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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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13.01.2019 | 16:00 Uhr | fn-press

Münster: Deutsch-schwedische Dressurerfolge

Dorothee Schneider und Malin Wahlkamp-Nilsson führten klassische Tour an

Münster (fn-press). Der K + K Cup in der Halle Münsterland lockte erneut viele bekannte Dressurpaare an den Start. Die klassische Tour mit Grand Prix und Special dominierten Dorothee Schneider (Framersheim) und die Schwedin Malin Wahlkamp-Nilsson, in der Kür-Tour waren Anabel Balkenhol (Rosendahl) und Anna-Christina Abbelen (Kempen) die besten.

Viele Reiterinnen und Reiter der Dressurkader des DOKR nutzen stets das Münsteraner Hallenturnier als „Warm up“ für die neue Turniersaison. Das Turnier erfreut sich großer Beliebtheit, weil zwei Grand Prix-Touren und Prüfungen für den Pferdenachwuchs dank der beiden Veranstaltungshallen zahlreiche Startmöglichkeiten bieten.

In der klassischen Tour (Grand Prix und Grand Prix Special) setzte zunächst Dorothee Schneider ein Zeichen. Mit der 15-jährigen Hannoveranerin Fohlenhof’s Rock‘n Rose v. Rubin-Royal gewann die Topausbilderin deutlich den Grand Prix mit 75,18 Prozent. Diesen Erfolg vermochte sie im Special nicht zu wiederholen (73,902), hier zog die Schwedin Malin Wahlkamp-Nilsson an ihr vorbei. Die 30-jährige, die im vergangenen Jahr den Dülmener Steffen Wahlkamp geheiratet hat, lebt seit einigen Jahren in Deutschland und trainiert bei Patrik Kittel. Im Sattel des niederländischen Wallachs Eddieni, der sich im Grand Prix kleine Widersetzlichkeiten geleistet hatte, klappte der Special weit besser, 74,196 Prozent bedeuteten den Sieg.

Anabel Balkenhol hat den zwölfjährigen Trakehner Hengst Heuberger v. Imperio ebenfalls frisch ins neue Jahr gebracht. Platz zwei im Grand Prix (73,9), Platz vier im Special (73,314). An Dressurprominenz hatten sich zudem die beiden Lokalmatadorinnen Ingrid Klimke (Münster) und Helen Langehanenberg (Billerbeck) angesagt. Reitmeisterin Ingrid Klimke steuerte den Hannoveraner Hengst Franziskus v. Fidertanz auf den dritten Platz im Grand Prix (73,54) und auf den sechsten im Special (72,379), für Helen Langehanenberg und die Holsteinerin Annabelle v. Conteur lautete das Ergebnis: Platz vier im Grand Prix (72,0) und Platz drei im Special (73,49). Die Rangierung hätte in beiden Prüfungen auch anders ausfallen können, denn die Jury war sich bei einigen Paaren nicht einig. So pendelten beispielsweise die Ergebnisse von Dorothee Schneider und Fohlenhofs Rock’n Rose zwischen Platzziffer eins und acht bzw. zwischen rund 70,5 und 75,8 Prozent.

In der zweiten Dressurtour – Kurz Grand Prix und Kür – dominierte zunächst Anabel Balkenhol (Rosendahl) das Feld. Mit der Hannoveranerin FRH Davinia la Douce v. Don Frederico erreichte sie im Kurz Grand Prix 69,698 Prozent und verwies Annabel Frenzen (Krefeld) und den rheinischen Lord Loxley-Nachkommen Leolux auf den zweiten Platz (69,047). Dritte wurde Stefanie Wolf (Voerde), die die Hannoveraner Stute Leve-Light v. Laudabilis einsetzte (38,302). In der Kür fiel die Rangierung gänzlich anders aus: Anna-Christina Abbelen und ihr 16-jähriger Hannoveraner Henny Hennessy v. Hofrat setzten sich mit 74,88 Prozent an die Spitze. Das zweitbeste Ergebnis erzielte die Münsteranerin Sabrina Geßmann, die den Holsteiner Wallach Cuantano v. Con Sherry zu 74,22 Prozent führte. Dritter wurde Marcus Hermes (Billerbeck) mit dem Oldenburger Zinq Cabanas FH (73,64).     hen

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