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Olympische Spiele London - Gold für die Vielseitigkeitsreiter - Foto: Stefan Lafrentz

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U16-Bundesfinale Vielseitigkeit

20. bis 22. September 2019 in Ströhen

Früh übt sich, was ein guter Vielseitigkeitsreiter werden will. Das deutsche Turniersystem bietet dazu mit der Goldenen Schärpe und dem Bundesnachwuchschampionat – jeweils für Ponys und Pferde – eine gute Basis. Um den jungen Talenten den Schritt von der A-Vielseitigkeit zur Deutschen Juniorenmeisterschaft auf internationalem Ein-Stern-Niveau zu erleichtern, wurde 2011 ein Bundesfinale auf L-Niveau geschaffen. Dieses war bis 2017 Reitern bis 15 Jahren vorbehalten. Ab 2018 beträgt die Altersgrenze 16 Jahre. Das U16-Bundesfinale findet vom 20. bis 22. September zusammen mit der DM Vielseitigkeit der Ponyreiter in Ströhen statt.

Die als zweiter Saisonhöhepunkt gedachte Vielseitigkeitsprüfung Klasse L im Herbst richtet sich an alle, die im folgenden Jahr ihr DM-Debüt anvisieren. "Die Anforderungen einer solchen Prüfung liegen etwas unterhalb derer einer internationalen Ein-Sterne-Prüfung, also dem späteren DM-Niveau. Außerdem reiten hier die Jugendlichen unter sich", nennt Bundestrainer Fritz Lutter, Bundestrainer der Ponyvielseitigkeitsreiter, die Vorteile einer solchen Prüfung.

Entsprechend den Leistungen beim Bundesnachwuchschampionat und dem L-Saisonfinale werden die erfolgreichen Reiter zu Lehrgangsmaßnahmen mit Geländetraining, Sitzschulung und Kontrolle des Dressurfortschritts nach Warendorf eingeladen. Außerdem winken Stipendien oder Trainingsaufenthalte bei renommierten Vielseitigkeitsreitern.

Zum Hintergrund: Deutschlands vielseitige Nachwuchsreiter gehören seit Jahren regelmäßig zu den Medaillenkandidaten. Allerdings ist das Niveau schwankend und nur wenigen Reitern gelingt am Ende der Sprung in den Spitzensport. Viele ehemals erfolgreiche Nachwuchsreiter sind heute in der Versenkung verschwunden. Oftmals scheitert der Übergang vom Nachwuchs- in den Spitzensport am geeigneten Pferd, weil das bisherige Toppferd entweder seine Grenzen mit den Anforderungen im Junge-Reiter-Bereich erreicht hat oder es dafür einfach zu alt ist. Ebenso oft misslingt aber auch schon der Einstieg in den Juniorensport, wenn die Ponyreiter erst mit Ende 16 oder 17 Jahren aufs Pferd umsteigen und sie sich gleichzeitig auf einen neuen Partner und gehobene Anforderungen einstellen sollen. "In diesem Falle läuft einfach die Zeit davon. Wer ernsthaft im Juniorensport mitmischen will, sollte sich spätestens mit 14 oder 15 Jahren nach einem passenden Pferd umsehen", empfiehlt Fritz Lutter. "Ideal ist es natürlich, wenn in dieser Zeit Pony und Pferd parallel zur Verfügung stehen."

Ansprechpartner

Foto von Nina Stegemann

Nina Stegemann

Tel 02581/6362-182
Fax 02581/6362-7182

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