Deutsche Reiterliche Vereinigung

Coronavirus: Auswirkungen auf den Pferdesport

Aktuelle Informationen

Als Bundesverband orientiert sich die FN an den Vorgaben der Bundesregierung, interpretiert sie aus fachlicher Sicht und leitet daraus Empfehlungen im Sinne von Pferdesport und Pferdezucht ab. Die FN kann keine bundeseinheitlichen und rechtsverbindlichen Regeln zum Umgang mit dem Coronavirus aussprechen. Dafür sind Bundesregierung, Bundesländer, Landkreise und Kommunen zuständig. So kommt es, dass es regional und lokal unterschiedliche Regelungen für Pferdesport und Pferdezucht gibt. Die FN rät allen Pferdesportlern und Züchtern, sich die Veröffentlichungen des Landespferdesportverbandes, der Regierung und Ministerien des eigenen Bundeslandes sowie der Kommunen durchzulesen und im Zweifel beim zuständigen Ordnungsamt nachzufragen.

Wie die Regelungen in den einzelnen Bundesländern aussehen, geben die Corona-Schutzverordnungen der Länder vor. Die jeweiligen Verordnungen und Allgemeinverfügungen, die in den Regionen gelten, sind auf den Seiten der Bundesländer zu finden: www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198. Sobald neue Länder-Verordnungen vorliegen, sichten wir diese und aktualisieren unsere untenstehende Übersicht. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir sehr viele Anfragen rund um Corona erhalten und Zeit für die Recherche benötigen. Sobald wir über die entsprechenden Informationen und Empfehlungen verfügen, werden wir sie hier veröffentlichen. Wir können jedoch keine rechtsverbindlichen Antworten geben. Ihre Fragen können Sie an die E-Mail-Adresse corona@fn-dokr.de senden.

Bundesweite Notbremse bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 (gültig bis 30.06.2021)

Die Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes greifen, wenn in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt drei Tage hintereinander eine 7-Tages-Inzidenz von 100 überschritten wird. Wichtig ist aber: Wenn die Corona-Schutzverordnung des Landes härtere Regeln vorsieht, gelten diese auch fort. Lediglich ein Unterschreiten der Regeln des Bundes-Infektionsschutzgesetzes ist nicht möglich. Die folgenden Regeln ergeben sich somit aus einem Zusammenwirken von Bundes-Infektionsschutzgesetzes (Mindestregeln) und Corona-Schutzverordnung des jeweiligen Landes (weitergehende Regeln):

Training/Unterricht

Öffnungsstufe 1 (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100):

  • Kontaktarmer Sport ist auf Sportanlagen/Sportstätten im Freien in Gruppen von bis zu 20 Personen gestattet, auf weitläufigen Außenanlagen sind auch mehrere getrennt voneinander Freizeitsport treibende Personengruppen zulässig. Ausritte sind mit Angehörigen des eigenen Haushalts und eines weiteren Haushalts (maximal fünf Personen) erlaubt; Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt. Geimpfte und Genesene sowie Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit.

Öffnungsstufe 2 (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis sinkt in den folgenden 14 Tagen nach der 1. Öffnungsstufe weiter):

  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien und geschlossenen Räumen ist wieder erlaubt. Die Anzahl der zeitgleich anwesenden Reiter*innen ist auf eine Person pro 20 m² zu begrenzen.

Öffnungsstufe 3 (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis unterschreitet in den folgenden 14 Tagen nach der 2. Öffnungsstufe weiter den Schwellenwert von 100 und es besteht eine sinkende Tendenz ODER die 7-Tages-Inzidenz unterschreitet in einem Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 50):

  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten allgemein gestattet. Die Anzahl der zeitgleich anwesenden Reiterinnen und Reiter ist auf eine Person pro 10 m² zu begrenzen.

Bundesnotbremse bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100

  • Der Betrieb von Sportanlagen ist für die Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden, zulässig. Geimpfte und Genesene zählen dabei nicht mit. Kinder bis einschließlich 13 Jahre dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben. Auf weitläufigen Außensportanlagen dürfen mehrere Gruppen in der angegebenen Größe den Sport ausüben, wenn der Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen werden kann.
  • Ob eine überdachte Reithalle aufgrund von Belüftungsmöglichkeiten oder der bestehenden Möglichkeit, Hallenseiten komplett zu öffnen als Sportanlage im Freien gilt, muss im Einzelfall von den zuständigen Behörden vor Ort entschieden werden.

Turniere

Öffnungsstufe 1 (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100):

  • Wettkampfveranstaltungen des Spitzen- und Profisports sind im Freien mit bis zu 100 Zuschauern und ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl gestattet. Wettkampfveranstaltungen des Amateursports sind im Freien mit bis zu 20 Sportlern erlaubt.

Öffnungsstufe 2 (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis sinkt in den folgenden 14 Tagen nach der 1. Öffnungsstufe weiter):

  • Wettkampfveranstaltungen des kontaktarmen Amateursports sind wieder ohne Teilnehmerbegrenzung möglich. Bei Wettkampfveranstaltungen im Profi- und Spitzensport sowie im Amateursport können im Freien bis zu 250 Zuschauer und in geschlossen Räumen bis zu 100 Zuschauer teilnehmen.

Öffnungsstufe 3 (7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis sinkt in den folgenden 14 Tagen nach der 2. Öffnungsstufe weiter):

  • Bei Wettkampfveranstaltungen im Profi- und Spitzensport sowie im Amateursport können im Freien bis zu 500 Zuschauer und in geschlossen Räumen bis zu 250 Zuschauer teilnehmen.

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz unter 50:

  • kontaktfreier Sport in Gruppen von bis zu 10 Personen 
  • Sportausübung in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren

Inzidenz unter 100:

  • Kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung – das heißt mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht).
  • Sportausübung in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren

Inzidenz über 100:

  • Kontaktfreier Sport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands
  • kontaktfreier Sport in Gruppen von höchstens 5 Kindern unter 14 Jahren, wenn der Trainer ein negatives Testergebnis (Testzeitpunkt innerhalb der letzten 24 Stunden) vorweisen kann. Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt. Nutzung von Sportplätzen ist nur unter freiem Himmel zulässig.

Training/Unterricht im Innenbereich

Bei Inzidenz unter 50 kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zulassen:

  • kontaktfreier Sport in Gruppen von bis zu 10 Personen

Bei Inzidenz unter 100 kann die zuständige Kreisverwaltungsbehörde zulassen:

  • Kontaktfreier Sport nur für Getestete, Geimpfte oder Genese, Rahmenkonzept Sport des StMGP ist zu beachten

Inzidenz über 100:

  • Die Nutzung von geschlossenen Reithallen zur Ausübung von Reitsport oder Reitunterricht ist untersagt.

