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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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20.11.2016 | 12:30 Uhr | Julia Basic

Otto-Lörke-Preis für Fabregaz und Heuberger TSF

Auszeichnung für junge Grand-Prix-Pferde

Stuttgart (fn-press). Mit Heuberger TSF und Fabregaz werden in diesem Jahr wieder zwei aufstrebende junge Pferde, deren Reiter, Ausbilder und Besitzer mit dem Otto-Lörke-Preis ausgezeichnet. Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) verleiht diesen Preis alljährlich gemeinsam mit der Liselott-Schindling-Stiftung sowie der Liselott-und-Klaus-Rheinberger-Stiftung im Andenken an den herausragenden Berufsreiter und Ausbilder Otto Lörke. Die Auszeichnung erhalten Pferde, die dem DOKR-Dressurausschuss durch herausragende Leistungen in Grand-Prix-Prüfungen aufgefallen sind.

Vier internationale Turniere hat der Wallach Fabregaz (Deutsches Sportpferd von Florestano/Regazzo) in diesem Jahr bereits bestritten, und jedes Mal belegte er einen der vorderen Plätze. Zum Ende der Freiluft-Saison wurde er mit 74.098 Prozent Zweiter im Grand Special des Vier-Sterne-Turniers in Donaueschingen. An diesem Wochenende belegten sie bei ihrer Premiere beim Stuttgart German Masters mit 74.02 Prozent den dritten Rang im Grand Prix Special. Der Wallach stammt aus der Zucht von Mariele und Karl Hofbauer. Den Otto-Lörke-Preis erhalten Fabregaz‘ Reiterin Fabienne Lütkemeier (Paderborn) sowie ihre Mutter Gina Capellmann-Lütkemeier, in deren Besitz der neunjährige Wallach steht. Für seine Ausbildung ist Familie Lütkemeier verantwortlich.

Heuberger TSF ist ein neunjähriger Trakehner-Prämienhengst (von Imperio/Michelangelo) aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Webelsgrund Erdsiek. Er stammt ab von dem mit Hubertus Schmidt international erfolgreichen Trakehner des Jahres und Masters Hengst Imperio TSF. Siege vom Niveau St. Georg bis zum Grand Prix stehen für Heuberger in diesem und dem vergangenen Jahr zu Buche. Mit seiner Reiterin Anabel Balkenhol (Rosendahl) qualifizierte er sich in diesem Jahr für das Finale des Louisdor-Preises. Im August gewann er in Verden seinen ersten langen Grand Prix mit 73.620 Prozent, erst vor einer Woche siegte er auch beim internationalen Vier-Sterne-Turnier Munich Indoors. Den Otto-Lörke-Preis erhalten neben den Besitzern auch seine Reiterin und deren Familie, die zusammen für die Ausbildung des Hengstes verantwortlich sind.

In diesem Jahr wird der Otto-Lörke-Preis zum 31. Mal vergeben. Pferde wie Satchmo, Bonaparte, Elvis VA, Farbenfroh, Rusty und Rembrandt haben ihn bereits erhalten. 2015 wurden unter anderem Cosmo und Showtime FRH ausgezeichnet, die in diesem Jahr Mannschaftsgold bei den Olympischen Spielen in Rio gewannen. Die Reiterinnen und Reiter erhalten einen Ehrenpreis, gestiftet von der Liselott Schindling Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports. Für die Ausbilder der Pferde gibt es eine Leistungsprämie in Höhe von 1.500 Euro, gegeben von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung. Die Pferdebesitzer erhalten ebenfalls einen Ehrenpreis, gestiftet von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung.  jbc

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