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Fjordpferde

FN-Bundeshengst- und stutenschauen

Am 3. August geht es in Zweibrücken für die Fjordpferdestuten um die Vergabe der Bundessiegertitel und die FN-Bundesprämien. Die Bundesstutenschau wird durch den Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar, die Interessengemeinschaft Fjordpferde (IGF) sowie die Deutschen Reiterlichen Vereinigung durchgeführt.

Zugelassen sind dreijährige und ältere Fjordpferdestuten zugelassen, die im Stutbuch I eines der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) angeschlossenen Zuchtverbandes eingetragen sind. Achtjährige und ältere Stuten müssen mindestens ein Fohlen gebracht haben. Die Stuten können nur von dem Verband benannt werden, bei dem sie im Zuchtbuch eingetragen sind, müssen jedoch nicht die Lebensnummer des nennenden Verbandes besitzen. Die jeweiligen Klassen werden je Alter der Stute eingeteilt. Zudem wird es ein Wettbewerb mit Stutenfamilien (Mutter mit zwei Töchtern, Großmutter, Mutter, Tochter, drei Töchter einer Mutter) geben. Alle Stuten einer Familie müssen in anderen Klassen vorgestellt werden. In einem gemeinsamen Richtverfahren werden die Stuten einzeln an der Hand auf dem Dreieck (Stand, Schritt und Trab) vorgestellt und anschließend auf dem Schrittring rangiert. Beurteilungsmerkmale für die Rangierung sind die im Zuchtziel festgelegten Kriterien wie Typ, Körperbau, Korrektheit des Ganges, Trab, Schritt und Gesamteindruck. 

Gekürt werden eine FN-Bundessiegerstute Jung und Alt sowie eine FN-Bundessiegerfamilie. Darüber hinaus wird es eine IGF-Bundesstutenschau für zweijährige Stuten und den IGF- Zukunftspreis für dreijährige Stuten anlässlich der FN-Bundesstutenschau im Landgestüt Zweibrücken geben. 

Nennungsschluss für die FN-Bundesstutenschau Fjordpferd ist Freitag, 5. Juli. Auf dem Gelände des Landgestüts Zweibrücken stehen für die Stuten Boxen und Paddockflächen zur Verfügung, die bei der Nennung bestellt werden können. 

Vergabe der FN-Bundesprämien
Bei beiden FN-Bundestutenschauen können die Stuten die FN-Bundesprämie erhalten. Um eine Bundesprämie bekommen zu können, müssen die Stuten in einem der FN angeschlossenen anerkannten Zuchtverband im Stutbuch I eingetragen und nach Vorgabe der Zuchtverbandsordnung (ZVO) leistungsgeprüft sein. Die FN-Bundesprämie erfolgt mit Eintragung auf der Zuchtbescheinigung, Urkunde und Plakette, wenn die Stuten mit einer Arbeitsendnote von 8,0 oder höher anlässlich einer FN-Bundesschau bewertet worden sind.

Drei- und vierjährige Stuten können eine Anwartschaft für die Vergabe der FN-Bundesprämie erhalten. Wenn die Stuten bei dieser Schau eine Arbeitsnote von 8,0 und höher erhalten haben und gemäß der Zuchtverbandsordnung (ZVO) bis spätestens fünfjährig leistungsgeprüft sind, bekommen sie nachträglich eine von der FN vergebene Bundesprämie, verbunden mit Urkunde und Plakette.  

Verpflichtende Impfungen
Alle teilnehmenden Stuten bei den beiden FN-Bundesschauen müssen frei von ansteckenden Krankheiten sein. Für eine Kontrolle der Impfungen gegen Influenza durch den Veranstalter muss der Equidenpass mit dem Impfnachweis mitgeführt werden. Auf Grund der aktuellen Ausbrüche der Influenza in Deutschland gelten die Impfbestimmungen der LPO. Die Bestimmungen geben folgende Impfungen vor: Impfungen gegen Influenzavirusinfektionen sind von einem Tierarzt wie folgt durchzuführen und von diesem entsprechend, einschließlich Unterschrift und Stempel, im Equidenpass zu dokumentieren:

a) Grundimmunisierung: Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen. Bei den ersten zwei Impfungen ist ein Abstand von mind. 28 Tagen bis höchstens 70 Tagen einzuhalten. Die dritte Impfung ist im Abstand von maximal 6 Monaten + 21 Tagen nach der zweiten Impfung durchzuführen.
b) Wiederholungsimpfungen: Wiederholungsimpfungen sind im Abstand von maximal 6 Monaten + 21 Tagen durchzuführen.