Turniere

  • Ausrichtung von Turnieren unter inzidenzwertbasierter Regelungslage zulässig

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz unter 100:

  • Individualsport bzw. Gruppensport im Freien mit max. 10 Personen aus 5 Haushalten mit Abstand und ohne Testpflicht
  • Organisierter Vereinssport als Gruppensport im Freien mit beliebiger Gruppengröße ohne Abstand, aber mit einer Testpflicht für alle Teilnehmenden
  • Gruppensport im Freien mit Kindern bis zu 14 Jahren mit max. 20 Personen ohne Testpflicht mit einer übungsleitenden Person mit Testpflicht – größere Gruppen sind möglich, dann aber mit Testpflicht für alle Teilnehmenden, s.o.

Inzidenz über 100:

  • kontaktfreier Sport allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands
  • kontaktfreier Sport in Gruppen von höchstens 5 Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Testergebnis vorlegen.

Training/Unterricht im Innenbereich

  • Individualsport bzw. Gruppensport mit max. 10 Personen und mit Testpflicht für alle Anwesenden
  • Individualsport bzw. Gruppensport mit Kindern bis zu 14 Jahren mit max. 20 Personen ohne Testpflicht mit einer übungsleitenden Person mit Testpflicht

Turniere

  • Wettkämpfe im Freien in allen Sportarten mit Testpflicht und ohne Zuschauende zulässig

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien:

Inzidenz unter 100:

  • Kontaktfreier Individualsport und Kontaktsport ohne Personenbegrenzung auf öffentlichen und privaten Sportanlagen 
  • Sport im öffentlichen Raum (außerhalb von Sportanlagen) mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts oder mit bis zu 10 Personen unabhängig von der Anzahl der betroffenen Haushalte. Somit sind Gruppen-Ausritte in einer 10er Abteilung möglich.

Inzidenz über 100:

  • Sportausübung nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts, Kontaktsport mit haushaltsfremden Personen untersagt
  • kontaktfreier Sport in Gruppen von höchstens 5 Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Testergebnis vorlegen.

Training/Unterricht im Innenbereich

Inzidenz unter 100:

  • In öffentlichen und privaten Sportanlagen ist die Sportausübung zulässig, wenn die Betreiberin oder der Betreiber auf der Grundlage eines individuellen Hygienekonzepts den Zutritt steuert, Terminbuchungen vorsieht (ad-hoc-Buchungen sind zulässig), Personen mit Symptomen den Zutritt verweigert, nur Personen den Zutritt gewährt, die einen Nachweis über einen Negativ-Test vorlegen (ab 6 Jahren) oder geimpft oder genesen sind, die Kontaktnachverfolgung ermöglicht, das Tragen einer Maske in den Umkleideräumen umsetzt und den Austausch der Raumluft vorsieht.
  • Für den kontaktlosen Sport gibt es keine Personenobergrenze, da jedoch jederzeit das Abstandsgebot gilt, ergibt sich die Maximalzahl in Abhängigkeit von der Raumgröße.
  • Für Kontaktsport gelten die gleichen Voraussetzungen wie für kontaktfreien Sport Indoor (Hygienekonzept etc.), allerdings ist die Personenzahl auf 30 Sportausübende, die gemeinsam Sport ausüben, begrenzt. Genesene & Geimpfte zählen nicht mit.

Inzidenz über 100:

  • nicht zulässig, nur Bewegung aus Tierschutzgründen

Turniere

  • Auf öffentlichen und privaten Sportanlagen unter freiem Himmel ist die Sportausübung und der Wettkampf ohne Personenbegrenzung zulässig, Amateurturniere müssen aber von der zuständigen Behörde genehmigt werden

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz unter 100:

  • max. 10 Personen
  • in Gruppen von bis zu 20 Kindern oder Jugendlichen in einem Alter bis zu 18 Jahren mit maximal zwei Trainer*innen

Inzidenz über 100:

  • Ausübung von Sport nur als Individualsport und nur allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand
  • Kontaktfreier Sport mit max. 5 Kindern bis 14 Jahre zuzüglich einer Anleitungsperson mit einem maximal 24 Stunden alten negativen Test

Training/Unterricht im Innenbereich

  • allein, zu zweit oder mit den Personen des eigenen Hausstands

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

  • bis zu 20 Erwachsenen, die bisherige Höchstzahl der Kinder wird aufgehoben.

  • Veranstaltungen nur mit bis zu 250 Teilnehmer*innen 

Training/Unterricht im Innenbereich

  • kontaktfrei mit bis zu 10 Erwachsenen unter Auflagen (u.a. Kontaktnachverfolgung, Testpflicht)

Turniere

  • Sportveranstaltungen dürfen mit bis zu 650 Zuschauer*innen stattfinden, Auflagen: Testpflicht, fester Sitzplatz, (digitale) Kontaktnachverfolgung, medizinische Maskenpflicht.

Weiterführende Informationen

 

Training/Unterricht im Freien

Stufe 1 mit Inzidenz unter 100 nach mind. 5 aufeinander folgenden Werktagen:

  • Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von Kontaktbeschränkungen ausgenommen
  • Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist der Sport in Gruppen unabhängig von der Personenzahl mit bis zu zwei Trainern erlaubt
  • Sportausübung für Erwachsene nur alleine, mit dem eigenen oder einem weiteren Hausstand
  • Sportanlagen dürfen gleichzeitig von mehreren aktiven Personen und Gruppen von bis zu 5 Personen aus zwei Hausständen genutzt werden. Es muss gewährleistet sein, dass sich die Gruppen während der Sportausübung in verschiedenen, mindestens drei Meter voneinander entfernten Bereichen aufhalten und keine Durchmischung der einzelnen Gruppen erfolgt.

Stufe 2 mit Inzidenz unter 100 nach mind. 14 aufeinander folgenden Tagen oder Inzidenz unter 50 bei 5 aufeinander folgenden Tagen:

  • Mannschaftssport und somit der gesamte Sportbetrieb wieder gestattet, auch Zuschauer wieder zulässig.

