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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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17.12.2017 | 15:40 Uhr | Julia Basic

Frankfurt: Erneuter Kür-Sieg für Jan-Dirk Gießelmann und Real Dancer FRH

Vier Siege für Von Bredow-Werndl, Werth und Flamboyant gewinnen Nürnberger Burg-Pokal

Frankfurt/Main (fn-press). Während Jessica von Bredow-Werndl beim internationalen Frankfurter Festhallen-Reitturnier mit zwei Pferden bei vier Starts vier Siege feierte, wiederholten Jan-Dirk Gießelmann und Real Dancer FRH am Sonntag ihren Vorjahressieg in der Grand Prix Kür. Im Finale des Nürnberger Burg-Pokals triumphierten Isabell Werth und QC Flamboyant OLD.

„Mehr geht nicht“, sagte Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) und strahlte. Gerade hatte sie mit ihrer talentierten Nachwuchsstute TSF Dalera BB den Sieg im Louisdor-Preis gefeiert. Es war ihr vierter Triumph an diesem Wochenende. Am Freitag hatte sie mit Dalera bereits die Einlaufprüfung zum Louisdor-Preis-Finale sowie mit Zaire-E den Grand Prix für sich entschieden. Am Samstag folgte dann ein weiterer erster Platz im Grand Prix Special. Mit Zaire-E erreichte sie 75.529 Prozent und lag damit nach der Richterwertung deutlich vor den Zweitplatzierten Fabienne Lütkemeier (Paderborn) und D’Agostino FRH (72.608 Prozent). Platz drei belegte Victoria Michalke (Isen) mit Novia (69.039 Prozent).

Die deutschen Herren im Dressursattel hatten sich für einen Start in der Grand Prix Kür entschieden. Dort dominierten am Sonntagmorgen, wie schon im Vorjahr, der Niedersachse Jan-Dirk Gießelmann und sein Hannoveraner Real Dancer FRH. Sie gewannen mit glatten 76 Prozent vor Heiner Schiergen (Krefeld) mit Discovery OLD (74.750 Prozent) und Hubertus Schmidt mit seinem Trakehner Imperio (74.325 Prozent).

Bereits am Samstag stand das Finale der Nachwuchspferde-Serie Nürnberger Burg-Pokal für sieben- bis neunjährige Pferde auf dem Programm. Sowohl die Einlaufprüfung am Donnerstag als auch die Finalprüfung entschieden Isabell Werth und QC Flamboyant OLD für sich (77.780 Prozent). Die Plätze zwei und drei belegten Hubertus Schmidt mit dem Westfalen Escolar (77.195 Prozent) und Matthias Bouten (Sonsbeck) mit dem Hannoveraner Quantum Vis MV (76.341 Prozent). „Die Gesamtkulisse ließ Flamboyant etwas schüchtern werden, aber er hat einen super Job gemacht. Allerdings hätte ich auch Hubertus Schmidt den Sieg gegönnt“, sagte die Siegerin. Isabell Werth ist die erfolgreichste Teilnehmerin in der 26jährigen Geschichte des Nürnberger Burg-Pokals. Sie qualifizierte bisher 16 Pferde für das Finale, ging mit acht Pferden in Frankfurt an den Start und konnte insgesamt vier Mal das Jahresfinale gewinnen.

Gründer und Motor der Prüfung ist Hans-Peter Schmidt, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats beim Namensgeber Nürnberger Versicherung. Der Pferdemann, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands und Ehrenmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN setzt sich seit Jahren für einen partnerschaftlichen Umgang mit dem Partner Pferd ein. Für seinen Einsatz und seine Verdienste um den Pferdesport in Deutschland wurde Hans-Peter Schmidt beim Finale 2016 mit dem Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet. Er war begeistert vom diesjährigen Finale: „Es ist immer wieder eine Freude dabei zu sein. Ich gratuliere der Siegerin und den Platzierten.“

Alle Ergebnisse aus Frankfurt finden Sie hier: reitturniere-live.de/2017/frankfurt/

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