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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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30.08.2017 | 20:00 Uhr | Adelheid Borchardt/Melanie Köster

DKB-BCH 2017: Start gelungen

Tageszusammenfassung Mittwoch / Stimmen Auftakt-Pressekonferenz

Warendorf (fn-press). 2.000 Besucher erlebten bei warmen Sommerwetter den Start der DKB-Bundeschampionate 2017 in Warendorf. Auf dem Programm standen am Mittwoch drei Prüfungen. Während bei den sechsjährigen Springpferden die erste Qualifikation für das Finale am Sonntag ausgetragen wurde und auch die ein Jahr jüngeren, fünfjährigen Parcourskünstler ihren ersten Auftritt hatten, lösten auf dem Viereck die sechsjährigen Dressurpferde bereits die ersten Finaltickets.

In der ersten Qualifikation der sechsjährigen Springpferde konnten sich auf dem Springplatz Burandtwiese drei von hundert Reiter-Pferde-Paaren über eine Siegerschleife freuen. In der ersten Abteilung gewann das Oldenburger Springpferd Quickborn von Quintender - Cardino (Züchter: Werner Tapken, Besitzer: LH Reitsport GmbH & Co. KG) die Springprüfung der Klasse M. Mit Reiter Andreas Kreuzer (Herford) gelang dem Hengst Quickborn die schnellste fehlerfreie Runde: 60,66 Sekunden. In der zweiten Abteilung sicherten sich der Holsteiner Wallach Chicago von Cachas – Carvallo BB (Züchter: Sofino S:C./Elmar Haep, Besitzer: Denise Sowka) und Reiter Tino Bode (Halle) mit einer Nullrunde in 62,18 Sekunden den Sieg. Der dritte Sieger hieß Van Moor, ein Hannoveraner Wallach von Van Helsing – Singular Joter I (Züchter: Klaus Below, Besitzer: Hans-Peter Fricke). Er kam mit Reiter Josch Löhden (Heeslingen) in 62,69 Sekunden fehlerfrei ins Ziel. Die Finaltickets werden morgen nach der zweiten Qualifikation vergeben. Die nach Addition der Wertnoten aus erster und zweiter Qualifikation zehn besten Pferde ziehen ebenso wie die 25 punktbesten Paare nach beiden Prüfungen in das Finale am Sonntagnachmittag ein.

In der Finalqualifikation der sechsjährigen Dressurpferde nahmen 38 Pferde an der Dressurpferdeprüfung der Klasse M teil. In der ersten Abteilung setzte sich Flambeau (Züchter: Jörn Wedermann, Besitzer: Bernd Möhlmann) an die Spitze des Feldes. Vorgestellt von Anne-Kathrin Pohlmeier (Rethem) bekam die Hannoveraner Stute von Fürstenball – Wolkentanz I im Schritt die Höchstnote von zehn. In Kombination mit guten Noten für den Trab, den Galopp, die Durchlässigkeit und den Gesamteindruck stand am Ende eine Wertnote von 8,90. In der zweiten Abteilung siegte der Oldenburger Hengst Fior von Fürstenball – Sandro Hit (Züchter: Gestüt Lewitz, Besitzer: Hof Kasselmann) mit Reiter Frederic Wandres (Hagen a.T.W.) und einer Gesamtnote von 8,70. Die zehn Besten sind fürs Finale am Samstag gesetzt. Fünf weitere Finalplätze werden über das Kleine Finale am Freitag vergeben.

Die erste Qualifikation der fünfjährigen Springpferde sah zwei Sieger. Mit Note 9,0 gewann der Hannoveraner Hengst Diamant de Plaisir die erste Abteilung. Vorgestellt wurde der Diamant de Semilly – For Pleasure – Sohn von Thomas Heineking (Stolzenau). Der Hengst ist im Besitz seines Züchters Gerd Sosath (Lemwerder). Sieger der zweiten Abteilung wurde mit Note 8,8 Oak Grove´s Che, geritten von Harm Lahde (Blender). Der Oldenburger Hengst von Christian –Check In aus der Zucht von Erich Stevens (Molbergen) ist im Besitz des Gestütes Eichenhain (Blender). Morgen haben die 5-jährigen Springpferde einen Tag Pause. Die Tickets fürs Finale werden am Freitag nach der zweiten Qualifikation vergeben. In das Finale am Sonntag ziehen die punktbesten 30 Paare aus beiden Qualifikationen ein sowie die fünf besten Paare des kleinen Finales am Samstag.

