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Turniersport - Disziplinen, Turniere, LPO - Foto: www.reit-bilder.de

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Wettbewerbsordnung (WBO)

Bunt, vielfältig und unkompliziert - die Wettbewerbsordnung (WBO) bringt Farbe ins schwarz-weiße Turniergeschehen. Bei der Ausschreibung sind der Fantasie der Veranstalter kaum Grenzen gesetzt, gerade mal so viele, dass die Sicherheit von Pferd und Reiter und der Tierschutz gewährleistet sind. Denn das Motto der WBO lautet: "So wenig wie möglich, so viel wie nötig!". 

Der Pferdesport in seiner ganzen Vielfalt
Ergänzend zur LPO gibt es die Wettbewerbs-Ordnung, hinter der sich weit mehr verbirgt als nur die frühere Kategorie C. Die WBO deckt nicht nur die gesamte Palette der "Reiterwettbewerbe" ab - Dressur-, Spring-, Geländereiterwettbewerbe, einfache Reiterwettbewerbe, Longenreiterwettbewerbe, Fahrerwettbewerbe und Führzügelklassen aller Art -, sondern beinhaltet auch zahlreiche breitensportliche Wettbewerbsideen: von der bekannten Gelassenheitsprüfung über Allround-Wettbewerbe, Gruppengeländeritte, Handpferdereiten und "Horse & Dog"-Prüfungen bis hin zum Quadrillereiten und -fahren. 

Auch die Veranstalter profitieren vom großen Gestaltungsfreiraum der WBO. Geldpreise werden generell nicht ausgeschrieben und für etliche Wettbewerbe reicht ein Prüfer Breitensport als "Richter" aus. 

WBO in vier Teilen
Insgesamt gliedert sich die WBO in vier Teile. Teil 1 enthält Grundregeln, Hinweise zu den Anschlussverbänden und wichtige Allgemeinhinweise. Im zweiten Teil finden sich zahlreiche Wettbewerbsideen. Die ersten "Gehversuche" bei der Ausschreibung eines WBO-Turniers werden durch zahlreiche selbsterklärende, praxiserprobte Musterbeispiele erleichtert. Wichtige Tipps für Veranstalter, Teilnehmer, Richter und Prüfer liefert Teil 3. Zuletzt bietet Teil 4 wichtige Arbeitshilfen in Form von Checklisten, Mustervordrucken und Formblättern beispielsweise zum Impfschutz, Pferdekontrollen und zur Auswertung. 

Wie mache ich eine WBO-Veranstaltung?
Eine Veranstaltung nach WBO ausrichten, darf nahezu jeder - von der FN über die Landes-, Bezirks- oder Kreisverbände beziehungsweise deren Vereine und Mitgliedsbetriebe bis hin zu den Anschlussverbänden der FN. Dabei hilft eine gute Planung im Vorfeld, das Unternehmen zu einem Erfolg zu machen. Zunächst einmal sollte man sich über die Zielgruppe und die auf der Reitanlage vorhandenen Möglichkeiten für eine Turnierveranstaltung im Klaren werden. Gibt es viele Jugendliche im Verein/Betrieb und in der Umgebung oder überwiegen die Erwachsenen? Gibt es mehr Mädchen/Frauen oder sollen einmal die reitenden Herren in den Mittelpunkt gerückt in werden? Ist die Gegend vorwiegend auf den klassischen Turniersport ausgerichtet oder gibt es da auch Western-, Gangpferde- oder Barockpferdereiter? Worauf liegt der Interessensschwerpunkt: auf Dressur, Springen, Vielseitigkeitsreiten, auf Ausreiten oder vielleicht auch auf Fahren oder Voltigieren? Wie hoch ist der Ausbildungsstand? Gibt es Schulpferde oder nicht? Und wie sieht es schließlich mit der Infrastruktur aus (Veranstaltungsfläche, Parkplatzfläche, Gastronomie, Helfer in entsprechender Zahl, Sanitäre Anlagen, geeignete Anfahrtswege und so weiter)? 

Die Ausschreibung
Nach einer ausführlichen Zielgruppen-, Interessens- und Infrastrukturanalyse wird sich schnell herausstellen, wen man wie und womit ansprechen kann und will. Danach fällt auch die Entscheidung leicht, ob man ein "klassisches" Turnier mit LPO- und WBO-Anteilen oder eine reine WBO-Veranstaltung ausrichten will. 

Steht das Konzept, ist der nächste Schritt die Anmeldung des Wunschtermins bei dem für die Region zuständigen Bezirks- oder Kreisverband. Dadurch sollen Terminkollisionen vermieden werden. Bei der Ausformulierung der Ausschreibung müssen neben der WBO beziehungsweise der WBO/LPO auch besonderen Umsetzungsbestimmungen des jeweiligen Landesverbandes/der jeweiligen Landeskommission berücksichtigt werden. Zuletzt wird die Ausschreibung fristgerecht (Anmeldefrist regelt der LV) an den jeweiligen Landesverband weitergeleitet und von diesem genehmigt. Anschlussverbände lassen die Ausschreibung zunächst von ihrem eigenen Verband genehmigen und leiten sie dann an den Landesverband weiter. 

Eine fertige Ausschreibung enthält folgende Informationen: 

  • Veranstaltungsort und -datum 
  • Veranstalteradresse und -kontakt 
  • Veranstaltungsleitung (Name des/der Verantwortlichen für die technischen Voraussetzungen und den Ablauf)
  • evtl. Nennung-Online-Angaben 
  • Nennungsschluss 
  • Einsatz/Gebühren je Wettbewerb 
  • vorläufige Zeiteinteilung (z.B. welche Wettbewerbe am Samstag, welche am Sonntag stattfinden, ohne exakte Zeitangaben) 
  • allgemeine Teilnahmeberechtigung 
  • Kurzbeschreibung jedes Wettbewerbs mit Bewertungsmodus sowie besondere Teilnahmeberechtigungen und ggf. Ausrüstungsbestimmungen (sicherheitstechnisch und tierschutzgerecht) 
  • organisatorische Hinweise (u.a. eine Wegbeschreibung) 
  • Genehmigungsvermerk des LV/der LK (ohne diese ist die Ausschreibung nicht gültig). 

Angebot für Veranstalter
Damit Veranstalter von WBO-Veranstaltungen und WBO-Wettbewerben möglichst einfach eine Ausschreibung erstellen können, kann Teil II der WBO mit mehr als 100 Wettbewerben als Word-Dokument bestellt und als Vorlage genutzt werden. Weitere Informationen zur Bestellung finden Sie hier.

Ansprechpartner

Foto von Annette von Hartmann

Annette von Hartmann

Tel 02581/6362-282
Fax 02581/6362-7282

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