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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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05.05.2013 | 20:47 Uhr | Uta Helkenberg

CCI4* Badminton: Michael Jung bleibt auch nach Gelände in Führung

Badminton/GBR (fn-press). Eine Geländeprüfung der Extraklasse stand heute in Großbritannien auf dem Programm. Beim berühmten Vier-Sterne-Turnier in Badminton trafen die besten Vielseitigkeitsreiter der Welt aufeinander. Dabei konnte Doppel-Olympiasieger Michael Jung (Horb) seine Führung mit La Biosthetique Sam aus der Dressur festigen. Sollte er seine Position auch im Springen erhalten, ginge er als erster deutscher Sieger in die 64-jährige Geschichte der Badminton Horse Trials ein.

Michael Jung machte es allerdings ein wenig spannend. Sein erstes Pferd Leopin TSF zeigte sich außerordentlich galoppierfreudig und handelte sich an den „Staircases“, zwei Stufen mit nachfolgendem Heckensprung, eine Verweigerung ein. Zwar schwenkte sein Reiter rasch auf die Alternative um und kam auch ohne Zeitfehler nach Hause, doch 20 Strafpunkte erhöhten das Minuspunktekonto aus der Dressur auf insgesamt 66,5. Jung zeigte sich dennoch zufrieden: „Es hat mir gezeigt, was ich mit Sam besser machen kann.“

Einen Schreckmoment gab es aber auch bei seinem zweiten Ritt. Beim Wassereinsprung rumpelte sein Championatspferd Sam und nur der schnellen Reaktion seines Reiters war es zu verdanken, dass es keinen Fehler gab. Jung ritt danach unbeirrt weiter und kam ohne Zeit- und Hindersfehler ins Ziel. Morgen startet das Meisterpaar mit nur 36,0 Minuspunkten aus der Dressur von der Pole Position ins abschließende Springen.

Jung war allerdings nicht der einzige, dem in diesem Jahr eine Nullrunde durch den anspruchsvollen Kurs gelang. Gleich 23 der 83 ins Gelände gestarteten Paare gelang dieses Kunststück. So auch die beiden Grand-Slam-Aspiranten, William Fox-Pitt (Großbritannien) mit Parklane Hawk und Andrew Nicholson (Neuseeland) mit Nereo, die mit 40,0 beziehungsweise 40,2 Minuspunkten die Plätze drei und vier belegen. Am dichtesten auf den Fersen ist Jung allerdings der 29-jährige Olympia-Zehnte Jonathan Paget aus Neuseeland mit Clifton Promise (39,7).

Den vier Reitern folgt auf Platz fünf eine weitere Badminton-Debütantin, Sandra Auffarth (Ganderkesee). Die Olympia-Dritte strahlte nach ihrem ersten erfolgreichen Ritt mit Opgun Louvo über die berühmte Geländestrecke. „Es gab nirgends ein Problem, alles lief super“, sagte sie. Lediglich eine Zeitüberschreitung um drei Sekunden musste sich das Paar anrechen lassen. Mit 42,5 Minuspunkten rangieren sie auf Platz fünf im Zwischenstand. Nur zwei Sekunden fehlten auch der dritten Mannschaftsolympiasiegerin, Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Butts Abraxxas, zur Nullrunde. Mit 45,0 Minuspunkte machte sie damit drei Plätze gut und rückte in die Top Ten auf.

Mit glatten Nullrunden konnten sich auch die beiden Badminton-erfahrenen Paare, Andreas Dibowski (Döhle) mit Leon und Kai-Steffen Meier (Waldbröl) mit Karascada TSF, in der Rangierung verbessern. Kai-Steffen Meier rückte von Platz 59 auf 31 vor, „Dibo“ belegt vor dem Springen Platz 15. Mit Leon war er bereits einmal Zweiter in Badminton, im vergangenen Jahr startete der Wallach allerdings mit Nina Ligon für Thailand bei den Olympischen Spielen. Im Winter kehrte der Wallach zu Dibowski zurück. „Ich war erst ein bisschen unsicher, wie es in diesem Jahr werden würde. Aber schon in Fontainebleau in diesem Frühjahr habe ich gemerkt, dass sich nichts geändert hat“, sagte „Dibo“ nach seinem Ritt. „Es war ein fantastischer Ritt.“

Mit Zeitfehlern kam die in England lebende Anna Warnecke ins Ziel (70,2 Minuspunkte/ Platz 55). Die junge Mutter hat mit Twinkle Bee bereits drei Mal das CCI4* Badminton beendet, 2009 wurde sie 14te.

Nicht nach Plan lief es heute für Mannschafts-Olympiasieger Dirk Schrade (Sprockhövel). Nach Dressur noch Dritter, gab er mit King Artus nach einer Verweigerung am Wassereinsprung („Lake“) auf. Auch Kai Rüder (Blieschendorf) beendete seinen Ritt mit Leprinde des Bois vorzeitig an diesem Hinderniskomplex. Bettina Hoy, die erstmals mit Trakehner Lanfranco ein Vier-Sterne-Turnier bestritt, schied nach einem Sturz am „Huntsman’s Close“ aus.

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