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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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03.09.2017 | 17:53 Uhr | fn-press

DKB-BCH 2017: Vierjährige Reitpony-Champions gekürt

Coer Noble und Dancing Daylight holen Siege für Hannover und Westfalen

Warendorf (fn-press). Der neue Bundeschampion im Feld der vierjährigen Reitponyhengste wurde förmlich mit Lob überschüttet – nicht nur von zahlreichen Gratulanten, sondern auch von den Richtern. „Traumhaft, hervorragend – ein Mega-Pony“. Der hannoversch gezogene Falbe Coer Noble von Caramel – Noir de Luxe aus der Zucht von Angelika Löwer (Guxhagen) und im Besitz von Johannes-Hinrich Wollesen siegte im Finale mit Abstand (64,50 Punkte). Vize-Bundeschampion wurde der rheinisch Hengst Glück Auf A von Hesselteichs Golden Dream – FS Champion de Luxe (62 Punkte). Bronze holte der in Weser-Ems gezogene Tackmann’s Macchiato von FS Mr. Right – Don William (60 Punkte).

„Wir hatten dieses Jahr mit 24 Startern ein großes Feld an vierjährigen Ponyhengsten. Dabei zeichnete sich die Spitze durch sehr gute Vorbereitung und ein hervorragendes Herausgebrachtsein aus. Dass sich die Fremdreiter auf den Hengsten sichtlich wohl gefühlt haben, ist ein Indiz für die gute Ausbildung“, so die Richter Dr. Carsten Munk, Peter Olsson und Jürgen Uthoff. „Vom Siegerhengst Coer Noble wollten die Damen am liebsten gar nicht mehr absteigen. Ein leichter, edler, engagierter und sehr gehfreudiger Hengst, der auch super beim Publikum ankam“, so Dr. Carsten Munk. Mit einer 8,3 in der Qualifikation konnte sich der Falbe von Rang zwei, dann ganz souverän mit einer glatten 9,0 im Finale für den Fremdreitertest an die erste Stelle schieben. Hier vergaben Pia Münker (Warendorf) und Michele Schulmerig (Gundheim) zusätzlich satte 19,5 Punkte für das Gefühl im Sattel. „Ist das nicht eine imposante Erscheinung?“, fragte Kommentator Reinhard Richenhagen das Publikum. „Wir sehen hier einen ganz modernen Reitponyhengst mit erstklassiger Linienführung und kaum zu übertreffender Harmonie. Ein typvoller Hengst, der sich stets bergauf präsentiert. Der Trab ist aktiv, frisch und mit großer Schulterfreiheit. Im Galopp zeigt der Hengst eine große Leichtigkeit und Elastizität. In der Rittigkeit präsentiert er sich mustergültig mit viel Balance, dabei gelassen und mit viel Ausdruck. Das ist einfach schönes Reiten!“, lautete der Richterspruch für den Sieger aus dem Zuchtgebiet Hannover, der von seiner erst 19-jährigen Reiterin Nazila Natasha Lotz (Rodenäs) auf dem Warendorfer Reitpferdeviereck in Szene gesetzt wurde. Dafür gab es im Galopp und für die Ausbildung je eine 9,5. Eine glatte 9 für Trab und Gebäude rundeten den glanzvollen Sieg ab. „Ich hatte noch nie so ein rittiges Pony unter dem Sattel. Er hat sich von Woche zu Woche besser entwickelt und ist ein absoluter Schatz im Umgang“, freute sich seine junge Reiterin über ihren ersten Bundeschampion.

