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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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16.05.2016 | 16:15 Uhr | fn-press

Odense: Plätze 2 und 3 in Nationenpreisen

Senioren und Ponyreiter mussten sich der dänischen Konkurrenz beugen

Odense (fn-press). Beim CDIO im dänischen Odense behauptete sich das deutsche Team im Dressur-Nationenpreis an dritter Stelle. Zur Mannschaft zählten Kathleen Keller (Luhmühlen), Brigitte Wittig (Rahden), Marcus Hermes (Billerbeck) und Svenja Peper (Harsefeld), die es nach Grand Prix, Special und Kür auf 412,113 Punkte brachten. Die Sieger aus Dänemark führten mit 436,521 Punkten, Zweite wurde die Mannschaft auf Schweden mit 436,204 Punkten. Im Ponylager behaupteten sich die deutschen Paare im Nationenpreis an zweiter Stelle hinter Dänemark und vor den Niederlanden.

Der Nationenpreis in Odense wird traditionell anders entschieden als auf „normalen“ CDIOs. Für die Mannschaft gewertet werden die besten drei Ergebnisse aus dem Grand Prix, die zwei besten aus dem Grand Prix Special und das beste aus der Kür. Während sich die Reiterinnen und Reiter aus Dänemark und Schweden von der ersten Prüfung an ein Kopf an Kopf-Rennen lieferten und klar machten, dass der Sieger zwischen ihnen ermittelt werden würde, setzte sich das deutsche Team im Grand Prix auf Rang drei und gab diese Position bis zum Schluss nicht mehr ab. Das beste deutsche Grand Prix-Ergebnis erzielte Kathleen Keller. Die 25-jährige einstige Derby-Siegerin aus Luhmühlen erhielt für ihre Vorstellung mit dem Hannoveraner De Niro-Nachkommen Daintree 68,78 Prozent, knapp gefolgt von Brigitte Wittig (58) aus dem westfälischen Rahden. Sie saß im Sattel der selbstgezogenen zehnjährigen Breitling-Tochter Bodega W (68,54). Marcus Hermes, 31-jähriger Berufsreiterchampion von 2014 und einstiger Schüler von Hubertus Schmidt und Wolfram Wittig, führte Zinq Cabanas, Oldenburger Tochter des Carabas, zu 67,8 Prozent. Das Streichergebnis lieferte Svenja Peper. Die 25-Jährige, die bei Familie Keller in Luhmühlen trainiert, brachte es mit Disneyworld, Hannoveraner und ebenfalls Nachkomme v. De Niro, auf 66,9 Prozent.

Marcus Hermes und Brigitte Wittig entschieden sich für den Grand Prix Special, den sie mit jeweils über 67 Prozent auf den Plätzen 6 und 7 beendeten. In der abschließenden Kür gingen Kathleen Keller und Svenja Peper an den Start. Gewertet wurde das bessere Ergebnis, das Kathleen Keller mit 71,6 Prozent erzielte (Platz 3). Svenja Peper erhielt von der Jury 68,925 – Platz 5.

Nicht nur die Senioren unternahmen über Pfingsten einen Ausflug nach Dänemark. Auch einige Ponyreiter vertraten die deutschen Farben im Nationenpreis des CDIOP. Nele Löbbert (Witten) platzierte sich mit der Deutschen Reitponystute Contra als Beste an fünfter Stelle in der Mannschaftsprüfung (71,111 Prozent), Anna-Margareta Jürgens (Grebin) folgte mit dem RP-Ponywallach Contrast auf Platz 7 (69,274) und Helen Erbe (Krefeld) mit dem Palomino White Love knapp dahinter auf Rang 8 (69,231). In der Summe (nur zwei Ergebnisse zählten) kam das deutsche Team auf 144,274 Prozent und wurde nur ganz knapp von der dänischen Mannschaft geschlagen (144,316). In der Einzelaufgabe ritt Helen Erbe sogar auf Platz zwei (72,317 Prozent), Lucie-Anouk Baumgürtel (Nottuln) schaffte mit dem Falben Massimiliano in der Pony-Kür das drittbeste Ergebnis (75,5).   hen

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