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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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18.08.2019 | 14:30 Uhr | Laura Schwabbauer

Edelmetall in Einzelwertung und Kür / Lana-Pinou Baumgürtel Fünfte in der Kür

EM Pony Dressur: Doppelbronze für Shona Benner in Strzegom

Strzegom/POL (fn-press). Shona Benner und Der kleine Sunnyboy WE haben bei der Pony-Europameisterschaft im polnischen Strzegom Bronze in der Einzelwertung und in der abschließenden Kür gewonnen. Die beiden haben damit das beste deutsche Einzelergebnis bei der EM in der Dressur abgeliefert, nachdem das deutsche Team am Donnerstag bereits Mannschaftsbronze gewonnen hatte.

79,070 Prozent – so lautete das Ergebnis von Shona Benner und Der kleine Sunnyboy WE in der finalen Kür bei den Pony-Europameisterschaften Dressur in Strzegom. Damit hat sich das Paar aus Billerbeck die Bronzemedaille hinter Liva Addy Guldager Nielsen mit D’Artagnan und Alexander Yde Helgstrand mit Adriano B aus Dänemark gesichert. Helgstrand sahen die Richter mit 82,140 Prozent klar auf Goldkurs. Der Däne hatte bereits in der Teamwertung das beste Ergebnis abgeliefert und auch in der Einzelwertung mit 78,216 Prozent die Goldmedaille gewonnen. Shona Benner und Der kleine Sunnyboy, den die 15-Jährige kurz Sunny ruft, hatten in der Einzelaufgabe 76,297 Prozent erritten – das bedeutete auch hier Bronze.

„Es ist alles so gelaufen, wie wir uns das im Idealfall vorgestellt hatten“, freute sich Shona Benner. Ihr liebster EM-Moment: „In der Kür hat sich Sunny nochmal richtig angestrengt, ich habe gemerkt wie er für mich mitgekämpft hat. Beim Schlussgruß habe ich mich so sehr darüber gefreut, diesen Moment werde ich wohl nicht vergessen.“ Sie sei dankbar, dass sie bei der Europameisterschaft dabei sein durfte: „Die Kulisse war toll, ich habe viel gelernt, viele Menschen aus anderen Nationen kennengelernt und bin stolz darauf, dass ich ein Teil der EM sein durfte." 

Ihr Mannschaftskollegin Lana-Pinou Baumgürtel (Nottuln) und Massimiliano FH haben in der Kür 76,850 Prozent erritten und wurden damit Fünfte. Überzeugend abgeliefert hat auch die Jüngste des Teams in der Einzelwertung, die Zwölfjährige Rose Oatley. Für ihre Vorstellung mit Daddy Moon gaben die Richter 75,405 Prozent, das bedeutete Rang sechs. "Rose hat auch eine tolle Kür geritten, ihr sind nur noch ein paar Fehler unterlaufen. Für so ein junges Mädchen ist das eben doch eine große Aufgabe, aber sie hat viel Potential für die Zukunft, das haben auch die Richter immer wieder betont", sagt Pony-Bundestrainerin Cornelia Endres. Antonia Busch-Kuffner und Daily Pleasure WE hatten in der Einzelwertung 74,387 Prozent erritten und wurden damit Neunte. Da nur die drei besten Paare pro Nation in der Kür antreten durften, waren sie am Sonntag nicht mehr am Start. 

Das EM-Fazit der Pony-Bundestrainerin fällt optimistisch aus: "In diesem Jahr waren die Dänen das Maß der Dinge, das müssen wir offen zugeben. Natürlich sind wir alle mit hohen Erwartungen nach Strzegom gefahren, aber mehr war in diesem Jahr nicht drin. Die Richter, mit denen ich hier gesprochen habe, haben mir allesamt das Potenzial unseres jungen Teams bestätigt, auch von Trainern, Eltern und Reitern anderer Nationen haben wir positives Feedback zu unserem Nachwuchs bekommen. Die Stimmung im Team war positiv, Deutschland ist nicht abgestürzt. In diesem Jahr hat einfach noch ein bisschen Routine gefehlt und das kann im nächsten Jahr schon wieder anders aussehen." 

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