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Namibia: Wüstenpferde, Big Four und deutsches Erbe

Datum:
18.04.2020 - 01.05.2020
Ort:
Windhoek, Namibia
Anmeldeschluss:
30.11.2019
Reiseleistung:
  • Elf Übernachtungen/Halbpension (25. und 26. April nur Frühstück) in Hotels und Lodges
  • Busrundreise
  • alle Transfers, Besichtigungen und Eintritte wie beschrieben
  • FN-Reiseleitung
  • deutschsprachiger lokaler Guide
  • Reisepreissicherungsschein

ab 3.599,00 €

Preis pro Person
Informationen zur Reise:
Zu den spektakulärsten Landschaften und für Pferdeliebhaber interessantesten Orten führt diese 14-tägige Rundreise durch Namibia. Die Wüstenpferde der Namib stehen im Mittelpunkt genauso wie die Wildtiere des Etosha-Nationalparks. Der Weg führt die Reisegäste aber auch zu den bekanntesten Orten Namibias, an denen Zeugnisse aus der Zeit als „Schutzgebiet Deutsch-Südwest“ (1884 bis 1920) die koloniale Vergangenheit lebendig machen. Immerhin sprechen auch heute noch 30 Prozent der Bevölkerung deutsch. Den Besuch der Wildpferde begleitet Christiane Swiegers, die sich mit der Namib Wildhorse Foundation für den Schutz der Tiere und den Fortbestand der Population einsetzt (siehe auch Interview im PM-Forum 6.2019).

Reiseablauf
Samstag, 18. April:
Abflug ab Frankfurt.
Sonntag, 19. April:
Ankunft in Windhoek. Fahrt in die Dornbuschsavanne der Kalahari Wüste mit „Afternoon Sundowner Drive“. Übernachtung in einer Lodge in der Nähe von Mariental.
Montag, 20. April:
Fahrt zum Fish River Canyon. Unterwegs Besuch des Köcherbaumwaldes, eine beeindruckende Ansammlung von vermutlich 200 bis 300 Jahre alten und bis zu fünf Meter hohen Aloen. Der Fish River Canyon gilt mit 160 Kilometer Länge, bis zu 27 Kilometer Breite und bis zu 550 Meter Tiefe als zweitgrößter Canyon der Welt. Mit seinen bizarren Felsformationen ist er die zweithäufigsten besuchte Attraktion in Namibia. Fahrt zum Aussichtspunkt und Übernachtung in einem Chalet Dorf in der Nähe des Fish Rivers.
Dienstag, 21. April:
Fahrt in die kleine Siedlung „Aus“ unweit des Namib Naukluft Park. Aus hat mehrere historische Gebäude aufzuweisen und überdies Spuren dramatischer historischer Ereignisse, insbesondere die Überreste eines deutschen Kriegsgefangenenlagers aus dem ersten Weltkrieg für bis zu 1.500 Häftlinge. Vor allem aber ist es Ausgangspunkt für Exkursionen zu den Wildpferden von Garub. Gelegentlich sieht man sie in kleinen Gruppen bereits von der Straße, die von Lüderitz nach „Aus“ führt. Ein schlichtes Straßenschild markiert den Abzweig nach Garub, das einst nicht mehr war als ein Bohrloch für die Wasserversorgung der Dampflokomotiven, die auf der Bahnstrecke Lüderitz – Seeheim verkehrten. Heute gibt es dort einen gut ausgebauten Unterstand zum Beobachten und Fotografieren der Pferde, die das Wasserloch regelmäßig aufsuchen. Abendliche Beobachtungsfahrt an die Wasserstelle. Übernachtung in einer Lodge in den Ausbergen.
Mittwoch, 22. April:
Morgendliche Beobachtungsfahrt zu den Wüstenpferden. Mittagspause in der Stadt Lüderitz. Am Nachmittag Besichtigung der Geisterstadt Kolmanskuppe, die als Diamantensucher-Camp gegründet wurde. Ab 1930 wurde der Diamantenabbau eingestellt und die Bewohner verließen den Ort und überließen ihn der Wüste.
Donnerstag, 23. April:
Fahrt durch beeindruckende, reizvolle Landschaften in das Sossusvlei im Namib Naukluft Park. Übernachtung in einer komfortablen Wüsten-Lodge.
Freitag, 24. April:
Exkursion in das Sossusvlei. Diese spektakuläre, von orangefarbenen, bis 380 Meter hohen Sanddünen und karger Vegetation geprägte Landschaft gehört seit 2013 zum UNESCO-Welterbe des Namib-Sandmeeres. Nachmittags kleine Dünen-Fahrt.
Samstag, 25. April:
Fahrt in das direkt am Atlantik gelegene Swakopmund. Unterwegs Besichtigung der BüllsPort Farm, wo namibische Warmblutpferde mit Hannoveraner- und Trakehnerblut gezüchtet werden. Kleiner Stopp bei den Flamingo-Kolonien in der Walfisch-Bucht. Übernachtung in einem modernen Hotel in Swakopmund.
Sonntag 26. April:
1892 von der Deutschen Schutztruppe gegründet, entwickelte sich Swakopmund zunächst zum wichtigsten Hafen für deutsche Einwanderer und heutzutage dank seines milden Küstenklimas zu einem beliebten Seebad. Katamaranfahrt zur Delfinbeobachtung, sowie Besuch des Reitervereins Swakopmund.
Montag, 27. April:
Fahrt in den Etosha-Nationalpark, der zu den wichtigsten und bekanntesten Nationalparks Afrikas zählt. Die Artenvielfalt ist beeindruckend, ebenso die Anzahl der Wildtiere. Der Park ist das Zuhause von Elefanten, den vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörnern, Leoparden, Löwen, Giraffen, Gnus, Impalas und vielen mehr. Übernachtung in einer Lodge in unmittelbarer Nähe zum Park.
Dienstag, 28. April:
Safari-Fahrt zur Tierbeobachtung im Etosha-Nationalpark. Verpflegung mit Lunchpaketen.
Mittwoch, 29. April:
Weiterfahrt mit Tierbeobachtung quer durch den Nationalpark zum östlich gelegenen Van-Lindequist-Eingang. Nach der Nachmittags-Safari Übernachtung in einer Vier-Sterne-Lodge.
Donnerstag, 30. April:
Morgens Fahrt nach Windhoek, anschließend Rückflug.
Freitag, 1. Mai:
Ankunft in Frankfurt.



