelia Endres. Sie sei generell sehr angetan von den Leistungen beim Preis der Besten: "Es ist erfreulich, dass viele junge, starke Paare nachkommen. Wir haben einen guten Nachwuchs in der Pony-Dressur und sind auch in Quantität gut aufgestellt. Für die Future Champions in Hagen und für die Europameisterschaft haben wir mehr gute Paare als Startplätze und die Paare liegen dicht beieinander, da müssen wir sehr gut abwägen." 

Alegra Schmitz-Morkramer heißt die Siegerin der U14-Dressurreiter. Mit Lavissaro legte sie 75 und 74 Prozent in den beiden Wertungsprüfungen hin, kam auf 150,305 Prozent und setzte sich mit Abstand an die Spitze. Sie sagt: "Ich bin immer ziemlich nervös vor meinen Prüfungen, aber während ich reite, geht es dann immer wieder." An ihre Leistung kam nur sie selbst ran: Mit ihrem zweiten Pferd, Tropensonne, wurde sie Zweite und Dritte in den beiden Wertungsprüfungen und erritt 145 Prozent - Punkte, die nicht in die Wertung des Preis der Besten eingehen, denn hier wird nur ein Pferd gewertet. So geht der zweite Platz im Preis der Besten an Lisa Steisslinger und Havanna Negra mit 145 Prozent. Das Paar hat bereits bei der U14-Europameisterschaft 2018 Mannschaftssilber gewonnen. Clara Paschertz und Belvedere werden mit 141 Punkten knapp dahinter Dritte. 

Valentina Pistner (Bad Homburg) und Flamboyant OLD gewinnen den Preis der Besten der U18-Dressurreiter mit 145,134 Punkten. "Uns hat im vergangenen Jahr an manchen Stellen noch ein bisschen die Ruhe gefehlt, das haben wir jetzt verbessert", erklärt die 16-Jährige ihr Training in den Wintermonaten. Sie hat auch ein Glücksritual vor dem Start: "Wir geben Flamboyant vor der Prüfung immer einen Kuss, das hat sich bewährt und ist ein Ritual geworden." Ein Prozentpunkt trennt sie von den Zweitplatzierten, Lucie-Anouk Baumgürtel (Nottuln) mit Sweetheart FH (144,375 Punkte). Lucie-Anouk hat erfolgreichn den Sprung aus dem Pony- ins Juniorenlager geschaffft, sie ist im vergangenen Jahr noch bei den Pony-Europameisterschaften gestartet. Ebenfalls aus dem Ponylager erfolgreich in der höheren Altersklasse angekommen ist Anna Middelberg als Glandorf, die mit Blickfang HC die Bronzemedaille gewinnt. 

Alle Starter und Ergebnislisten gibt es unter: https://www.fnverlag.de/fn-erfolgsdaten/veranstaltung/24083/Preis-der-Besten-Warendorf-DOKR

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