Inzidenz über 100:

  • kontaktfreier Individualsport alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können in einer Gruppe mit bis zu 5 anderen Kindern kontaktfrei Sport treiben. Dabei benötigen Anleitungspersonen allerdings einen, durch eine offizielle Stelle durchgeführten, negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Training/Unterricht im Innenbereich

Stufe 1 mit Inzidenz unter 100 nach mind. 5 aufeinander folgenden Werktagen:

  • Sportausübung alleine, mit dem eigenen oder einem weiteren Hausstand bis zu einer Gruppengröße von höchstens 5 Personen, dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren bleiben unberücksichtigt.

Stufe 2 mit Inzidenz unter 100 nach mind. 14 aufeinander folgenden Tagen oder Inzidenz unter 50 bei 5 aufeinander folgenden Tagen:

  • Mannschaftssport und somit der gesamte Sportbetrieb wieder gestattet, auch Zuschauer wieder zulässig.

Inzidenz über 100:

 

 

  • kontaktfreier Individualsport alleine, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes

Turniere

  • Ab Stufe 2 (Inzidenz unter 100 nach mind. 14 aufeinander folgenden Tagen oder Inzidenz unter 50 bei 5 aufeinander folgenden Tagen) ist der Wettkampfbetrieb auch für Amateure wieder gestattet, Zuschauer sind zulässig

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz unter 100:

  • Individualsport für bis zu 10 Personen aus bis zu 5 Haushalten

  • Vereinsbasierter Trainingsbetrieb für alle Altersgruppen in einer Gruppenstärke von bis zu 25 Personen einschließlich Trainer

Inzidenz über 100:

  • Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand

Training/Unterricht im Innenbereich

Inzidenz unter 100:

  • Individualsport für bis zu 10 Personen aus bis zu 5 Haushalten

  • Vereinsbasierte Trainingsbetrieb für alle Altersgruppen in einer Gruppenstärke von bis zu 15 Personen einschließlich Trainer, Anleitungspersonen müssen zweimal wöchentlich negativ auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet sein und erwachsene Sporttreibende müssen ein negatives Testergebnis vorlegen (Ausnahme: Geimpfte und Genesene)

Inzidenz über 100:

  • Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand

Turniere

  • Auf Antrag können Landkreise und kreisfreie Städte Sportveranstaltungen mit Zuschauenden zulassen. Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens sind der zuständigen Behörde geeignete Schutz- und Hygienekonzepte vorzulegen.
  • Ab dem 21. Juni 2021 ist der Wettkampfbetrieb im Freizeit-, Breiten- und Leistungssport (Sportbetrieb) in allen Sportarten, auch mit Zuschauenden, wieder zulässig.

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz über 100:

  • Individualsport allein, mit einer weiteren Person oder den Personen des eigenen Hausstands

Inzidenz über 50 (Stufe 3):

  • Sportanlagen geöffnet mit erhöhten Anforderungen an Hygienekonzept (Duschen/ Umkleiden geschlossen)
  • Individualsportarten im Rahmen der Kontaktbeschränkungen bzw. mit Abstand zulässig
  • Kontaktsport beschränkt auf max. 30 Kinder/Jugendliche bis einschl. 18 Jahren, wobei Geimpfte/ Genesene nicht mitzählen, Erwachsene sowie Trainer/ Betreuer nur mit negativem Testnachweis
  • Sonstige kontaktfreie Gruppenangebote in Abhängigkeit qm/Person (10qm/Person oder 2m Abstand), Erwachsene sowie Trainer/ Betreuer nur mit negativem Testnachweis
  • Zuschauerzahl beschränkt

Inzidenz zwischen 35 und 50 (Stufe 2):

  • Sportanlagen geöffnet mit erhöhten Anforderungen an Hygienekonzept (Duschen/ Umkleiden geschlossen)
  • Individualsportarten im Rahmen der Kontaktbeschränkungen bzw. mit Abstand zulässig
  • Kontaktsport beschränkt auf max. 30 Personen, wobei Geimpfte/ Genesene nicht mitzählen, Erwachsene sowie Trainer/ Betreuer nur mit negativem Testnachweis
  • Sonstige kontaktfreie Gruppenangebote in Abhängigkeit qm/Person (10qm/Person oder 2m Abstand), Erwachsene sowie Trainer/ Betreuer nur mit negativem Testnachweis
  • Zuschauerzahl beschränkt

Inzidenz über 10 (Stufe 1):

  • Sportanlagen mit Hygienekonzept geöffnet.
  • Zuschauerzahl beschränkt

Training/Unterricht im Innenbereich

Inzidenz über 100:

  • Individualsport allein, mit einer weiteren Person oder den Personen des eigenen Hausstands

Inzidenz über 50 (Stufe 3):

  • Individualsport mit Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts
  • Gruppenangebote und Kontaktsport nicht zulässig
  • Zuschauerzahl beschränkt

Inzidenz zwischen 35 und 50 (Stufe 2):

  • Individualsportarten zulässig
  • Kontaktsport beschränkt auf max. 30 Personen, wobei Geimpfte/ Genesene nicht mitzählen, Erwachsene sowie Trainer/ Betreuer nur mit negativem Testnachweis
  • Sonstige kontaktfreie Gruppenangebote in Abhängigkeit qm/Person (10qm/Person oder 2m Abstand), Erwachsene sowie Trainer/ Betreuer nur mit negativem Testnachweis
  • Zuschauerzahl beschränkt

Inzidenz über 10:

  • Sportanlagen mit Hygienekonzept geöffnet
  • Zuschauerzahl beschränkt (Bedingungen siehe organisierte Veranstaltungen)

Turniere

  • zulässig

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Stufe 3 (Inzidenz 100 bis 50):

  • Kontaktfreier Sport mit bis zu 25 Personen
  • Außen sind bis zu 500 Zuschauer erlaubt, wenn negative Tests und ein Sitzplan vorliegen - auch ohne prozentuale Kapazitätsbegrenzung

Zwischen verschiedenen Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel treiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Geimpfte/Genesene aus den zulässigen Haushalten werden nicht mitgezählt.

