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Ehrenamtler gewinnen

Freiwillige Mitarbeit - keine Selbstverständlichkeit, aber unverzichtbar

Obwohl eigentlich alle Vereinsmitglieder vom Ehrenamt profitieren, wird es immer schwieriger, engagierte Freiwillige zu gewinnen. Das wachsende Angebot von Freizeitaktivitäten, berufliche Belastungen, aber auch die Angst vor schlecht zu kalkulierenden Risiken und hohem Aufwand lassen viele von einem Amt oder einer Aufgabe im Verein zurückschrecken. So ist es inzwischen oft notwendig geworden, aktiv auf Mitglieder zuzugehen und sie für das Ehrenamt zu begeistern, denn Ehrenamtsarbeit und freiwilliges Engagement machen Spaß und lohnen sich!

Wie motiviert man Mitglieder zum Mitmachen?
Bei dem Werben für ein Ehrenamt sollten die positiven Aspekte und der persönliche Nutzen der freiwillig Engagierten im Vordergrund stehen:

  • gemeinsame Ziele verbinden
  • Kontakte und wertvolle Beziehungen zu interessanten Menschen werden aufgebaut - der Pferdesportverein wird zu einer echten Heimat
  • Herausforderungen, bei denen die persönlichen Fähigkeiten erfolgreich eingesetzt werden, sorgen für ein hohes Maß an Zufriedenheit.
  • Es wird das gute Gefühl vermittelt, im Team auch mal "Unmögliches" möglich zu machen.
  • Es wird eine Abwechslung vom Alltagstrott geboten.
  • Es besteht die Chance, eine Aufgabe in Eigenverantwortung frei zu gestalten.
  • Es werden wichtige Erfahrungen im Umgang mit Menschen gesammelt.
  • Mitglieder können Ideen einbringen und gestalten – eine Idee zu haben, diese mit Vereinskollegen zu diskutieren und gemeinsam umzusetzen, wirkt oft über viele Jahre nach und ist ein Stück weit sogar mit dem eigenen Namen verbunden – Anerkennung tut gut und motiviert für weiteres Engagement.
  • Mitarbeit im Verein bietet die Möglichkeit, selber zu lernen und sich persönlich weiterzuentwickeln.
  • Eine ehrenamtliche Tätigkeit ermöglicht, im wahrsten Sinne des Wortes, etwas zu bewegen und das im Kreise Gleichgesinnter: viele Menschen arbeiten in Büros und freuen sich darauf, sich körperlich oder handwerklich zu betätigen.

Wie führt man Mitglieder in ein Ehrenamt ein?
Soll Arbeit Spaß machen, darf sie nicht gleich überfordern. Wer zunächst kleine Aufgaben an einzelne oder mehrere Personen überträgt und dabei auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitglieder eingeht, wird sie damit nicht überlasten.
In manchen Städten gibt es Freiwilligenagenturen und -börsen, die Menschen vermitteln, die sich gerne in ihrer Stadt ehrenamtlich engagieren und etwas bewegen wollen.
Auch wenn eine gewisse Überzeugungsarbeit fast immer nötig sein wird - ein Mitglied, das zu einem Amt überredet werden muss, wird darin oft nicht glücklich werden und es im Zweifelsfall bald wieder niederlegen.

Wer kann für welches Amt angesprochen werden?
Je mehr ein Vorstand über die Begabungen, Fähigkeiten und Interessen seiner Mitglieder weiß, desto einfacher ist es auch die richtigen Kandidaten für ein Ehrenamt zu finden. Deshalb ist es beispielsweise sinnvoll einen Fragebogen zur Abfrage zu erstellen. 
Zunächst mag es sinnvoll erscheinen, Mitglieder anzusprechen, die das berufliche Know-How für bestimmte Aufgaben mitbringen. Viele Mitglieder könnten Spaß haben, ihre besonderen beruflichen oder andere spezielle Kenntnisse einzubringen. Andere Ehrenamtliche suchen jedoch einen Freizeitausgleich zu ihrem Beruf und somit eine Abwechslung zu ihrer normalen Tätigkeit.
Genauso unterschiedlich wie die Motivationen und Hintergründe sind, genauso bunt und abwechslungsreich sind die Aufgaben im Verein. Seien Sie kreativ und setzen Sie Ihre Vereinsmitglieder anhand deren Interessen ein. Der Fragebogen zur Ermittlung der bevorzugten Einsatzbereiche kann hier ebenfalls helfen.

