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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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28.03.2016 | 12:05 Uhr | fn-press

San Giovanni: Marcel Marschall bester Deutscher

Zahlreiche deutsche Springreiter erzielten Siege und Platzierungen an der Riviera

San Giovanni (fn-press).  Dem österlichen Schmuddelwetter entflohen zahlreiche deutsche Springreiter und nutzten die Chancen, ihre Pferde bei der „Riviera Sun Tour“ nahe des italienischen Badeortes Rimini auf die grüne Saison vorzubereiten. Am besten schnitt Marcel Marschall (Altheim) in Italien ab. Neben einem Sieg und Platzierungen ritt er im Großen Preis des CSI3* auf den zweiten Rang.

Man konnte fast den Eindruck gewinnen, als ob die Hälfte aller süddeutschen Springreiter die Reise nach Italien angetreten hätte. Allein für den Großen Preis der mehrwöchigen „Riviera Sun Tour“ in San Giovanni hatten sich zehn deutsche Paare qualifiziert. Den Sieg in der Hauptprüfung, die über zwei Umläufe, aber ohne Stechen ausgeschrieben war, mussten sie zwar dem Italiener Gianni Govoni mit Antonio überlassen, aber auf Platz zwei behauptete sich einer der Gäste: Marcel Marschall, der in wenigen Tagen 25 Jahre alt wird und im  Süden Baden-Württembergs zu Hause ist, ritt den zwölfjährigen Holsteiner Uthopia (v. Concas) in beiden Umläufen fehlerfrei. Die Zeitmessung in der zweiten Runde blieb bei 45,91 Sekunden stehen. Der italienische Sieger hatte es in 45,31 Sekunden geschafft. Hinter den beiden Niederländern Gerco Schröder mit Glock’s Lausejunge (0/47,56) und Gert Jan Bruggink mit Conelly (4/44,68) platzierte sich Maximilian Schmidt aus dem bayerischen Utting mit dem zehnjährigen, von Chacco-Bue abstammenden Wallach Chacon an fünfter Stelle (4/46,01), gefolgt von Marcel Wolf mit dem Westfalen Quasimodo (12) v. Quidam’s Rubin (4/47,64).

Der in der Schweiz lebende 28-jährige Marcel Wolf durfte sich zudem mit der Stute Berdina über einen Sieg in einem 1,40 Meter-Springen freuen. Sie ist im Besitz seines Arbeitgebers Willi Melliger, der seinerzeit einer der besten Schweizer Springreiter war und vielen Springsportfans noch mit seinem „weißen Riesen“ Calvaro in guter Erinnerung ist. Weitere Siege gelangen Friso Bormann aus dem niedersächsischen Harsum mit der Hannoveranerin Crazy Chara und Marcel Marschall mit dem Oldenburger Chacco Gold.   hen

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