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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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09.06.2014 | 08:45 Uhr | fn-press

CVI*** Masterclass Wiesbaden: Vier deutsche Siege

Köln-Dünnwald, Jacobs/Engelberty, Corinna Knauf und Jannik Heiland gewinnen im Schlosspark

Wiesbaden (fn-press). Vier deutsche Siege beim prestigeträchtigen CVI*** Masterclass in Wiesbaden: Der VV Köln-Dünnwald, Jannik Heiland (Garbsen), Corinna Knauf (Köln) und Torben Jacobs/Pia Engelberty (Köln) sicherten sich die ersten Plätze beim 78. Pfingstturnier.

2010 hatte Köln das letzte Mal den Sieg auf dem Dressurviereck vor dem Biebricher Schloss geholt. Es folgten der RSV Neuss-Grimlinghausen (2011), der VV Ingelsberg (2012) und im vergangenen Jahr erstmals der RV Mainz-Laubenheim. Letztere hatten beim Heimspiel auch diesmal fast die Nase vorn. Doch der Lokalmatador, dem kurz vor dem Turnier gleich zwei Pferde ausgefallen waren und der deshalb auf dem niederländischen Vierbeiner Nolan – longiert von Carola Sneekes – angetreten war, musste sich nach der Führung im ersten Umlauf am Ende doch noch hauchdünn geschlagen geben. Denn die Rheinländer vom VV Köln-Dünnwald, angetreten auf Holiday on Ice mit Longenführerin Alexandra Knauf, holten sich mit der Höchstnote von 8,414 im zweiten Durchgang noch den Gesamtsieg (8,097). Mainz kam auf 8,06 Zähler.

Bei den Damen gab es für Christine Kuhirt aus Bochum – Deutsche Meisterin aus dem Jahr 2012 – Licht und Schatten. Die 25-Jährige setzte sich im ersten Durchgang unter Flutlicht mit 8,050 Punkten zunächst deutlich an die Spitze. Im zweiten Umlauf kam ihr Pferd Drachenherz, vorgestellt von Stefan Lotzmann, mit den äußeren Bedingungen nicht zurecht und ließ mit einer unruhigen Galoppade nur wenige Elemente zu. Kuhirt fiel auf Rang vier zurück. Dadurch sicherte sich die amtierende nationale Championesse, Corinna Knauf, den Sieg auf Fabiola (Longe: Alexandra Knauf) trotz einiger Schwierigkeiten im zweiten Durchgang. 7,686 Punkte reichten der 21-Jährigen, um die Schweizerin Pascale Wagner auf Rang zwei (7,523) zu verweisen. Es war damit der erste deutsche Sieg in diesem Wettbewerb seit 2008. Damals hatte die Hamburgerin Nicola Ströh auf Lanson triumphiert.

Auch bei den Herren gab es nach längerer Durststrecke wieder einen deutschen Sieg. 2010 hatte Kai Vorberg gewonnen, diesmal sicherte sich Jannik Heiland seinen ersten Wiesbaden-Erfolg. Mit seinem Trainingskollegen Thomas Brüsewitz lieferte sich der Deutsche Meister von 2012 ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende hatte der 21-Jährige die Nase vorn. 8,461 Punkte verbuchte er im Gesamtklassement. Brüsewitz, der den zweiten Durchgang gewinnen konnte, kam auf 8,348 Zähler. Beide Bundeskader-Athleten waren auf Puccini, longiert von Irina Lenkeit, an den Start gegangen. Der in Köln lebende Tscheche Lukas Klouda, Wiesbaden-Sieger von 2011, landete auf Rang drei.

Erst das zweite Mal wurde der Pas-de-Deux-Wettbewerb im Schlosspark ausgetragen. Im vergangenen Jahr mussten sich Torben Jacobs und Pia Engelberty noch mit Platz zwei zufrieden geben. Diesmal siegten die Kölner mit 8,411 Punkten deutlich vor ihren Vereinskollegen Justin van Gerven und Gera Grün (8,046). Beide Duos voltigierten auf Danny Boy, longiert von Patric Looser. FN/Daniel Kaiser

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Welche Anforderungen bei den verschiedenen Reitabzeichen erfüllt werden müssen, erfährt man in diesen Filmbeiträgen der FN. Bei den Reitabzeichen handelt es sich um ein zehnstufiges Qualifikationssystem, mit dem man sich reiterlich vom Anfänger zum Könner entwickeln kann.