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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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25.05.2014 | 22:15 Uhr | fn-press

Preis der Besten Springen: Vierter Titel für Justine Tebbel

Theresa Ripke siegt bei den Junioren / Titel der Besten für Angelina Herröder bei den Jungen Reitern

Warendorf (fn-press). An den Ponyreitern aus Weser-Ems führte auch beim diesjährigen Preis der Besten kein Weg vorbei: Bereits zum vierten Mal in Folge hieß die Siegerin Justine Tebbel. Bei den Junioren setzte sich am Sonntag Theresa Ripke, bei den Jungen Reitern die Vorjahres-Zweite Angelina Herröder durch.

Platz drei in der ersten Wertung (M*) und Platz zwei in der zweiten Wertung (M**) brachten Justine Tebbel (15, Emsbüren), die aus Altersgründen zum letzten Mal bei den Ponys am Start war, in der Gesamtwertung 69 Punkte. Vierbeinige Partnerin in diesem Jahr war die neunjährige SG’s Miss California von Couleur-Rubin. Erst im Februar hatte Justine die Stute von ihrem Kaderkollegen Philipp Houston übernommen, war mit ihr auf der Sunshine-Tour in Spanien und zuletzt Vierte im Großen Preis von Fontainebleau. „Das ist auf jeden Fall mein Championatspferd“, sagte sie und war einfach nur stolz auf die Leistung „in diesem sowohl von der Höhe als auch den technischen Anforderungen sehr anspruchsvollen Parcours“. Von Platz sieben in der ersten Wertung auf Platz zwei in der Gesamtwertung (68 Punkte) sprangen mit einem Sieg in der zweiten Wertung Enno Klaphake (14, Steinfeld), und die bereits 17-jährige schwedische Ponystute Nikolina. Dieses Paar blieb genauso wie Justin und SG’s Miss California in beiden Umläufen fehlerfrei, war in der Siegerrunde allerdings mehr als zwei Sekunden schneller unterwegs. Die Bronzemedaillengewinner, Kathrin Stolmeijer (15, Emsbüren) und die Nabucco-Tochter Neila erzielten in der Gesamtwertung 65,50 Punkte und belegten in der ersten Wertung Platz zwei, in der zweiten den fünften Platz. Für Gerome Graefe und Bartez, Sieger der ersten Wertungsprüfung, machte am zweiten Tag ein Flüchtigkeitsfehler am Aussprung der Dreifachen die Hoffnung auf eine noch bessere Platzierung zunichte. „Die Kinder sind wirklich stark geritten“, lobte Jan Huster-Klatte von der Bundesjugendleitung. Dem konnte Bundestrainer Peter Teuween nur zustimmen: „„Wir haben gut Ritte gesehen, vor allem das zweite Springen war richtig schwer und entsprach in allem den Anforderungen einer EM-Sichtung.“

Junioren: Erster Titel für Theresa Ripke
Einen furiosen Einstand in den Preis der Besten feierte Theresa Ripke aus Schleswig: Gleich bei ihrem Start in Warendorf gewann die 16-Jährige mit Calmado die Konkurrenz der Junioren. Theresa und der zehnjährige Holsteiner Casall-Sohn legten im Stechen der zweiten Wertung (S*) einen wahren Husarenritt hin, wählten zum letzten Sprung hin den kürzesten Weg und wurden für ihre Risikofreude belohnt. „Wenn man weiß, dass man sich auf sein Pferd hundertprozentig verlassen kann, kann man auch ein Risiko eingehen“, sagte die glückliche Siegerin, die den Tipp für den kurzen Weg von Vater Andreas, mehrfacher Nationenpreis-Reiter, bekam. Seit gut einem Jahr sind Theresa und der zehnjährige Calmado ein Paar und haben Ende 2013 auch schon die Gesamtwertung beim Salut-Festival in Aachen gewonnen. Nächstes Ziel ist die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften, „und was dann noch kommt, wird man sehen“, meinte Theresa.

Auch Daniel Böttcher (17, Frauenberg/Bayern) und der 15-jährige Hannoveraner LB Sir Singular von Singular Joter I gehörten zu den acht Reitern, die sich für das Stechen qualifiziert hatten. Hinter Philip Houston aus Leichlingen und Kanella belegte Böttcher Platz drei und errang so Silber in der Gesamtwertung. Ein 15. Platz in der zweiten Wertung und ein zweiter Platz in der ersten Wertung reichten für Frederike Staack (17, Lasbek) mit Goshawk zum erneuten Gewinn der Bronzemedaille.

Junge Reiter: Titel für Angelina Herröder
Im vergangenen Jahr waren sie noch Zweite, in diesem Jahr holten sie sich den Titel: Angelina Herröder (19) aus dem hessischen Büttelborn und ABC Trixi sind die Besten bei den Jungen Springreitern. 91,5 Punkte waren am Ende auf dem Konto der 19-jährigen Amazone und ihrer elfjährigen Holsteiner Stute von Quidam de Revel. Wie bei Junioren würfelte auch bei den Jungen Reitern das zweite, sehr anspruchsvolle Springen die Rangierung nochmals gehörig durcheinander. So hatte Angelina Herröder zwar auch die erste Wertung gewonnen, diese aber mit ihrem zweiten Pferd Cornwall, mit dem sie im zweiten Springen nach zahlreichen Abwürfen aufgab. „ABC Trixi hat eine tolle Leistung gezeigt“, freute sich die strahlende Siegerin, die neben dem Titel auch den Fritz-Ligges-Gedächtnispreis gewann. „Schon am ersten Tag hat sie mir ein gutes Gefühl vermittelt und so hatte ich mir für heute schon einiges ausgerechnet. Leider hat es mit Cornwall nicht ganz so gut geklappt, vielleicht bin ich das erste Springen mit ihm einfach zu schnell angegangen“.

Platz zwei ging an den Preis der Besten-Gewinner der Junioren 2013, Guido Klatte jun.(18) aus Klein Roscharden, der in diesem Jahr Cornet’s Prinz gesattelt hatte (88,5 Punkte), Bronze holte sich die Deutsche Meisterin Kaya Lüthi (20, Aach) mit Pret a Tout und 87 Punkten. Bundes-Nachwuchstrainer Markus Merschformann (Sendenhorst) zeigte sich mit den Ergebnissen seiner Schützlinge zufrieden: „Zwar haben sich sowohl bei den Junioren und den Jungen Reitern am Ende diejenigen durchgesetzt, die die größte Routine haben, doch haben wir in beiden Altersklassen auch neue Gesichter gesehen“, sagte er. FN/Birgit Springmann

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