Ihr Reiseleiter: Achim Winkler
Achim Winkler ist studierter Biologe, ehemaliger langjähriger Direktor des Zoos Duisburg und ausgewiesener Kenner Afrikas. Nach seiner Studienzeit lebte er über fünf Jahre auf dem schwarzen Kontinent und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die südafrikanische Nationalparkbehörde. Auch mit der Geschichte, Kultur und Natur Namibias ist der passionierte Hobbyreiter und Experte mit umfassender biologischer Artenkenntnis bestens vertraut.



Die Wüstenpferde von Garub
Verschiedene Legenden ranken sich um den Ursprung dieser wild lebenden Pferde, die in der kargen Namib Wüste seit über hundert Jahren heimisch geworden sind. Nach einer Theorie sollen sie Abkömmlinge der Vollblüter sein, die der Schutztruppen-Offizier Baron Hansheinrich von Wolf auf dem von ihm 1908 erbauten Schloss Duwisib hielt. Nach anderen Annahmen stammen sie ab von den Pferden der Deutschen Schutztruppe, die beim Südwest-Afrika-Feldzug 1915 zurückgelassenen wurden, oder von den 6.000 Pferden südafrikanischer Soldaten, die 1915 in Garub längere Zeit kampierten. Zu dieser Zeit wurden auf einem Gestüt in der Nähe sowohl Arbeitspferde für die Diamanten-Minen als auch Trakehner sowie Vollblüter für die Rennbahn gezüchtet. Es wird angenommen, dass auch diese Pferde bei der Formierung der Wüstenpferd-Herden eine Rolle spielten.
Informationen zur Buchung:
PM erhalten einen Rabatt von 100 Euro ! + Mindestteilnehmerzahl 15 Personen + Änderungen vorbehalten + Der Abschluss einer Reiseversicherung (inklusive Reiserücktritt) bei der ERGO wird empfohlen und kann schriftlich nach Eingang der Reisebestätigung erfolgen.

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Doreen Rausch

Tel 02581/6362-613
Fax 02581/6362-100

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