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21.04.2013 | 21:57 Uhr | fn-press

Bayern gewinnt den Bundesvierkampf in Wolfsburg

Westfalen im Nachwuchsvierkampf vorne

Wolfsburg (fn-press). Die besten Vierkämpfer Deutschlands kommen aus Bayern und Westfalen. Während das weiß-blaue Team beim Bundesvierkampf (bis 18 Jahre) seit 2007 erstmals wieder an der Spitze stand, konnten die westfälischen Jugendlichen (bis 14 Jahre) ihren Vorjahressieg wiederholen. Gastgeber dieses ganz besonderen Turniers, bei dem nicht nur Dressur geritten und gesprungen, sondern auch geschwommen und gelaufen wird, waren der RFV Wolfsburg und der Pferdesportverband Hannover.

Vier Landesverbände zeigten sich dabei als besonders vierkampf-stark und machten die Platzierungen in beiden Altersgruppen unter sich aus. Im Bundesvierkampf folgte auf das bayerische Team knapp geschlagen Vorjahressieger Westfalen, Bronze ging an Hannover I, Schleswig-Holstein belegte Rang vier. Im Bundesnachwuchsvierkampf lautete die Reihenfolge Westfalen, Hannover I, Schleswig-Holstein und Bayern. Die Beteiligung war in diesem Jahr sehr groß, das freute nicht nur den FN-Beauftragten Knut Danzberg (Nidda). Elf Mannschaften gingen im Bundesvierkampf an den Start, zwölf Teams waren es in der jüngeren Altersgruppe. Auffällig hoch war auch die Zahl der männlichen Teilnehmer.

Die Bundesvierkämpfer mussten einen Drei-Kilometer-Geländelauf, ein 50-Meter-Freistilschwimmen, einen Dressurwettbewerb der Klasse A und ein Springen der Klasse A meistern. Besondere Schwierigkeit: Sowohl im Springen als auch in der Dressur werden zwei Teamreitern „fremde“ Pferde der anderen Teilnehmer zugelost. Um sich zusammenzufinden, haben sie nur 16 Minuten Zeit in der Dressur beziehungsweise vier Probesprünge im Springen. Insgesamt 17.101 Punkte sammelte das bayerische Team, dem Nadine Zimmermann (16), Jana Wenninger (15), Leandra Martin (17) und Hannah Allescher (15) angehörten. Mannschaftsführer Toni Lein (Bad Wörishofen) war mehr als zufrieden mit seinen Schützlingen: „Damit haben wir nicht unbedingt gerechnet“, sagte er, „schließlich liegt unser letzter Sieg ein paar Jahre zurück“. In der Einzelwertung konnten sich Jana Wenninger (Herrieden) mit 5.868 Punkten auf Platz drei und Nadine Zimmermann (Oberallgäu) mit 5.782 Punkten auf Platz vier behaupten.

„Sehr gern“ hätte die westfälische Mannschaftsführerin Christa Middendorf (Saerbeck) auch mit den Bundesvierkämpfern den Sieg vom vergangenen Jahr wiederholt. In Wolfsburg jedoch musste ihr Team bestehend aus Kathrin Wacker (15), Nils Ohmen (15), Antonia Wendel (16) und Jana Pölling (17) mit der Silbermedaille vorlieb nehmen. Der Abstand zu den Bayern war allerdings nicht sehr groß: Er betrug nur 140 Punkte. Dafür ging der Sieg in der Einzelwertung nach Westfalen: An Antonia Wendel aus Lüdinghausen, die Fünfte beim Westfälischen Championat war.

Die Bronzemedaille holte sich der Pferdesportverband Hannover. Auf 16.671 Punkte kam das Team um Britta Grollimund (Driftsethe), zu dem Jill Poeppler (17), Femke Marie Fürst (17), Julika Heins (16) und Jazira Dilling (16) gehörten. Jill Poeppler (Elze) belegte wie im vergangenen Jahr Platz zwei in der Einzelwertung (5.964 Punkte), Femke Marie Fürst (Hambergen) wurde Fünfte (5.512).

Etwas geringer sind die Anforderungen für die Nachwuchs-Vierkämpfer: Sie müssen sich in einem Zwei-Kilometer-Geländelauf, einem 50-Meter-Freistilschwimmen sowie einer E-Dressur und einem E-Springen beweisen, auch „Fremdpferde“ sind in dieser Altersklasse noch nicht vorgesehen. Dennoch: „Gerade hier kommt dem Bundesvergleich große Bedeutung zu“, sagt Knut Danzberg. „In der Regel messen sich die Kinder auf regionalem Niveau, da kann es schon sehr spannend sein, zu sehen, wo man eigentlich steht.“

Nicht nur ihren Sieg vom Vorjahr wiederholten die Westfalen. Bereits zum vierten Mal in Folge stand das Team von Christa Middendorf an der Spitze (insgesamt 15.886 Punkte). Zum letztjährigen Siegerquartett gehörte allerdings nur noch die nun zwölfjährige Johanna Schulze-Thier. Komplettiert wurde die Mannschaft in Wolfsburg durch Ann-Kathrin Renzi (11), Franziska Hölper (14) und Greta Busacker (11). Und während Mutter Ingrid Klimke bei den Horses & Dreams in Hagen a.T.W. Dresden Mann zum Sieg im Louisdor-Preis ritt, setzte sich Tochter Greta Busacker in der Einzelwertung der Bundesnachwuchsvierkämpfer an die Spitze (5.332 Punkte). „Ich habe sie nur nach dem Springen angerufen und von meiner Wertnote von 8,0 erzählt“, berichtete Greta. „Das fand sie gut!“.

Auf den Silberrang kam das Team Hannover I (15.275 Punkte) um Willi Grollimund (Driftsethe) bestehend aus Alicia Marie Endrikat (12), Henriette Schucher (13), Fenna Marie Stöckmann (14) und Jula Sophie Stöckmann (12). Bronze ging an Schleswig-Holstein (15.224 Punkte) mit Tim Luca Bauer (14), Niklas Bruhn (13), Leo von Schmeling (13) und Lea Schnepel (14). Das Quartett aus dem hohen Norden wurde zum ersten Mal von Alexandra Wiedmann (Hamburg) vorgestellt, die sich auch über den zweiten Platz von Leo von Schmeling (Hamburg) in der Einzelwertung (5.326 Punkte) freute. Platz drei in der Einzelwertung sicherte sich Friderike Haase aus Berlin-Brandenburg mit 5.317 Punkten.

„Über ein Top-Turnier mit Top-Leistungen“ freute sich am Ende der FN-Beauftragte Knut Danzberg. „Die Bedingungen hier in Wolfsburg sind für diese Bundesveranstaltung einfach ideal“, sagte er. „Von Beginn an fühlten sich alle herzlich willkommen.“ In ganz besonderer Erinnerung wird den Kindern und Jugendlichen sicher der „Länderabend“ in der Wolfsburger Volkswagen-Arena bleiben: In der Regel dürfen diese ja nur Top-Fußballspieler durch den „Spielereingang“ betreten.  FN/Birgit Springmann

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