Stufe 2 (Inzidenz 50 bis 35), zusätzlich zu Regelungen aus Stufe 3

  • Kontaktsport mit bis zu 25 Personen sowie kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung
  • Außen sind bis zu 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität) ohne vorherigen Test erlaubt

Stufe 1 (Inzidenz unter 35), zusätzlich zu Regelungen aus Stufe 3 und 2

  • Kontaktsport mit bis zu 100 Personen, sofern negative Tests vorliegen
  • Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist die Sportausübung ohne vorherigen Test möglich
  • Außen sind über 1.000 Zuschauer erlaubt (max. 33 Prozent der Kapazität)

Inzidenz über 100:

  • Kontaktfreier Sport alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Haushalts
  • Kontaktfreier Gruppensport mit max. 5 Kindern unter 14 Jahre. Für die Kinder-Gruppenangebote besteht die Verpflichtung zur Erfassung der Anwesenheit. Das Bundes-Infektionsschutzgesetz enthält weiterhin die Regelung, dass Anleitungspersonen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Coronatest-Ergebnis vorlegen müssen. Die zuständige Behörde ist in Nordrhein-Westfalen das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Sie verlangt derzeit keine Vorlage eines Tests. Eine entsprechende Anforderung könnte also allenfalls durch eine kommunale Behörde gestellt werden.

Inzidenz 165 und mehr:

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten gelten ggf. Allgemeinverfügungen mit weiter einschränkenden Regelungen, Einzelunterricht ist nicht mehr erlaubt!

Training/Unterricht im Innenbereich

Stufe 3 (Inzidenz 100 bis 50):

  • Bewegung nur aus Tierschutzgründen, sport- und trainingsbezogene Übungen sind untersagt

Stufe 2 (Inzidenz 50 bis 35), zusätzlich zu Regelungen aus Stufe 3

  • kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung
  • Kontaktsport mit Kontaktverfolgung und negativen Tests für bis zu 12 Personen
  • bis zu 500 Zuschauer, wenn negative Tests, ein Sitzplan und eine Sitzordnung nach Schachbrettmuster vorliegen

Stufe 1 (Inzidenz unter 35), zusätzlich zu Regelungen aus Stufe 3 und 2

  • Kontaktsport mit Kontaktverfolgung und negativen Tests für bis zu 100 Personen
  • Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist die Sportausübung ohne vorherigen Test möglich
  • bis zu 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität), sofern negative Tests, ein Sitzplan sowie eine Sitzordnung nach Schachtbrettmuster vorliegen

Turniere

  • Sportliche Wettbewerbe für Amateure möglich, ausgenommen davon Kreise oder kreisfreie Städte, in denen die Corona-Notbremse greift.
  • Ab 1. September 2021: Sportveranstaltungen ohne Personenbegrenzung mit genehmigtem Konzept (mit negativen Tests)

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz unter 100

  • Sportausübung in Gruppen von maximal zehn Personen aus verschiedenen Hausständen, wobei geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt bleiben
  • Sportausübung in Gruppen von bis zu 25 Kindern bis einschließlich 14 Jahre nebst einer Trainerin oder eines Trainers
  • Außerhalb der sportlichen Betätigung besteht Maskenpflicht. Zuschauer sind weiterhin nicht zugelassen.

Inzidenz unter 50

  • Sportausübung in Gruppen bis maximal 20 Personen nebst einer Trainerin oder eines Trainers, wobei geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt bleiben
  • Pferdesport ist eine Einzelsportart, auf einem großen Reitplatz oder in der Reithalle können durchaus mehrere Reiter einzeln für sich trainieren, der Abstand von mind. 3 m ist dabei jederzeit einzuhalten.
  • kontaktfreier Sport in Gruppen von max. 5 teilnehmenden Personen aus 5 verschiedenen Hausständen (bzw. bis zu 20 Kindern U14) unter regelmäßiger Wahrung des Abstandsgebots, wenn das Training angeleitet wird. Hier besteht die Pflicht zur Kontakterfassung.
  • Außerhalb der sportlichen Betätigung besteht Maskenpflicht. Zuschauer sind weiterhin nicht zugelassen.

Inzidenz über 100

  • kontaktfreies Training nur alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes

Training/Unterricht im Innenbereich

Inzidenz unter 100

  • in allen öffentlichen und privaten gedeckten Sportanlagen besteht Testpflicht
  • pro angefangene 20 qm Gesamttrainingsfläche darf nur einer Person Zutritt zur Gesamttrainingsfläche gewährt werden; Kontakterfassungspflicht
  • Neben dem Einzeltraining ist in der Halle auch das Abteilungsreiten mit bis zu 5 Personen gestattet. Auch für Voltigierer besteht die Möglichkeit von Gruppentraining mit 5 Sportlern + Trainer, da auch Sport mit Kontakt wieder stattfinden darf.
  • Außerhalb der sportlichen Betätigung besteht Maskenpflicht. Zuschauer sind weiterhin nicht zugelassen.

Inzidenz unter 50

  • kontaktlos in Gruppen bis maximal zehn Personen aus verschiedenen Hausständen, wobei geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt bleiben,
  • Sportausübung in Gruppen von bis zu 25 Kindern bis einschließlich 14 Jahre nebst einer Trainerin oder eines Trainers

Inzidenz über 100

  • Sportausübung in gedeckten Sportanlagen (Reithallen) ist untersagt, Bewegung nur aus Tierschutzgründen erlaubt

Turniere

  • grundsätzlich möglich, aber stets beim zuständigen Ordnungsamt informieren, ob und wie Turniere durchgeführt werden können.Nur hier kann verbindliche Auskunft erteilt werden.

Weiterführende Informationen

 

 

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz unter 100

  • Kontaktfreier Sport zulässig
  • Kontaktsport zulässig, sofern alle Teilnehmer*innen einen negativen Test vorlegen können, keine Testpflicht für Personen unter 18 Jahren 

Training/Unterricht im Innenbereich

  • Kontaktfreier Sport zulässig, sofern alle Teilnehmer*innen einen negativen Test vorlegen können, keine Testpflicht für Personen unter 18 Jahren 

Turniere

  • zulässig, allerdings ohne Zuschauer

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz zwischen 50 und 100:

  • kontaktfreier Sport
  • Kontaktsport für Gruppen von bis zu 30 Personen unter Vorlage eines tagesaktuellen Tests und mit Kontakterfassung
  • kontaktfreier Sport und Kontaktsport in Gruppen von bis zu 20 Minderjährigen
  • Sport für medizinische Behandlungen, Sportunterricht, Training Sportschulen, Dienstsport, sportwissenschaftliche Studiengänge und Profisport

Inzidenz unter 35:

  • Testpflicht entfällt

Training/Unterricht im Innenbereich

Inzidenz zwischen 50 und 100:

  • kontaktfreier Sport für Teilnehmer*innen mit einem tagesaktuellen Test und Kontakterfassung

Inzidenz zwischen 35 und 50:

  • Kontaktsport für Gruppen von bis zu 30 Personen unter Vorlage eines tagesaktuellen Tests und mit Kontakterfassung

