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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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12.01.2020 | 16:45 Uhr | fn-press

Münster: Dorothee Schneider überragend

Reitmeisterin gewinnt mit Faustus und Rock’n Rose drei Hauptprüfungen

Münster (fn-press). Mit drei Siegen in den Grand Prix-Prüfungen ist Dorothee Schneider (Framersheim) ins neue Turnierjahr gestartet. Beim K+K-Cup in der Halle Münsterland führte die Reitmeisterin den Hannoveraner Faustus zunächst im Grand Prix zum Sieg und war auch am folgenden Tag im Grand Prix Special nicht zu schlagen. Die Kür gewann sie mit der Hannoveranerin Fohlenhof’s Rock’n Rose.

Das Münsteraner Hallenturnier hat bei den Dressurreitern einen guten Ruf. Viele prominente Aktive satteln hier sowohl ihre Kaderpferde als auch die Youngster, die sich in der Kleinen Tour auf St. Georg- oder Intermediaire I-Niveau beweisen. Dorothee Schneiders Championatspferde haben derzeit Winterpause, so ging sie mit dem zwölf Jahre alten Hannoveraner Faustus an den Start. Der Falsterbo-Sohn ist bestens in Form. Nach einem Grand Prix mit vielen Höhepunkten, für den die Richter 76,52 Prozent vergaben, wusste der braune Wallach auch im Grand Prix Special zu begeistern: 78,137 Prozent ­– in beiden Prüfungen bislang bestes Ergebnis für das Paar.

Auch Ingrid Klimke (Münster) und der westfälische Hengst Franziskus (v. Fidertanz), die vor kurzem in den Dressur-Olympiakader aufgenommen wurden, präsentierten sich ausdrucksstark und fehlerfrei. Mit 75,745 Prozent wurde es der zweite Platz vor der jungen Jil-Marielle Becks (Senden), die den von ihrer Familie selbst gezogenen westfälischen Damon Hill-Sohn Danom’s Satelite NRW auf Platz drei führte (74,569). In dieser Reihenfolge hatten Klimke und Becks auch den Grand Prix beendet. Ein Wiedersehen gab es mit Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage). Nach knapp einjähriger Turnierpause, in der ihre Tochter Mila zur Welt kam, setzte die 33-Jährige in Münster den Oldenburger Destiny OLD ein und belegte im Grand Prix und im Special jeweils Platz vier. Destiny ist ein Sohn ihres langjährigen Erfolgspferdes Desperados, mit dem sie von 2013 bis 2016 Mitglied im deutschen Championatsteam war und zahlreiche Medaillen gewonnen hatte.

Die zweite Dressurtour des K+K-Cups führte die Aktiven über einen Kurz Grand Prix zur Kür. Wiederum war Dorothee Schneider das Maß der Dinge. Diesmal im Sattel der Hannoveranerin Fohlenhof’s Rock’n Rose v. Rubin-Royal, ritt sie in der Kür auf Platz eins. 80,45 Prozent lautete das Ergebnis, so gut hatte die Stute noch nie in einer Kür abgeschnitten. Das zweitbeste Ergebnis gelang Anna-Christina Abbelen (Kempen) mit dem 17 Jahre alten Hannoveraner Henny Hennessy (v. Hofrat). Mit 76.25 Prozent verwies sie Jessica Süß (Warendorf) mit dem Hannoveraner Duisenberg v. Desperados auf Rang drei (75,425). Das Siegerpaar im Kurz Grand Prix, Annabel Balkenhol und der Hannoveraner Crystal Friedship v. Fidertanz, trat zur Kür nicht an.  hen