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25.05.2015 | 12:30 Uhr | fn-press

CVI*** Masterclass Wiesbaden: Zwei deutsche Siege im Schlosspark

Torben Jacobs/Pia Engelberty und Daniel Kaiser gewinnen die Voltigier-Prüfungen

Wiesbaden (fn-press). Zwei Siege im Schlosspark für die Equipe von Bundestrainerin Ulla Ramge: Bei den Voltigier-Prüfungen im Rahmen des Pfingstturniers in Wiesbaden setzten sich die Kölner Torben Jacobs und Pia Engelberty mit Danny Boy und Longenführer Patric Looser durch. Bei den Herren gewann Daniel Kaiser aus Delitzsch mit Sir Bernhard RS von der Wintermühle und Nina Vorberg an der Longe.

Zur dritten Auflage des Pas-de-Deux-Wettbewerbs beim Pfingstturnier machten Engelberty und Jacobs bereits ihren zweiten Triumph im Schlosspark perfekt. Mit 8,623 Punkten setzten sich die Rheinländer nach zwei Siegen in den Teilprüfungen souverän an die Spitze des Feldes und verwiesen ihre Vereinskollegen Gera Marie Grün und Justin Van Gerven auf Platz zwei (7,961). Dabei waren die Vize-Weltmeister der Weltreiterspiele in Caen zweifelsohne auch choreografisch das Highlight der Veranstaltung. Mit ihrem Kürthema „Vampire“, bei dem Jacobs mit weiß glänzenden Vampir-Kontaktlinsen antrat, begeisterten die Vorjahres-Sieger erneut die Massen in Wiesbaden und stellten ihre hohen Ambitionen für die anstehende Saison unter Beweis. „Letztes Jahr als Jane und Tarzan und jetzt als klassische Vampire – irgendwie hat uns das Düstere in der Darstellung gefallen“, erklärte Engelberty. „Sie sind auf einem hervorragenden Weg“, attestierte Disziplintrainer Vorberg. Die Bundeskader-Athleten Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes voltigierten mit Dragoner und Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels auf Rang drei (7,061).

Auch bei den Herren verbuchte der Erstplatzierte beide Tagessiege: Daniel Kaiser – der bereits in der Vorwoche beim CVI in Bern (SUI) siegreich war – sicherte sich auf dem Rücken des 13-jährigen Schimmels von Co-Bundestrainer Kai Vorberg mit gesamt 8,372 Punkten seinen ersten Triumph im Schlosspark. „Damit geht ein großer Traum in Erfüllung“, sagte der Sachse, der den hohen Stellenwert des Pfingstturniers für die Voltigierszene unterstrich: „Im Wintertraining hat man schon ab und an das Schloss als Ziel vor Augen.“ Auch der Zweite turnte auf Sir Bernhard RS von der Wintermühle: Miro Rengel aus Köln verbuchte insgesamt 8,091 Zähler und rangierte damit vor dem drittplatzierten Tschechen Lukas Klouda. WEG-Bronzemedaillengewinner Erik Oese aus Dresden musste sich bei seinem allerersten Wiesbaden-Auftritt mit Rang vier zufrieden geben. Im zweiten Umlauf sicherte er sich Platz zwei in der Tageswertung. Aufgrund eines Sturzes in Runde eins verpasste der Sachse mit seinem Pferd Calvador und Longenführer Andreas Bäßler aber das Podest.

Bei den Teams dominierte die französische Mannschaft Noroc, die sich mit 7,807 Punkten gegen die deutschen Vertreter Mainz-Laubenheim (6,603) und Butzbach-Riedmühle (6,594) durchsetzte. Die 2013-Sieger aus Mainz, die mit Elevation und Longenführerin Hanne Strübel am Start waren, mussten ihren ersten Umlauf aufgrund der schwierigen Flutlicht-Bedingungen abbrechen, überzeugten aber am Finaltag mit 7,790 Punkten.

Bei den Damen führte einmal mehr kein Weg an der Schweizerin Simone Jäiser vorbei, die mit 8,106 Punkten klar gewann. Christine Kuhirt aus Werne, die einzige deutsche Teilnehmerin, voltigierte mit Fuzzy und Longenführer Stefan Lotzmann am ersten Tag knapp hinter Jäiser auf Platz zwei, musste aber den zweiten Durchgang verletzungsbedingt auslassen.

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