Inzidenz unter 35:

  • Testpflicht und Personenbegrenzung entfallen, Testpflicht bleibt aber bestehen für Veranstaltungen, wenn der Mindestabstand unterschritten werden soll

Turniere

Möglich ab einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 mit folgenden Auflagen:

 

  • Großveranstaltungen mit über 1.000 Besuchern mit genehmigtem Hygienekonzept, den Auflagen der Terminbuchung, Kontakterfassung sowie Testpflicht
  • Öffnung von Indoor-Sporthallen möglich, wobei neben einem Hygienekonzept die Kontakterfassung und die tagesaktuelle Testung der Besucher notwendig ist

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz unter 100

  • bis zu 25 Personen einschl.Trainer

Inzidenz über 100

  • Sportausübung allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand bzw. bei U14 maximal Gruppen von fünf Kindern mit täglich getesteten Trainern

Training/Unterricht im Innenbereich

Inzidenz unter 100

  • kontaktfreier, organisierter Sport, eine Person je angefangene 20 qm, max. 10 Personen zzgl. Trainer

Inzidenz über 100

  • Sportausübung allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand, 200 qm Regel pro Pferd und Reiter

Turniere

  • erlaubt, allerdings mit zahlreichen Einschränkungen bei Amateuren: maximal 25 Personen je Wettkampf (inklusive Richter und Parcourschef), Teilnahme mit mehreren Pferden ist möglich, ALLE (Reiter, Richter, Helfer, TTs, Trainer, etc.) auf dem Wettkampfgelände müssen getestet sein, Hygienekonzept muss vorhanden sein

Weiterführende Informationen

 

Training/Unterricht im Freien

Inzidenz unter 100:

  • gemeinsame Sportausübung mit höchstens 50 Personen, die gleichzeitige Nutzung von Sportanlagen ist auf 250 Personen zu begrenzen

Inzidenz über 100:

  • Sportausübung nur allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person
  • ohne Körperkontakt in festen Gruppen von bis zu fünf Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres unter Anleitung eines Übungsleitenden

Training/Unterricht im Innenbereich

Inzidenz unter 100:

  • gemeinsame Sportausübung mit höchstens 10 Erwachsenen oder 25 minderjährigen Personen unter Anleitung von bis zu zwei Übungsleiter*innen
  • Die gleichzeitige Nutzung von Sporthallen ist auf eine Person je 20 Quadratmeter, insgesamt auf höchstens 125 Personen zu begrenzen
  • Innerhalb eines geschlossenen Raumes dürfen nur dann mehr als zehn Erwachsene oder mehr als 25 minderjährige Personen Sport unter Anleitung von bis zu zwei Übungsleiter*innen treiben, wenn sie getestet sind. Dies gilt nicht, wenn je sporttreibender Person mehr als 80 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Inzidenz über 100:

  • Sportausübung nur allein oder gemeinsam mit im selben Haushalt lebenden Personen oder einer anderen Person

Turnier

  • Durchführung von Wettbewerben und Sportfesten innerhalb geschlossener Räume mit maximal 500 Personen, außerhalb geschlossener Räume mit maximal 1.000 Personen zulässig. Es ist ein Hygienekonzept zu erstellen und die Kontaktdaten der Teilnehmer*innen müssen erfasst werden.

Weiterführende Informationen

Training/Unterricht im Freien

Inzidenzwert über 100:

  • Individualsport ohne Körperkontakt unter Beachtung der geltenden Kontaktbeschränkungen mit Kontaktnachverfolgung
  • kontaktloser Sportbetrieb von Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres in Gruppen von bis zu 5 Kindern mit Kontaktnachverfolgung, anleitenden Personen müssen vor Beginn des jeweiligen Sportbetriebs ein negatives Ergebnis eines Selbsttests, eines Antigenschnelltests oder eines PCR-Tests vorweisen können

Inzidenzwert unter 100:

  • Freizeitsport in Gruppen von bis zu zehn Personen
  • organisierter Sportbetrieb in Gruppen von bis zu 20 Personen

Inzidenzwert unter 50:

  • Organisierter Sportbetrieb ohne Teilnehmerbegrenzung mit Kontaktnachverfolgung

Inzidenzwert unter 35:

  • Freizeitsport und organisierter Sportbetrieb ohne Auflagen

Training/Unterricht im Innenbereich

Inzidenzwert über 50:

  • kein Trainingsbetrieb zulässig

Inzidenzwert unter 50:

  • Freizeitsport und organisierter Sportbetrieb ohne Teilnehmerbegrenzung mit Kontaktnachverfolgung und Testpflicht

Inzidenzwert unter 35:

  • Freizeitsport und organisierter Sportbetrieb ohne Teilnehmerbegrenzung und ohne Testpflicht, aber mit Kontaktnachverfolgung

Turniere

  • Ab einem Inzidenzwert unter 100 mit Einzefallerlaubnis outdoor möglich
  • Bei einer Inzidenz unter 50 auch Indoor mit Einzefallerlaubnis
  • Bei einer Inzidenz unter 35 mit Anzeige bei der zuständigen Gesundheitsbehörde

Weiterführende Informationen

Jegliche Absage eines Turniers – aus welchen Gründen auch immer – müssen die Turnierveranstalter an ihre zuständige Landeskommission melden. Die Landeskommissionen müssen wiederum zeitnah die FN über die Absage informieren, damit diese im Online-Nennungssystem Nennung-Online eingetragen werden kann. Alle Teilnehmer, die bisher für das entsprechende Turnier genannt haben, werden durch das System automatisch über die Absage informiert.

Welche Turniere sind bereits abgesagt? 
Welche Turniere abgesagt sind, ist dem Online-Nennungssystem Nennung-Online (www.nennung-online.de) zu entnehmen oder kann direkt bei den Veranstaltern sowie den zuständigen Landesverbänden erfragt werden. Hier gibt es eine Übersicht der Landesverbände.

Wie sieht es mit den Kosten aus? Bekomme ich mein Nenngeld zurück?
Müssen Turniere abgesagt werden, erhebt die FN keine Veranstaltergebühren. Sofern in der Ausschreibung keine anderslautende Regelung enthalten ist, muss der Veranstalter bei Turnieren, bei denen das Nenngeld bereits abgebucht und an den Veranstalter überwiesen wurde, das Nenngeld an die Nenner/Teilnehmer zurückerstatten. Da die Absagen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in der Regel als höhere Gewalt eingestuft werden, können die Veranstalter drei Euro je reserviertem Startplatz behalten (Vielseitigkeits-LP zehn Euro). Die Nennung-Online-Gebühr bleibt bei der FN. Der Verbleib der LK-Abgabe ist in den Landesverbänden unterschiedlich geregelt.

