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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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Reitabzeichen 8 und 7

Das neue Reitabzeichensystem

© Jürgen StroscherDas neue zehnstufige Reitabzeichensystem der FN gilt seit dem 1. Januar 2014. Was man für die Reitabzeichen (RA) 10 und 9 können und wissen muss, haben wir im letzten Newsletter 1-14 vorgestellt. In dieser Ausgabe von "pferdenah" geht es speziell um die Reitabzeichen 8 und 7. Hier erfahrt ihr im Überblick, was für die Prüfung verlangt wird.

Wusstet ihr, dass man die Reitabzeichen 10 bis 6 in beliebiger Reihenfolge ablegen und auch mehrfach wiederholen darf?

Reitabzeichen 8 (RA 8)

An der Prüfung zum Reitabzeichen 8 dürfen alle Reiter ohne Altersbeschränkung teilnehmen, die einen Vorbereitungslehrgang für dieses RA besucht haben.

Das muss man können im Sattel:

In der ersten Teilprüfung Dressur stellen die Prüfungsteilnehmer ihre Pferde/ Ponys nach Weisung des Ausbilders in Anlehnung an die Klasse E vor und zeigen dabei auch das Reiten ohne Bügel (mindestens im Schritt). Nach Möglichkeit findet diese Teilprüfung auf dem Außenplatz statt. In der zweiten Teilprüfung geht es um die Sitzschulung und das Reiten mit verkürzten Bügeln. Hier reitet ihr eine Geschicklichkeitsaufgabe und zeigt dabei auch das Reiten im leichten Sitz in seinen verschiedenen Varianten und über Stangen/ Bodenricks. Außerdem gibt es noch eine Teilprüfung Gelände, die man zusätzlich absolvieren kann, sofern sie nicht die Teilprüfung Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks ersetzen soll. Die Anforderungen werden im Außengelände auf unebenem Boden, im leichten Sitz und beim bergauf und bergab reiten geprüft.

Das muss man bei den drei Stationsprüfungen können:

Bei Station 1 möchten die Prüfer gerne mehr über die Themen Rassen, Farben, Abzeichen und Körperbau des Pferdes wissen.

Bei Station 2 geht es um die Grundkenntnisse der Sitzformen, die ihr in den ersten beiden Teilprüfungen gezeigt habt sowie um Hufschlagfiguren und die Bahnordnung.

In der dritten Stationsprüfung dreht sich alles rund um die Bodenarbeit. Dort sollten die Prüflinge zeigen, wie sie ein Pferd ansprechen und sich ihm annähern. Gefragt ist auch das Führen und Halten an einem vorgegebenen Punkt sowie das Anbinden. Weiterhin geht es um das Thema Sicherheit auf der Stallgasse. Außerdem wird das Führen eines Pferdes geradeaus von beiden Seiten verlangt. Der Prüfling zeigt auch, wie man ein Pferd zur Seite weichen lässt, an anderen Pferden vorbeigeht und sein Pferd im Slalom führt. Die Richter möchten auch Gangmaßwechsel im Schritt beim Führen sehen.

Reitabzeichen 7 (RA 7)

Wie beim RA 8 dürfen an der Prüfung zum Reitabzeichen 7 alle Reiter ohne Altersbeschränkung teilnehmen, die einen Vorbereitungslehrgang zum RA 7 besucht haben.

Das muss man können im Sattel: 

In der ersten Teilprüfung Dressur stellen die Prüfungsteilnehmer ihre Pferde/ Ponys einzeln oder zu zweit in einer mit dem Ausbilder erarbeiteten Dressurreiteraufgabe auf dem Dressurviereck in Anlehnung an die Klasse E vor. Das Reiten ohne Bügel solltet ihr mindestens im Trab zeigen. In der zweiten Teilprüfung Reiten ist das Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks gefragt. Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen, sofern sie nicht die Teilprüfung Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks ersetzen soll. Die

Anforderungen werden im Außengelände auf unebenem Boden, im leichten Sitz und in verschiedenen Tempi geprüft.

Das muss man bei den drei Stationsprüfungen können:

Bei Station 1 möchten die Prüfer gerne mehr über eure Grundkenntnisse zu den Themen Gangarten, Hufschlagfiguren und Abteilungsreiten wissen.

Bei Station 2 geht es dann um die Sicherheit im Umgang/beim Reiten sowie um die Ethische Grundsätze.

In der dritten Stationsprüfung dreht sich wie beim RA 8 alles rund um die Bodenarbeit (siehe oben). Zusätzlich sollten die Prüflinge hier das Führen von Hufschlagfiguren, Traben auf gerader Linie und das Rückwärtstreten lassen des Pferdes zeigen.

Und wie bewerten die Prüfer?

Sie bewerten eure Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie ausbalanciert und losgelassen der Reiter auf dem Pferd sitzt und die Übungen ausführt.

Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden“ oder „nicht bestanden“, es gibt also keine Noten. Solltet ihr die Prüfung nicht bestehen, könnt ihr die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholen.

Zur Vorbereitung auf die Prüfung eignet sich das Buch „FN-Abzeichen. Meine ersten Reitabzeichen (10-6). So klappt die Prüfung“ aus dem FNverlag für 12,90 Euro.

Dies ist ein Thema des Newsletters „pferdenah“. Weitere bereits erschienene Themen sind finden Sie hier. Der Newsletter erscheint etwa alle sechs Wochen. Hier geht´s zum kostenlosen Newsletter-Abo.

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