Eine Teilnahme an den FN-Bundesschauen ist möglich, wenn:
a) bei der Grundimmunisierung die ersten zwei Impfungen erfolgt sind und nach der zweiten Impfung 14 Tage vergangen sind,
b) bei Wiederholungsimpfungen und der dritten Impfung der Grundimmunisierung 7 Tage nach der letzten Impfung vergangen sind,
c) bei fehlender Information über die Grundimmunisierung das Pferd in den letzten 3 Jahren regelmäßig, das heißt im Abstand von maximal 6 Monaten + 21 Tagen, nachweislich geimpft wurde.

Stuten, die keinen korrekten Impfstatus gegen Influenza gem. LPO aufweisen, dürfen nicht an den FN-Bundesschauen teilnehmen. Impfexperten gehen davon aus, dass Pferde, die korrekt gem. LPO gegen Influenza geimpft sind, einen umfangreichen Schutz gegen Influenza aufweisen.

Die Ausschreibung ist auf dieser Internetseite unter den Anlagen veröffentlicht.


FN-Bundesschau für Fjordhengste 2017 in Berlin
Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Fjordpferd (IGF) und dem Pferdezuchtverband Brandenburg-Anhalt richtete die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) erstmals die FN-Bundeshengstschau Fjordpferde im Rahmen der Grünen Woche in Berlin aus. Ermittelt wurden der FN-Bundessiegerhengst, der Sieger Junghengst und der Sieger Althengst.

Zugelassen zur FN-Bundeshengstschau für Fjordpferde waren die besten vierjährigen und älteren Vertreter ihrer Rasse, die im Hengstbuch I eines der FN angeschlossenen Zuchtverbandes eingetragen sind. Unter den erfolgreich leistungsgeprüften Hengsten, die bislang noch keine FN-Bundesprämie erhalten haben, kürten die Richter den sechsjährigen Solfin Skova (v. FinFin - Granit Halsnæs) aus der Zucht von Preben Olesen aus dem dänischen Dronninglund zum FN-Bundessiegerhengst. Ausgestellt wurde der Weißfalbe, der im vergangenen Jahr beim Bundesweiten Championat des Freizeitpferdes die Bronzemedaille gewonnen und damit seine Hengstleistungsprüfung erfolgreich bestanden hat, von Inka Störmann-Thies vom Gestüt Klosterhof in Flethsee/Wilster. Der Sieger des Freizeitpferdechampionats 2016, der siebenjährige Graufalbe Illmo (v. Inrico – Sogneblakken) aus der Zucht und im Besitz von Hans Giesen (Odenthal), sicherte sich den Titel des FN-Bundesreservesiegerhengstes.

Hans Giesen stellte mit Giersbergs Tjure (v. Trollfin - Kastanjegardens Hannibal) aus der Zucht von Bärbel Hashagen aus Langwedel auch den Sieger der vier- oder fünfjährigen noch nicht erfolgreich leistungsgeprüften Hengste. Reservesieger der Junghengste wurde Valerio LGKS (v. Valoer Halsnaes - Eminent Halsnaes), gezogen und ausgestellt vom Landgut Kemper&Schlomski in Liebstadt.

Den Titel Sieger Althengst sicherte sich der 24-jährige Stedjeblakken (v. Stordaboe – Kviten) aus der Zucht von Steinar Hofslundsengen aus Sogndal in Norwegen, der in Berlin gleich mit zwei Söhnen bei der Bundeshengstschau vertreten war. Ausgestellt wurde Stedjeblakken von Monika Knebel aus Nauen OT Tietzow. Auf dem Reserverang landete der von Reinhold Eitenmüller aus Mossautal gezogene, bereits 28-jährige Jokke (v. Jon Halsnæs – Heino), ausgestellt von Elke Wegmann (Süderstapel). Um den Titel „Althengst“ können sich nur Hengste bewerben, die bereits eine FN-Bundesprämie erhalten haben.