Und so läuft das ab: Sobald die Veranstaltung in Nennung-Online als "abgesagt" gekennzeichnet ist, wird dem Turnierverwalter in Nennung-Online an der Stelle, an der auch die Nennungsdaten heruntergeladen werden, eine Datei mit Daten zur Rückabwicklung zur Verfügung gestellt (siehe dazu auch FAQ unter www.nennung-online.de/faq/turnierverwaltung/68).

Wie können Turnierveranstalter Teilnehmer und Zuschauer informieren?
Turnierverwalter können in Nennung-Online „Wichtige Informationen“ bereitstellen. TORIS unterstützt beim Versenden von Informationen an Teilnehmer/Richter (Übersichten-Listen > Veranstaltung Vorbereitung > Briefe / Email-Exportdatei)

Welche Schäden drohen einem Veranstalter, wenn eine Veranstaltung wegen des Coronavirus abgesagt werden muss?
Der wahrscheinlichste Fall eines Schadens sind sogenannte frustrierte Aufwendungen. Diese kommen zustande, wenn ein Veranstalter zur Vorbereitung der Veranstaltung bereits Dinge angeschafft oder Dienstleister beauftragt hat. Teilweise wird sich der Veranstalter von diesen Verträgen wieder lösen können, weil mit der zwangsweisen Absage der Veranstaltung die Geschäftsgrundlage für die Anschaffung bzw. Dienstleistung weggefallen ist. In anderen Fällen kann er auf seinen Aufwendungen sitzen bleiben, wenn zum Beispiel bei Vertragsschluss nicht klar war, dass die Anschaffung/der Auftrag explizit für die Durchführung der Veranstaltung getätigt worden ist oder eine Rückabwicklung schlicht nicht möglich ist. Ein Haftungsschaden wegen Schadensersatzansprüchen von Teilnehmern o.ä. ist dem gegenüber unwahrscheinlich, weil in Fällen höherer Gewalt das erforderliche Verschulden des Veranstalters nicht vorliegt. Sonstige Kostenregelungen für Veranstalter ergeben sich aus den jeweiligen Verträgen mit Dienstleistern und Partnern.

Tritt eine Versicherung ein, wenn einem Veranstalter wegen einer Absage der Veranstaltung aufgrund des Coronavirus Schäden verbleiben?
Das kommt auf die Schadensform im Einzelfall und auch auf das Zustandekommen des Schadens an. Viele Versicherungsbedingungen schließen eine Haftung der Versicherung bei höherer Gewalt allerdings aus. Einzelfragen können letztlich nur von der jeweiligen Versicherung beantwortet werden.

Wie gehe ich als Veranstalter mit bereits abgeschlossenen Verträgen um?
Im Hinblick auf viele geplante Veranstaltungen sind bereits Verträge mit Dienstleistern abgeschlossen worden. Die Veranstalter sind nun mit der Frage konfrontiert, ob sie sich von diesen Verträgen lösen können, wenn die Veranstaltung wegen des Coronavirus ausfallen muss. Eindeutig kann Frage nur im Einzelfall und auf Grundlage der konkret abgeschlossenen Verträge beantwortet werden. Grundsätzlich enthält das deutsche Recht eine Vorschrift, nach der man die Anpassung eines Vertrages verlangen oder sich ggf. auch ganz von dem Vertrag lösen kann, wenn ein weiteres Festhalten an dem unveränderten Vertrag unzumutbar ist. Es ist naheliegend, dass diese Vorschrift angewendet werden kann, wenn eine Veranstaltung aufgrund einer behördlichen Verfügung abgesagt werden muss. Auch wenn hoheitliche Auflagen, wie zum Beispiel eine Beschränkung der Anzahl der Besucher, gemacht werden, können diese Auswirkung auf das Interesse an dem abgeschlossenen Dienstvertrag haben, so dass über eine Vertragsanpassung verhandelt werden kann. Die Frage nach der Zumutbarkeit ist immer eine Werte-Entscheidung, bei der die Interessen aller Vertragsparteien berücksichtigt und zum Ausgleich gebracht werden müssen. Es ist deshalb wichtig, nicht vorschnell einen Rücktritt vom Vertrag zu erklären, sondern zuvor die Möglichkeiten einer Vertragsanpassung sorgfältig zu prüfen und ggf. anzubieten.

Vielen Vereinen/Betrieben und anderen Selbständigen in Pferdesport und Pferdezucht beschert die Coronavirus-Pandemie harte finanzielle Einschnitte. Welche aktuellen staatlichen Hilfsprogramme es gibt, die jetzt von Pferdesportvereinen und Pferdebetrieben in Anspruch genommen werden können, erklärt Steuerberater Frank Scheele in unserer Infosammlung zu finanziellen Hilfen für Pferdesportvereine und Pferdebetriebe.

Ausführliche Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten finden sich in der Übersicht Förderprogramme "Corona" von Bund und Ländern. Diese wird regelmäßig aktualisiert.

Welche Hilfe bietet die Bundesregierung?
Die Bundesregierung hat ein Milliarden-Schutzschild für Beschäftigte, Betriebe und Unternehmen entwickelt, die von der Corona-Krise betroffen sind. Es beinhaltet die Flexibilisierung des Kurzarbeitergeldes, steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen und die Ausweitung bestehender Programme für Liquiditätshilfen. Dies soll Unternehmen den Zugang zu günstigen Krediten erleichtern, etwa durch die Lockerung von Kredit-Bedingungen. Mehr Informationen, Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) sowie Corona-Hotlines gibt es auf den Internetseiten des Bundeswirtschaftsministeriums: https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Home/home.html

Überbrückungshilfen III
Für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen:

  • Überbrückungshilfe III Antragszeitraum bis Ende August 2021
  • die Neustarthilfe als Teil der Überbrückungshilfe III unterstützt Soloselbständige mit einer Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 Euro -  Antragszeitraum bis Ende August 2021

Bitte beachten: Um die Überbrückungshilfen zu beantragen, wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt. Die Antragstellung erfolgt über ein bundeseinheitliches Online-Portal: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Härtefallhilfen
Die Härtefallhilfen ergänzen die bisherigen Unternehmenshilfen. Die Länder können damit Unternehmen (auch gemeinnützige Organisationen und Vereine) und Selbständige unterstützen, die nach Ermessensentscheidungen der Länder eine solche Unterstützung benötigen. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte im jeweiligen Bundesland. 

