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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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18.11.2018 | 21:40 Uhr

Bundesnachwuchschampionat Ponydressur: Sieg für Alegra Schmitz-Morkramer

Platz zwei und drei für Weser-Ems und Schleswig-Holstein

Verden (fn-press). Die Siegerin im Finale des Bundesnachwuchschampionates der Ponydressurreiter 2018 heißt Alegra Schmitz-Morkramer (Hamburg). Mit ihrer elfjährigen Reitponystute Loreley setzte sich die Vorjahres-Dritte aus Schleswig-Holstein gegen Clara Paschertz (Cloppenburg) aus dem Landesverband Weser-Ems mit Da Capo’s Dancing Boy (16,8) und die Schleswig-Holsteinerin Rose Oatley (Lütjensee) mit Daddy Moon durch (16,6).

Insgesamt traten 24 Paare aus ganz Deutschland beim Bundesnachwuchschampionat in Verden im Rahmen der Jugend-Challenge, einem nationalen Spring- und Dressurturnier, an. Beide Wertungsprüfungen in Verden wurden auf Niveau der Klasse L ausgetragen. Alegra Schmitz Morkramer (12), die Siegerin im "Liselott-Rheinberger-Nachwuchs-Förderpreis 2018" überzeugte die Richter vor allem in der zweiten Wertungsprüfung, die sie mit einer 9,2 haushoch gewann. Auch die Wertnote in der ersten Wertungsprüfung, die für den zweiten Platz mit ihrer FS Don’t Worry-Tochter reichte, konnte sich sehen lassen (8,7) Der Bundestrainer der Junioren und Jungen Reiter Dressur, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Verden), kommentierte am Sonntag alle Prüfungen ausführlich und gab den jungen Dressurreiterin viele Tipps für die weitere Winterarbeit mit auf den Weg.

Zu Alegras Siegesritt gab entsprechend der einzigen Note im ganzen Teilnehmerfeld über Neun viel Lob: „Bei diesem Paar ist die ganz feine Hilfengebung und die nahezu optimale Schenkellage hervorzuheben. Du schwingst unheimlich gut mit in der Bewegung deines Ponys und hast dir die Lektionen im Viereck sehr korrekt aufgeteilt. Den Galopp bist du an der langen Seite sehr energisch nach vorne geritten. Die Übergänge waren sehr flüssig. Das Zügel-aus-der-Hand-kauen-lassen hat uns besonders gut gefallen.“ Auch die Bundestrainerin der Ponydressurreiter, Cornelia Endres (Dülmen-Buldern), freute sich über „die super Entwicklung des Ponys. Loreley geht sehr viel runder, geschlossener und versammelter. Alegra hat einfach viel Gefühl und reitet sehr geschmeidig.“ Die frisch gekürte Bundesnachwuchschampionesse hat im letzten Jahr mit ihrer Ponystute besonders fleißig mit Trainerin Sonja Ellerbrock am Galopp gearbeitet. „Außerdem reite ich mit Loreley auch sehr gerne Geländeprüfungen. Das tut ihr und mir richtig gut als Ergänzung zum Dressurtraining, denn sie springt auch sehr gerne. Ich bin heute auf alles stolz, was mein Pony im Viereck gezeigt hat“, strahlte Alegra.

Platz zwei und drei für Weser-Ems und Schleswig Holstein

Von Platz fünf in der ersten Wertungsprüfung (8,0) arbeitete sich die elfjährige Clara Paschertz aus dem Landesverband Weser-Ems mit Da Capo’s Dancing Boy mit einer 8,8 am Sonntag (Platz zwei) auch insgesamt auf den Silberrang in Verden vor. „Das war eine tolle Runde, die die beiden heute abgeliefert haben. Clara reitet schon sehr energisch nach vorne und bildet eine schöne Einheit mit ihrem Pony“, fand Cornelia Endres. Ebenfalls erst elf Jahre alt ist das dritte Nachwuchs-Talent. Rose Oatley, die Tochter der australischen Olympiateilnehmerin Kristy Oatley-Nist, hatte den achtjährigen FS Daddy Cool-Sohn Daddy Moon gesattelt und konnte sich mit zwei gleichmäßig guten Runden (8,6 und 8,0) den Bronzerang sichern. „Das ist ein super Nachwuchspaar, das ich mir sehr gut im 60er-Viereck vorstellen kann“, lobte die Bundestrainerin. Nicht mehr in die Medaillenvergabe eingreifen konnte die Siegerin der ersten Wertungsprüfung und Vorjahres-Zweite, Mette Schön (Porta Westfalica) aus Westfalen, die erneut ihren Fuchs Jokers Jungle Prince in Verden vorstellte, belegte mit einer 7,7 in der zweiten Wertungsprüfung am Ende Platz vier (16,5 Punkte). Diesen Platz teilte sie sich mit Laura Amelie Borges (Hünxe) aus dem Rheinland, die vor kurzem das erfahrene Championatspony Der kleine König von Julia Barbian übernommen hatte. Den Fairplay-Preis für gutes Reiten und faires Verhalten verlieh das Jugend-Team aus dem gastgebenden Pferdesportverband Hannover an Mette Schön. 

„Wir hatten dieses Jahr schon in den Auswahllehrgängen ein wirklich gutes Niveau, so dass statt 20 sogar 25 Paare für das Finale nominiert wurden. Das zeigt, dass es an Nachwuchs im Ponydressurviereck momentan nicht mangelt. Mich freut natürlich, dass die drei Besten noch so jung sind und bereits jetzt auf L-Niveau gute Leistungen mit viel Perspektive für internationale Starts zeigen“, zog Cornelia Endres ihr Fazit nach der Veranstaltung. FN/ Tina Pantel

Ergebnisse

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