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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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24.11.2019 | 14:40 Uhr | fn-press

München: Doppelsieg für Matthias Bouten

Frederic Wandres und die Britin Emma Hindle dominieren zweite Dressurtour

München (fn-press). Matthias Bouten (Rechtmehring) und der Hengst Boston gewannen bei den Munich Indoors in der Münchner Olympiahalle sowohl den Grand Prix als auch die Grand Prix Kür. Bei der zweiten Dressurtour hatte im Grand Prix Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) mit Westminster die Nase vorn, zum Sieg im Special ritt die Britin Emma Hindle mit Romy del Sol.

Mit gleich zwei Dressurtouren lockten die Munich Indoors in diesem Jahr die Aktiven und die dressurbegeisterten Zuschauer auf und an das Viereck. Das Turnier geriet gewissermaßen zum Heimspiel für Matthias Bouten. Der Bereiter des Georgihofs der Familie Meggle lebt nur 50 Kilometer von der Olympiahalle entfernt. Im Sattel seines bewährten niederländischen Hengstes Boston (v. Johnson) sicherte sich der 35-Jährige zunächst den Sieg im Grand Prix mit 73,043 Prozent. In der Kür wiederholte er seinen Erfolg von Oldenburg, denn drei Wochen zuvor hatte das Paar in Norddeutschland die Kür ebenso gewonnen wie nun in der Olympiahalle. 78,9 Prozent lautete das Ergebnis – über drei Prozent mehr, als der zweitplatzierte Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) im Sattel des Hannoveraners Ballentines (v. Belissimo) erhalten hatte. Koschel und der Fuchshengst wurden mit 75,49 Prozent bewertet und bestätigten ihren zweiten Rang, den sie auch im Grand belegt hatten. Auf dem dritten Platz schloss sich Lisa Müller (Otterfing) an. Sie stellte den 16 Jahre alten in Baden-Württemberg gezogenen Wallach Birkof’s Dave vor. Der Denaro-Sohn erzielte 74,25 Prozent und war auch im Grand Prix Dritter (70,261).

Die Special-Tour begann mit einem Sieg von Frederic Wandres. Der Bereiter auf dem Hof Kasselmann setzte sich mit seinem Oldenburger Weltissimo-Sohn Westminster gegen den Luxemburger Nicolas Wagner auf dem Hannoveraner Quater Back Junior durch. 73,022 Prozent reichten Wandres für den Sieg, obwohl zwei Richter das luxemburgische Paar mit über 74 Prozent in Führung gesehen hatten. Letztlich wurden es 72,413 Prozent. Die Britin Emma Hindle, die lange Zeit in Hessen gelebt hatte, belegte mit ihrer westfälischen Stute Romy del Sol v. Romanov Blue Hors den dritten Platz.

Im Special wendete ich das Blatt. Hindle und die 13 Jahre alte braune Stute platzierten sich vor Wandres mit 72,447 auf dem ersten Platz. Der Hagener und sein Westminster erhielten 72,170 Prozent. In dieser Prüfung musste der Luxemburger Nicolas Wagner mit Quater Back Junior mit Platz drei vorliebnehmen. hen

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