Nach langer Ankündigung laufen die „Härtefallhilfen“ jetzt an. Unter: https://www.haertefallhilfen.de/HSF/Navigation/DE/Home/home.html finden sich Informationen und Links zu den 16 Bundesländern – bis auf Hessen und MV sind die Bewilligungsstellen direkt verlinkt. Die Bundesmittel sind bis zum 15. Dezember 2021 abrufbar.

In Berlin gibt es seit dem 17.05.2021 die „Neustarthilfe Berlin“. Es ist ein Zuschussprogramm des Landes für Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit max. 5 Beschäftigten. Die Voraussetzung für die Beantragung ist die Bewilligung der Neustarthilfe des Bundes (Soloselbständige) oder der Überbrückungshilfe III (KMU). Die Zuschüsse werden auf Basis des ausgezahlten Bundeszuschusses ermittelt. Sie endet am 30.09.2021

Achtung: Bitte beachten Sie, dass im Netz unseriöse Seiten kursieren können, die gegen Geldzahlung Hilfe beim Ausfüllen der Anträge anbieten. Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Fake-E-Mails zur Corona-Soforthilfe, in denen zur Rückzahlung „zu viel erhaltener Fördergelder“ aufgefordert wird.

Auch E-Mails mit Zahlungsanweisungen ohne Corona-Bezug sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Derzeit häufen sich Fake-Mails von Betrügern, die nach intensiver Recherche der Vereinshomepages Zahlungsaufforderungen im Namen des Vorsitzenden an den Kassenwart versenden. Wie lassen sich gefälschte E-Mails mit Zahlungsanweisungen erkennen?

  • Prüfen Sie die Endung der Absenderadresse auf Richtigkeit (z.B. „.com“ statt „.de“, oder oft Endungen anderer Länder).
  • Fragen Sie sich, ob es plausibel ist, dass Ihr Vorstandsmitglied Sie um die Ausführung dieser Zahlung bittet und ob es einen Verwendungszweck gibt, der Ihnen bekannt ist.
  • Besonders viele Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie die Anrede („Du“ statt „Sie“, direkte Ansprache mit dem Vornamen) und Grußformel in einer Mail können Hinweise auf eine Fälschung sein.
  • Zudem wird oft ein zeitlicher Druck durch Wörter wie „schnell“ oder „sofort“ ausgeübt.
  • Im Zweifel kontaktieren Sie das Vorstandsmitglied per Telefon und lassen sich den Zahlungsauftrag bestätigen.
  • Sollte es sich um eine Fake-Mail handeln, antworten Sie nicht auf die Mail, laden Sie keine Anhänge herunter, klicken Sie keine Links an und zeigen Sie den Betrugsversuch bei der Polizei an.

Welche weiteren Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für landwirtschaftliche Betriebe?
Unterstützungsmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe sind zum Beispiel Erleichterungen bei Saisonarbeitskräften, Arbeitszeitregelungen und Hinzuverdienstgrenzen, Stundung von Steuerzahlungen und Anpassung von Steuervorauszahlungen sowie Liquiditätshilfedarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Alle diese Unterstützungsmöglichkeiten sollten direkt bei den zuständigen landwirtschaftlichen Behörden erfragt werden oder auch beim Deutschen Bauernverband bzw. den Landesvertretungen. Kontaktdaten gibt es in der Übersicht landwirtschaftlicher Behörden und Verbände.

Welche Corona-Sonderprogramme gibt es noch?
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet für kleine, mittelständische sowie Großunternehmen und gemeinnützige Organisationen unterschiedliche „Corona-Hilfen“ an wie Darlehen mit reduziertem Zinssatz oder auch Schnellkredite. Informationen zu allen Angeboten finden sich unter: https://www.kfw.de/kfw.de.html

Wann kann ich eine Entschädigung für Verdienstausfälle beantragen?
Um die Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen, können die zuständigen Behörden auf Basis des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Maßnahmen treffen und zum Beispiel Personen offiziell unter Quarantäne stellen. Angestellte und selbstständig Tätige können in diesem Fall für den dadurch entstehenden Verdienstausfall eine Entschädigung beantragen. Wichtiger Hinweis: Eine Verdienstausfall-Entschädigung kann nur auf der Grundlage eines behördlich angeordneten „Tätigkeitsverbotes“ (Gesundheitsamt oder Ordnungsamt) gem. IfSG erfolgen: https://ifsg-online.de/index.html

Förderbanken/Landesförderinstitute
Jedes Bundesland verfügt über eine Förderbank bzw. ein Landesförderinstitut. Hierüber werden zumeist zinsgünstige Darlehen für Investitionen und Betriebsmittel unterstützt. Zur Beantragung ist die Vorlage eines Businessplans bei der Hausbank erforderlich. Diese stellt nach Prüfung der Unterlagen beim Landesförderinstitut den Antrag. Eine Übersicht der Förderbanken, die zu den jeweiligen Bundesländern führt, gibt es unter www.investitionsbank.info. Wir empfehlen, die entsprechende Website der Landesförderbanken regelmäßig zu besuchen, denn dort werden immer wieder aktuelle Informationen bereitgestellt.

Bürgschaftsbanken
Notwendige Liquiditätshilfen für gewerbliche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler können außerdem über Bürgschaftsbanken abgesichert werden. Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden. Genauso kann eine Kontaktaufnahme durch die Hausbank sowie Berater erfolgen. Wichtig ist die Vorlage eines plausiblen Liquiditätsplans, aus welchem der erforderliche Kapitalbedarf hervorgeht. Die direkten Ansprechpartner sind immer die Hausbanken. Eine interaktive Karte (unten auf der Internetseite) führt zu den Bürgschaftsbanken der Bundesländer und ihren Angeboten: https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/ermoeglicher.de

Politische Ebene
In der Coronavirus-Krise brechen Einnahmen aus dem Schulbetrieb weg, Trainer können keinen Unterricht geben, Vereine und Betriebe stehen vor kapitalen Existenzfragen. Wir setzen uns auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe ein und drängen darauf, dass die Landes- und Bundesministerien im wirtschaftlichen, landwirtschaftlichen und sportlichen Bereich Maßnahmen ergreifen. Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen: Schildern Sie Ihre Notlage in knapper aber deutlicher Form Ihrem Kommunalpolitiker, Kreis-, Landtags- und auch Bundestagsabgeordneten aus den eigenen Regionen. Am besten in persönlichen Briefen. Die FN bittet darum, diese Briefe der Betroffenen in Kopie zu bekommen (per E-Mail an Thomas Ungruhe, tungruhe@fn-dokr.de). So können wir uns viel effektiver auf politischer Ebene für die finanzielle Unterstützung der Vereine und Betriebe einsetzen. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner für Notsituationen im Pferdesport nach Bundesländern.