Wie sollten die Aufgabenbereiche organisiert sein?
Eine klare und übersichtliche Organisationsstruktur innerhalb des Vereins trägt einen großen Teil dazu bei, Aufgaben effizient zu bewältigen. Die Verantwortlichen sollten ihren Aufgabenbereich genau kennen, so dass es zu keinerlei Verwechslungen, Überschneidungen und Streitigkeiten kommt. Im Laufe der Zeit kann es notwendig werden, Aufgabenbereiche zusammenfallen zu lassen oder zu verschieben. Deshalb sollten die Abläufe regelmäßig überprüft und gegebenenfalls geändert werden.

  • Die Aufgaben müssen möglichst genau und detailliert beschrieben sein.
  • Es muss klar sein, wie viel Zeit pro Woche, pro Monat und insgesamt aufgebracht werden soll.
  • Die Vorstellungen des Vorstands an die Erfüllung der Aufgabe mitteilen.
  • Die mit der Aufgabe verbundene Verpflichtung muss genau formuliert werden.
  • Die für die Aufgabe zugrunde liegende Verantwortung muss klar festgelegt werden.
  • Mit der Wahrnehmung der Tätigkeit wird die Verantwortung übertragen.
  • Die eigenständige Erledigung der Aufgaben muss sichergestellt werden.
  • Die kompetente Einführung in die Tätigkeit muss gewährleistet werden.
  • Ein fester Ansprechpartner für Nachfragen muss zur Verfügung stehen.

Wie kann man ehrenamtlich Engagierte bei der Stange halten?
Auch wenn viele Mitglieder sich langjährig und freiwillig im Pferdesportverein engagieren, darf man ihre Arbeit nicht als selbstverständlich sehen. Mit einer Reihe von Maßnahmen kann ein Vereinsvorstand die Motivation erhalten, zum Beispiel:

  • Ehrenamtliche sollen an wichtigen Entscheidungsprozessen in der Vereinsarbeit teilnehmen. Das trägt zur Verbesserung der Zusammenarbeit bei.
  • Klare zeitliche Absprachen und eindeutige Stellen- und Aufgabenbeschreibung sind eine gute Voraussetzung für eine problemlose Kommunikation untereinander. Flexible Vorschriften werden besser angenommen als strikte Anweisungen.
  • Die Erstattung von entstandenen Ausgaben zeigt den engagierten Helfern, dass sie im Rahmen ihres Amts keine zusätzlichen Kosten haben.
  • Feiern und Veranstaltungen bieten einen guten Rahmen für eine emotionale und öffentliche Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit, z. B. durch Urkunden oder Wahl zum ehrenamtlichen Mitarbeiter des Jahres. Zudem sollte die Leistung der Ehrenamtler auch in der Öffentlichkeitsarbeit des Vereins ihren Niederschlag finden.
  • Tagungen, Seminare, Workshops, Fortbildung und bescheinigte Fähigkeiten helfen freiwilligen Helfern, sich weiterzuentwickeln und überprüfbare Qualifikationen zu erwerben.
  • Kommunikation ist wichtig! Wer sich über das Vereinsgeschehen oder Entscheidungszusammenhänge nicht ausreichend informiert, verliert schnell die Motivation. Deshalb muss genau festgelegt werden: Wer informiert wen worüber auf welche Weise und bis wann.

Sehr wichtig ist auch die eigene Einstellung des Vorstands zu Vereinsarbeit: Er muss Vorbild sein und allen zeigen, dass die Übernahme einer ehrenamtlicher Tätigkeiten Spaß macht und einen persönlichen Gewinn bringt.

Ansprechpartner

Foto von Flavia Lehmkämper

Flavia Lehmkämper

Tel 02581/6362-239
Fax 02581/6362-7239

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