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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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09.09.2017 | 19:40 Uhr | Uta Helkenberg/Melanie Köster

DJM Aachen 2017: Rothenberger, Allard und Lang auf Titelkurs

Teilnehmer fürs sonntägliche Kür-Finale ermittelt

Aachen (fn-press). Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Aachener Soers sind die besten Nachwuchsreiter und -voltigierer ihrem Ziel von einer Medaille ein Stück näher gekommen. Auf dem Viereck fiel nach der jeweils zweiten Wertungsprüfung die Entscheidung darüber, welche zwölf Paare bei den Jungen Reitern, Junioren und Ponyreitern ins Kür-Finale am Sonntag einziehen dürfen. Aktuell auf Goldkurs rangieren Semmieke Rothenberger (Junge Reiter), Romy Allard (Junioren) und Jana Lang (Ponyreiter).

Einen Führungswechsel gab es heute bei den Junioren. Schon früh übernahm die am ersten Tag drittplatzierte, erst 15-jährige Romy Allard (Dormagen) mit der Oldenburger Stute Summer Rose (v. Sir Diamond) die Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Mit 73,114 Prozent, die sich mit ihrem Vortagesergebnis von 71,351 Prozent zu insgesamt 144,465 Punkten addieren, setzte sich die 15-Jährige gleichzeitig auch an die Spitze der laufenden Wertung. Ihr folgt Vortagessiegerin Johanna Sieverding (17, Cappeln) mit der achtjährigen Hannoveraner Stute Lady Danza mit 71,930 Prozent bzw. 143,416 Punkten. Für ihre zweite Wertungsprüfung durften die Junioren erstmals ins bekannte Aachener Dressurstadion einreiten. Anders als bei den Ponys am Tag zuvor, die relativ gut mit der Atmosphäre vor den gewaltigen (wenngleich weitgehend leeren) Tribünen zurechtkamen, ließen sich einige der „Großen“ davon doch beeindrucken. So auch der 13-jährige Florestan-Sohn Fascinate, mit dem Bettina Nuscheler (18, Altenstadt) in der ersten Runde noch Zweite geworden war. Sie blieb in der zweiten Wertung daher etwas unter ihren Möglichkeiten (68,728 Prozent/Platz elf). Im Zwischenstand rangiert sie damit auf Platz vier hinter dem 16-jährigen sachsen-anhaltinische Landesmeister Franz Otto Damm (Zerbst), der mit dem siebenjährigen DSP Lifestyle 71,535 Prozent erzielte und damit Dritter in der zweiten Wertungsprüfung wurde. Um einen Platz versäumte Greta Busacker (Münster) mit der sechsjährigen Soma Bay (135,016/Platz 13) ins Kürfinale. Die 15-Jährige machte es Aachen ihrer Mutter Ingrid Klimke nach, die ja bekanntlich nicht nur in der Vielseitigkeit, sondern auch im Dressursattel erfolgreich ist. „Greta hat das mit Soma Bay im Frühjahr einmal ausprobiert und hat auf Anhieb eine Dressurreiterprüfung Klasse M gewonnen. Dann ging das so weiter bis zur Westfälischen Meisterschaft. Eigentlich hatte ich Soma Bay dreijährig für mich gekauft. Aber die beiden lieben sich einfach“, sagt Klimke lachend.

Ponys: Kopf-an-Kopf-Rennen lässt spannendes Finale erwarten
Alles offen ist bei den Ponyreitern, wo es mit den beiden Mannschaftseuropameisterinnen Jana Lang und Anna Middelberg gleich zwei heiße Anwärter auf den Titel gibt. Heute waren es die 14-jährige Glandorferin und ihr neunjährigen Fuchswallach Drink Pink, denen die Richter das beste Zeugnis ausstellten (75,163 Prozent). In der laufenden DM-Wertung konnte allerdings Jana Lang (14, Schmidgaden) mit NK Cyrill ihre Spitzenposition weiter behaupten. Mit 75,041 Prozent schnitt die Vortagessiegerin heute nur einen Hauch schlechter ab als ihre EM-Teamkollegin und startet mit 148,930 Punkten ins Finale. Middelberg bringt 148,325 Punkte mit. Wie am ersten Tag belegte der Oberderdinger Moritz Treffinger (14) mit Top Queen H den dritten Platz (73,130 Prozent) und liegt damit auch in der Gesamtwertung auf dem Bronzerang.

Junge Reiter: Semmieke Rothenberger auf der Siegerstraße
In der Altersklasse der Jungen Reiter konnte Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) mit Dissertation ihre Führung weiter ausbauen. Wie schon in der ersten Wertungsprüfung (75,614 Prozent) war der 18-Jährigen auch am zweiten Tag der Sieg nicht zu nehmen (74,649 Prozent). Mit insgesamt 150,263 Punkten rangiert sie vor Leonie Richter (21, Bad Essen), die mit Don Windsor OLD ebenfalls ihre Platzierung vom Vortag bestätigen konnte. Sie erhielt heute 73,465 Prozent von den Richtern und liegt mit insgesamt 145,877 Punkten auf Silberkurs. In einem ähnlichen Abstand nimmt Anna Christina Abbelen (21, Kempen) mit First Lady den vorläufigen dritten Platz ein. Das Paar konnte sich im Vergleich zum Vortag etwas steigern (71,140 Prozent) und hat 141,973 Punkte auf dem Konto. Ihr dicht auf den Fersen ist jedoch der Vortages-Dritte Luca Michels (19, Münster) mit Rendezvous. Heute reichte es nur Platz fünf. „Wir hatten einen kleinen Fehler beim Aufmarschieren und in der Volte hat er sich kurz erschrocken. Aber es ist auch nicht einfach, hier zu reiten“, sagte Michel, dennoch zufrieden mit seinem Ergebnis von exakt 70,0 Prozent. Mit 141,491 Punkten hat er durchaus noch Chancen, sich in der finalen Kür einen Medaillenplatz zu erobern.

Bundesnachwuchschampionat: Trio für Pferdewechsel-Finale steht fest
Nicht zwölf, sondern nur drei Paare ziehen am Sonntag ins Finale des Bundesnachwuchschampionats Dressur ein. Mit der Besonderheit, dass alle drei Reiter auch alle drei Pferde vorstellen und im Grunde eine Medaille sicher haben – die Frage bleibt nur, welche Farbe sie hat. Nach zwei Qualifikationsrunden führt Marie Gelbke (16, Witten) mit Luzifer PK, deren „Ritt aus wie aus einem Guß“, so der Richter-Kommentar, ihr die Topnote 9,0 eintrug. Mit insgesamt 17,3 Punkten führt sie mit Abstand vor der Bundessiegerin der Dressur-„Children“ Maja Schnakenberg (14, Dörverden) mit Donna-Noblesse (16,3) und die 15-jährige Verena Lindinger (Deining) mit Simply Red, die sich durch ihre gute Vorstellung in der zweiten Qualifikation und 15,9 Punkten noch einen Platz im Spitzen-Trio sichern konnte. 

Informationen und Ergebnisse unter www.djm2017.de,

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