Diese FN-Bundesprämie erhielten neben dem FN-Bundessiegerhengst Solfin Skova und dem Reservesieger lllmo gleich sieben weitere Hengste. Voraussetzung dafür ist eine abgelegte Hengstleistungsprüfung sowie eine Endnote bei der FN-Bundesschau von 8,0 oder höher.

Alle Ergebnisse und den Katalog gibt es als PDF-Download in den Anlagen.

FN-Bundesschau für Fjordstuten 2014
Im Rahmen der Jubiläumsfeier „40 Jahre Interessengemeinschaft Fjord“ luden der Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen sowie die Interessengemeinschaft Fjordpferd (IGF) 2014 nach Grünberg ein, um die besten Fjordstuten zu küren. Ermittelt wurden die die IGF-Bundessiegerstute, die FN-Bundessieger „Jung“ und „Alt“ sowie eine FN-Bundessiegerfamilie.

Bundessiegerstute in der Altersklasse vier- und fünfjährig („jung“) wurde Lale v. Fjoeleson a. d. Lia StPrSt. v. Kvestur. Züchter und Besitzer ist Siegfried Brunner aus Penzberg. Der Zuchtleiter des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz-Saar und Richter Hans-Willy Kusserow, kommentierte: „Das ist eine bezaubernde Stute mit einer ganz besonderen Bewegung – ein Erlebnis. Die Stute ist mit tollen Möglichkeiten ausgestattet.“ Den Titel Reservesiegerstute trägt Farina vom Oderhaff v. Solbjoer Borken a. d. Frenja vom Oderhaff StPrSt. v. Jokum (Züchter und Besitzer: Haffwiesenhof KG, Leopoldshagen). In der Gruppe „Alt“, sechsjährig und älter, machte Pjulla StPrSt. v. Kastanjegardens Hannibal a. d. Porle v. Helge das Rennen. Züchterin und Besitzerin ist Bärbel Hashagen aus Langwedel. Auch diese Stute ließ die Jury schwärmen: „Wenn ich mir ein ideales Modell bei Fjordpferden vorstelle, dann ist es diese Stute“, lobte Richter Jörg Kotenbeutel. Reservesiegerstute in dieser Altersklasse wurde Langthjems Flika v. Frederik Skova a. d. Visna Rannerupgaard v. Hovdaren. Sie stammt aus der Zücht von Claus Ole Hansen, Frederikshavn/Dänemark und gehört Elisabeth und Reinhold Eitenmüller aus. Mossautal.

Bundessiegerfamilie ist die Familie der Frenja vom Oderhaff StPrSt. Mit ihren drei Töchtern (Fresca vom Oderhaff, Farina vom Oderhaff, Flicka vom Oderhaff) aus dem Besitz der Haffwiesenhof KG in Leopoldshagen. Hier kommentierte Richter und Zuchtleiter des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover, Volker Hofmeister: „In dem Familienwettbewerb war sowohl die Quantität als auch die Qualität hoch. Familienwettbewerbe sind eine Attraktion, da sie den Zuchtfortschritt widerspiegeln. Man darf nicht nur auf die Hengste schauen, sondern muss auch immer die Stutenfamilie im Blick haben. Die Bundessiegerfamilie ist sowohl für die Zucht als auch für den Sport hervorragend zu nutzen. Die drei Töchter sind sehr einheitlich in Typ und Farbe.“ Reservesiegerfamilie ist die Familie der Lalina StPrSt. (Laguna, Lalinda, Lamina) der Familie Elisabeth und Reinhold Eitenmüller aus Mossautal.

Die Ergebnisse der FN-Bundesstutenschau finden Sie als Download in den Anlagen.

Bundeshengstschau Fjordpferd auf der Equitana 2013

Herko WE erhielt die begehrte FN-Bundesprämie - Foto: Volker Hagemeister
Der Sieger der Bundeshengstschau heißt Kastanjegarden Hannibal - Foto: Volker Hagemeister
 Vacceur wurde Reservesieger der Bundeshengstschau - Foto: Volker Hagemeister

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