Der Lehrbetrieb an den Fachschulen findet teilweise wieder statt. Informationen gibt es direkt bei den Fachschulen bzw. auf deren Internetseiten.

Der DOSB hat beschlossen, die Vergabe für die DOSB-Lizenzverlängerungen und für die maximale Ausbildungsdauer von Trainermaßnahmen während der Corona-Krise dahin zu verändern, dass die Ausbildungsträger

  1. die DOSB Lizenzen, die bis 31. Dezember 2021 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages und ebenso
  2. die Ausbildungsdauer von Trainerausbildungsmaßnahmen, die aufgrund der Corona-Krise nicht abschließend stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal 3 Jahre

verlängern können.

Dies bedeutet für den Pferdesport, dass Trainer C und B Lizenzen, die bis 31. Dezember 2021 ungültig werden, ab dem Tag des letzten Gültigkeitsdatums auf fünf Jahre erweitert sind und Trainer A Lizenzen auf drei Jahre Gültigkeit zu verlängern sind.

Die Ausbildungsdauer von Trainermaßnahmen, die gesplittet worden sind, z.B. Modullehrgänge, Teilprüfungen bei Wiederholungsprüfungen etc. können von zwei Jahre auf drei Jahre verlängert werden.

Ablauf der Lizenzverlängerung
Die coronabedingte Verlängerung der Trainerlizenzen von weiteren zwölf Monaten auch ohne die geforderte Anzahl an Fortbildungseinheiten erfolgt nicht automatisch sondern muss von jedem Trainer selbst angefordert werden. Der Verlängerungsantrag wird von den Trainern unter Vorlage der bereits absolvierten Fortbildungseinheiten beim jeweiligen Landespferdesportverband wie bei einer gewöhnlichen Lizenzverlängerung eingereicht und bearbeitet.
Bei weiteren Fragen zu den Abläufen melden Sie sich bitte bei Ihrem zuständigen Landespferdesportverband.

Wie sieht es mit dem Eintrag von Hengsten ohne HLP ins Hengstbuch I aus? 

Hierfür gibt es einen Sonderbeschluss der FN-Mitgliedszuchtverbände, die ein Zuchtprogramm für Deutsches Reitpferd führen. Aufgrund des Ausfalls der Hengstleistungsprüfungen infolge der Coronavirus-Epidemie soll die vorläufige Eintragung von Hengsten in das Hengstbuch I im Jahr 2020 auch ohne die Nachweise der notwendigen Hengstleistungsprüfungen möglich sein. Diese Aussetzung der ZVO-Bestimmungen zum Hengstbuch I-Eintrag bedeutet jedoch nicht, dass den Hengsten die Prüfungen generell erlassen werden. Für die vorläufige oder endgültige Eintragung in das Hengstbuch I im Jahr 2021 müssen alle notwendigen Eigenleistungsnachweise gemäß Zuchtverbandsordnung (ZVO) nachgewiesen werden.

Dies bedeutet:

  • Vorläufige Eintragung von dreijährigen gekörten Hengsten ohne Teilnahme an einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen diese Hengste entweder die Teilnahme mit Ergebnis an einer 50-tägigen Hengstleistungsprüfung bzw. an einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung im Sommer/Herbst 2020 oder Frühjahr 2021 sowie an der Sportprüfung für Hengste Teil I im Frühjahr 2021 nachweisen.
  • Vorläufige Eintragung von vierjährigen gekörten Hengsten mit entsprechendem Ergebnis aus einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung oder einer Sportprüfung für Hengste Teil I, aber ohne Teilnahme an einer Sportprüfung für Hengste Teil I bzw. 14-tägigen Veranlagungsprüfung in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen diese Hengste entweder die Teilnahme mit Ergebnis an einer 50-tägigen Hengstleistungsprüfung oder an der Sportprüfung für Hengste Teil II in 2021 zweimal mit Ergebnis nachweisen. Falls die 14-tägige Veranlagungsprüfung noch nicht mit Ergebnis absolviert wurde, muss auch diese nachgewiesen werden.
  • Vorläufige Eintragung von fünfjährigen gekörten Hengsten mit entsprechenden Ergebnissen aus einer 14-tägigen Veranlagungsprüfung sowie aus einer Sportprüfung für Hengste Teil I, aber ohne Teilnahme an einer Sportprüfung für Hengste Teil II in das Hengstbuch I für die Decksaison 2020.
  • 2021 müssen sich diese Hengste im Laufe des Jahres 2020 zum Bundeschampionat qualifiziert oder eine 50-tägige Hengstleistungsprüfung im Herbst 2020 absolviert haben oder im Frühjahr 2021 mit Ergebnis absolvieren. Alternativ können Hengste auch die Teilnahme mit Ergebnis an der ausnahmsweise nur in 2021 durchgeführten altersgerechten Sportprüfung Teil II für 6-jährige Hengste nachweisen.

Wie sieht es bei den Ponys und Kleinpferden aus?
Auch bei den Pony-, Kleinpferde- und Sonstigen Rassen gibt es aufgrund der derzeitigen Corona-Krise eine Fristverlängerung für das Absolvieren der Hengstleistungsprüfungen. Für alle Hengste, die in diesem Jahr ihre Leistungsprüfung ableisten müssen, wird die Frist für einen Verbleib im Hengstbuch I bis Jahresende 2021 verlängert.

Downloads

Achtung: Die Corona-Lage ist sehr dynamisch und die unterschiedlichen Vorgaben von Bund und Ländern können sich schnell verändern. Deshalb unterliegen auch die untenstehenden Dokumente einem ständigen Anpassungsprozess.
Für den Fall, dass ausschließlich die notwendige Versorgung und Bewegung von Pferden aus Tierschutzgründen erlaubt ist, stellt die FN folgende Notfallpläne und Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Bei Ausgangsbeschränkungen oder -sperren ist es unbedingt notwendig, nicht nur die aktuellen Landesverordnungen zu beachten, sondern auch zusätzlich die Vorgaben des eigenen Landkreises bzw. der eigenen Stadt/Gemeinde.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Stand: 14.06.2021