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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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23.10.2018 | 10:40 Uhr | Julia Basic

Dablino FRH genießt seinen Ruhestand

Anabel Balkenhols Erfolgspferd von der sportlichen Bühne verabschiedet

Rosendahl (fn-press). Der 18-jährige Dablino FRH, Erfolgspferd von Dressurreiterin Anabel Balkenhol, wird nicht mehr auf die turniersportliche Bühne zurückkehren. Der Hannoveraner verbringt inzwischen seinen wohlverdienten Ruhestand auf dem Hof der Familie Balkenhol in Rosendahl – in Gesellschaft von Pony „Nussi“.

Olympische Spiele, Weltreiterspiele, Deutsche Meisterschaften – die Karriere des Hannoveraner Wallachs Dablino (von De Niro – Wanderbursch) war lang und erfolgreich. Mit seiner Reiterin Anabel Balkenhol trug er 2010 zum Gewinn der Mannschaftsbronzemedaille bei den Weltreiterspielen in Lexington/USA bei. 2012 vertaten die beiden die deutschen Farben als Einzel-Startpaar bei den Olympischen Spielen in London. Drei Medaillen gewannen sie bei Deutschen Meisterschaften: Silber 2010 sowie Bronze 2011 und 2013, jeweils im Grand Prix Special.

Die Karriere des imposanten Fuchses aus der Zucht von Weert-Arnold Sweers (Krummhörn) begann früh und erfolgreich: Fünfjährig nahm er mit seinem damaligen Reiter Holga Finken an den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde teil und wurde Fünfter. Im Anschluss kam Dablino zur Familie Balkenhol nach Rosendahl, wo ihn Anabel und ihr Vater, Reitmeister Klaus Balkenhol, bis zum Grand Prix ausbildeten. 2009 wurde das Trio mit dem Otto-Lörke-Preis ausgezeichnet. Außerdem gewannen Dablino und Anabel Balkenhol im gleichen Jahr den Nachwuchspferde-Grand-Prix der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), den heutigen Louisdor-Preis. Zu seinen heute größten Erfolgen auf internationaler Bühne gehören Siege bei den internationalen Turnieren in Aachen, Hamburg, Frankfurt, Dortmund, Stuttgart und Donaueschingen.

Doch trotz all seiner Erfahrung auf den größten Turnieren dieser Welt – hinter der stattlichen Größe von 1,76 Metern verbirgt sich ein „Hasenherz“. „Dablino ist einfach ängstlich“, sagt Anabel Balkenhol. Auch wenn er auf der anderen Seite immer wieder dominant und imposant auftrat. Die wichtigste Aufgabe für seine Reiterin war stets, das Vertrauen des Fuchses zu gewinnen. „Aber eines war immer klar: Mit Druck geht bei Dablino gar nichts“, sagt Balkenhol rückblickend. Auch langes Stillstehen, zum Beispiel in Siegerehrungen, war überhaupt nicht sein Ding. Deshalb wollen ihm die Balkenhols auch eine große Abschiedszeremonie im großen Rahmen ersparen. Der Entschluss, ihn nicht mehr auf die Turnierbühne zu schicken, lässt sich nicht auf einen Tag datieren. Es war die gemeinsame Entscheidung der Familie Balkenhol. „Er hatte eine tolle Saison 2016 und auch 2017 noch schöne Erfolge“, sagt Anabel Balkenhol. „Seit diesem Sommer erfreut er sich seines Rentnerlebens auf der Wiese. Es geht ihm sehr gut und er wird noch immer locker geritten.“ Gesellschaft leistet ihm Shetlandpony Muskatnuss, genannt „Nussi“, das unter anderem schon Rabauke und Goldstern, die Erfolgspferde von Klaus Balkenhol, im Ruhestand begleitete. jbc

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