Hier noch ein paar Stimmen aus der Auftakt-Pressekonferenz

Katrin Burger
DKB-Bundeschampionats-Teilnehmerin, Geschäftsführerin des Ausbildungsstalles Burger und Neubert sowie ehemalige stellvertretende Zuchtleiterin des Oldenburger Verbandes
„Ich denke, dass die deutsche Pferdezucht durch die DKB-Bundeschampionate gewaltige Fortschritte gemacht hat. Außerdem sind sie gut für die Vermarktung von Pferden.“
„Die Bundeschampionate sind ein Highlight in der Zucht und auch für die Besitzer sind die Bundeschampionate interessant, um zu sehen, auf welchem Stand die Pferdezucht ist“
„Die Bundeschampionate sind das Schaufenster der Pferdezucht. Seitdem die Bundeschampionate in Warendorf sind, bin ich jedes Jahr hier geritten.“

Dr. Teresa Dohms-Warnecke
Stellvertretende Geschäftsführerin des FN-Bereiches Zucht und Bereichsleiterin Reitpferde bei den DKB-Bundeschampionaten:
„Die DKB-Bundeschampionate sind die Symbiose von Sport und Zucht. In den 22 Jahren, die ich hier bin, haben wir viele Entwicklungen mitgemacht. Die Richtverfahren haben sich geändert, mal gab es ein getrenntes und mal ein gemeinsames Richtverfahren. Jedes Jahr diskutieren wir, ob die Aufgaben für die Pferde noch altersgerecht sind. So wurde zum Beispiel die Rundbahn abgeschafft und es steht heute mehr das „Gerittensein“ im Vordergrund und die Entwicklung des Pferdes.“
„Hier sind tolle Pferde am Start und wir freuen uns, wenn wir diese Pferde im Sport wiedersehen. Ein gutes Beispiel ist Weihegold OLD mit der Isabell Werth gerade dreifache Europameisterin in Göteborg geworden ist, die auch bereits bei den Reitpferden und den Dressurpferden hier am Start war“
„Am spannendsten sind ganz klar die Reitpferdeprüfungen der Hengste. Da sind die Emotionen am größte, da ist die Zuschauerzahl am größten und auch bei den Besitzern ist die Anspannung am größten.“

Claudia Hein-Riemann
Marketingmanagerin SsangYong Motors Deutschland
„Wir sind im dritten Jahr dabei. Das ist hier das Mekka des Reitsports.“
„Ich bin gerne bei den Dressurpferden, als Züchterin natürlich auch besonders bei den Hengsten. Von SsangYong aus bin ich natürlich auch gerne bei den 7-jährigen Springpferden, da wir dort in diesem Jahr den Preis sponsern“

Carsten Rotermund
Turnierleiter der DKB-Bundeschampionate
Gut eingespielt wie die Veranstaltung ist, gibt es wenig Neuerungen. Dennoch: „Es gibt eine kleine Neuerung. In diesem Jahr gibt es erstmals die sechs- und siebenjährigen Fahrpferde. Außerdem können in diesem Jahr auch die sechs- und siebenjährigen Springpferde den Trainingsplatz benutzen. Im letzten Jahr gab es ihn bereits für die fünfjährigen Pferde, aber auch sechs- und siebenjährige Pferde können noch unerfahren vor so einer Kulisse sein. Auf dem Trainingsplatz können sie sich bei der dressurmäßigen Arbeit daran gewöhnen. Er wurde heute Morgen auch schon gut angenommen.“
„Wir sind stolz, dass wir so viele Helfer haben.“ Bei den DKB-Bundeschampionaten sind 450 Helfer, viele seit der Warendorfer Premiere 1994, im Einsatz. Davon sind 2/3 ehrenamtlich dabei.
„Wenn man mich sucht, bin ich meistens in der Nähe des Springplatzes.“

Ab morgen sind mit dem Reitpferde- und Vielseitigkeitsplatz vier der fünf Plätze im Einsatz. Unter anderem haben dann die fünfjährigen Dressurpferde und die Vielseitigkeitspferde ihre Finalqualifikationen.

Die DKB-Bundeschampionate werden auch im Internet auf www.clipmyhorse.de übertragen. Weitere Infos: www.DKB-Bundeschampionate.de

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