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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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Das neue Reitabzeichensystem – RA 4

© Jürgen StroscherDas neue zehnstufige Reitabzeichensystem der FN gilt seit dem 1. Januar 2014. Was man für das Reitabzeichen (RA) 5 können und wissen muss, haben wir im letzten Newsletter 4-14 vorgestellt. In dieser Ausgabe von pferdenah geht es speziell um das Reitabzeichen 4. Hier erfahrt ihr im Überblick, was für die Prüfung verlangt wird.

Reitabzeichen 4 (RA 4)
An der Prüfung zum Reitabzeichen 4 dürfen alle Reiter ohne Altersbeschränkung teilnehmen, die einen Vorbereitungslehrgang für dieses Reitabzeichen besucht haben.

Und diese Voraussetzungen müsst ihr mitbringen:

  • Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört
  • der Besitz des Reitabzeichens 5 seit mindestens drei Monaten
  • Natürlich müsst ihr auch am Vorbereitungslehrgang zum RA 4 teilgenommen haben.
  • Euer Pferd/ Pony, das ihr in der Prüfung vorstellt, muss mindestens fünf Jahre alt und in der Ausbildung so weit sein, dass es die Prüfungsanforderungen bewältigen kann.

Was wird verlangt?
Beim RA 4 gibt es drei verschiedene Teilprüfungen: Dressur, Springen und Stationsprüfungen.

In der Teilprüfung Dressur müsst ihr eine Dressurreiterprüfung der Klasse A gemäß Aufgabenheft reiten. Diese Aufgabe wird einzeln oder zu zweit geritten. Hilfszügel sind nicht erlaubt.

In der Teilprüfung Springen überprüfen die Richter das Reiten im leichten Sitz. Ihr müsst eine Stilspringprüfung der Klasse A* mit Standardanforderungen absolvieren.

Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen, sofern sie nicht die Teilprüfung Springen ersetzt. Hier sind dann Anforderungen in Anlehnung an einen Stilgeländeritt der Klasse E in der Prüfung gefragt.

Als letzte Teilprüfung stehen dann verschiedene Stationsprüfungen auf dem Programm.

Bei der ersten Station gibt es ein Prüfungsgespräch zwischen Prüfern und Abzeichenabsolventen, in der es um eure eigenen praktischen Teilprüfungen geht. Ihr solltet gut Bescheid wissen über die Reitlehre gemäß den Anforderungen der Klasse A und die Skala der Ausbildung.
Bei der zweiten Station sind eure Kenntnisse rund um die Fitness des Reiters gefragt. Um Kenntnisse zur Grundausrüstung eines Reitpferdes geht es in der dritten Stationsprüfung.

Wer hat bestanden?
Ihr müsst zum Bestehen der Prüfung zum RA 4 mindestens die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, könnt ihr die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholen. Für das Bestehen oder Nicht-Bestehen des RA 4 hat die Teilprüfung Geländereiten keine Bedeutung, es sei denn, sie ersetzt die Teilprüfung Springen.

Zur Vorbereitung auf die Prüfung eignet sich das Buch „Die Reitabzeichen 5-1 der Deutschen Reiterlichen Vereinigung – Gut vorbereitet für die Prüfung“ aus dem FNverlag.

Dies ist ein Thema des Newsletters „pferdenah“. Weitere bereits erschienene Themen sind finden Sie hier. Der Newsletter erscheint etwa alle sechs Wochen. Hier geht´s zum kostenlosen Newsletter-Abo.

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