Vize-Bundeschampion Glück Auf A von Hesselteichs Golden Dream – FS Champion de Luxe aus der Zucht von Franz Josef Scharafin (Viersen) und im Besitz von Michael Assenmacher konnte besonders im Galopp und in der Rittigkeit überzeugen (9,0) und gefiel als „sehr typvolles Erscheinungsbild.“ Sein Richterspruch lautete: Der Trab ist sehr taktsicher, geschmeidig und mit viel Bodengewinn. Den Galopp, ein echtes Highlight, entwickelt er nach vorne in sehr schöner Selbsthaltung. Ein sensibel und fein vorgestelltes Ponys, das sich mit dem gewünschten offenen Genick präsentiert.“ Vorgestellt wurde der braune Hengst von Jana Freund (Xanten). Bronze ging an den Palomino Hengst Tackmann’s Macchiato von FS Mr. Right – Don William, der in Weser-Ems von Johannes Sabel (Gersten) gezogen wurde und im Besitz der Familie Tackmann steht. Wenke Kraus (Neumünster) stellte ihn vor. „Ein Hengst in sehr schöner Linienführung und Aufmachung, an Eleganz kaum zu übertreffen. Die Grundgangarten sind durchweg rhythmisch und aktiv bei sehr guter Selbsthaltung. Der Trab ist sehr bedeutend. Ein Pony mit schönem Seitenbild bei bester Rittigkeit“, lautete das Urteil für Tackmann’s Macchiato, der in der Qualifikation noch auf Rang fünf gelegen hatte (8,0) und mit einer 8,6 ins Finale einzog.

Vierjährige Reitponys (Stuten und Wallache)
Eine ganz enger Punkte-Kampf zeichnete sich im Finale der vierjährigen Reitponys (Stuten und Wallache) an. Hier überholte die westfälische Stute Dancing Daylight von Dreidimensional AT – Dressman I (Z.: Bernhard Deitert, Schöppingen) aus dem Besitz von Cathrin Beckmann-Meßfeldt (59,50) den Rheinländer Doc Hollywood von FS Daddy Cool (58,50). Vorjahres-Champion Camino Royal von FS Cracker Jack – Courage (57,50) holte Bronze.

„Ein modernes Reitpony mit ausgeprägten Reitpferdepoints und einer erstklassigen Linienführung. Wir haben hier ein modernes, leichtfüßiges und leises Traben gesehen. Der Galopp ist schwungvoll und ausbalanciert“, lautete der Richterspruch zur Siegerstute Dancing Daylight, die in der Qualifikation noch mit 8,1 auf dem vierten Platz rangierte. Das Finale schloss die Stute, die von Christiane Seelig (Lienen) vorgestellt wurde, mit einer 8,4 ab und heimste für den Trab die 9,0 ein. Für Galopp und Rittigkeit gab es zwei Mal die 8,5 und von den Testreiterinnen dazu 17,5 Punkte. „Bei dem Pony stimmt einfach alles – die Qualität, die sportliche Einstellung und der Charakter. Es ist ein Vergnügen sie zu reiten“, freute sich ihre Reiterin.

Aus der Zucht der Zuchtstätte Bäumken (Issum) stammt der Vize-Bundeschampion Doc Hollywood von FS Daddy Cool, der von Jana Freund (Xanten) vorgestellt wurde und im Besitz der ZG Voss und Freund steht. Bei den dreijährigen Reitponys holte er im Vorjahr ebenfalls Silber. „Ein elegantes, gut bemuskeltes Pony mit passender Körperaufteilung. Im Trab zeigt er natürlichen Schwung mit viel Rückentätigkeit und einem dynamischen Abfußen aus der Hinterhand. Der Schritt ist losgelassen, klar und mit der gewünschten Nickbewegung“, so die Richter und spendierte für den Trab die 9,0. Bronze ging in diesem Jahr an den Vorjahres-Champion Camino Royal von FS Cracker Jack – Courage aus der Zucht von Bernhard Jansen und im Besitz von Thomas Stuhldreier. Vorgestellt wurde er von Kimberley Hinrichs (Rendsburg). „Der Wallach zeigt einen losgelassenen, schwungvollen Trab über den Rücken aus dem Hinterbein, der Galopp ist sicher und bergauf. Das Highlight ist der Schritt mit sehr schöner Dehnung. Das Pony geht losgelassen und vertrauensvoll unter dem Reiter“, befanden die Richter und bewerteten den Schritt des Fuchswallachs mit einer 9,0. FN/ Tina Pantel

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