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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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10.08.2018 | 13:15 Uhr | Uta Helkenberg

EM Pony: Treffinger übernimmt Führung in der Dressur-Einzelwertung

Pech für Titelvereidigerin Lucie-Anouk Baumgürtel

Bishop Burton/GBR (fn-press). Bei den Pony-Europameisterschaften in Bishop Burton liegen die deutschen Ponydressurreiter weiter auf Medaillenkurs. Nachdem das Quartett von Bundestrainerin Conny Endres bereits Gold in der Teamwertung einsammelte, übernahm heute Moritz Treffinger mit Top Queen H zur Halbzeit auch in der Einzelwertung die vorläufige Führung. Die Entscheidung fällt am morgigen Samstag.

Trotz eines Angaloppierens im Mitteltrab gleich zu Beginn seiner Aufgabe, konnte Moritz Treffinger die fünf Richter überzeugen. Mit 77,189 Prozent setzten sie den Oberderdinger wie schon in der Teamprüfung auf Platz eins. „Moritz ist wieder spitzenmäßig geritten, hat mit Ausnahme dieses Fehlers keinen Punkt liegengelassen“, sagt Bundestrainerin Conny Endres. Auf dem zweiten Platz rangiert die Dänin Sophia Winther Andersen mit dem im Rheinland gezogenen Hengst Der Harlekin B (v. Golden Dancer) mit 73,649 Prozent gefolgt von Micky Schelstraete aus den Niederlanden mit dem hannoverschen Pony Elin’s Noncisdador(v. Nostradamus) mit 73,622 Prozent. Noch ist allerdings alles offen, denn noch muss auch die zweite Hälfter der Teilnehmer aufs Viereck, darunter auch Jana Lang (Schmidgaden) mit NK Cyrill und Julia Barbian (Düsseldorf) mit Der Kleine König, die in der Teamaufgabe die Plätze drei beziehungsweise vier belegten.

Keine Einzelmedaille wird es allerdings für Lucie-Anouk Baumgürtel aus Nottuln geben. Die zweimalige Triple-Europameisterin hatte bereits in der Teamprüfung Riesenpech, in der ihr ZINQ Massimiliano FH etwas abgelenkt wirkte. So auch in der Einzelaufgabe. Gleich nach dem Einreiten, so schien es, wäre der 13-jährige Falbe am liebsten umgedreht. Auch wenn seine Reiterin ihn immer wieder beruhigend klopfte und lobte, schielte er ständig zu einer von außen nicht erkennbaren Stelle und war nur schwer dazu zu bewegen, sich dauerhaft auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Trotz dennoch vieler guter Passagen gab es am Ende nur 64,27 Prozent für Massimiliano, dafür aber jede Menge Streicheleinheiten von seiner Reiterin. Und tröstende Worte von der Bundestrainerin für beide. „Wir können uns das nicht erklären. Das Pony ist ja schon sehr viele Prüfung unter ganz unterschiedlichen Bedingungen gegangen. Die beiden waren heute Morgen sogar noch einmal auf dem Prüfungsviereck, da war alles gut. Auch in der Abreitehalle und auf dem Vorbereitungsviereck ging Massimiliano wie immer. Lucie meint, dass er vor irgendetwas Angst hatte. Es ist wirklich bewundernswert, wie sie sie mit der Situation umgegangen ist. Und dabei hat sie es als Titelverteidigerin in dieser Situation ja doppelt schwer. Hut ab, kann man da nur sagen.“ 

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