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06.03.2016 | 17:40 Uhr | fn-press

Dortmund: Jan Wernke gewinnt Großen Preis

Niklas Krieg wird Zweiter vor dem Deutschen Meister Denis Nielsen

Dortmund (fn-press). Es war der Wettkampf der „jungen Wilden“: Im Großen Preis der Bundesrepublik Deutschland ließ die junge Garde der Springreiter den Routiniers keine Chance. Nach spannendem Stechen stand Jan Wernke (Holdorf) mit seiner Holsteinerin Queen Mary als Sieger fest. Er war nur sieben hundertstel Sekunden schneller als der Shooting-Star der Saison, Niklas Krieg (Villingen-Schwenningen).

Zweiter hinter Ludger Beerbaum war er schon einmal, aber diesmal ritt der 26-jährige Jan Wernke im Großen Preis der Bundesrepublik in der Dortmunder Westfalenhalle zum Sieg. Im Sattel seiner 14-jährigen Holsteinerin Queen Mary v. Contendro jagte er fehlerfrei durch den Stechparcours. 33,25 Sekunden bedeuteten den Sieg des ehemaligen Perspektivengruppen-Mitglieds am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR). Lohn der Mühe: ein schicker Geländewagen im Wert von 30.000 Euro. Wernke lobt seine Queen Mary überschwänglich: „Sie ist ein so ein tolles Charakterpferd, das immer für einen kämpft und wunderschön zu reiten ist.“

Es war ein denkbar knappes Rennen im Stechen, denn auch der 22 Jahre alte Niklas Krieg hatte Appetit auf den Sieg. Im Sattel seiner seit Wochen sehr erfolgreichen Holsteinerin Carella v. Clearway ritt er nur sieben hundertstel Sekunden langsamer über die Ziellinie (33,32). Auch er verließ die Westfalenhalle mit vielen PS, denn der Sponsor spendierte für den Zweitplatzierten ebenfalls ein Auto. Für Niklas Krieg aus dem baden-württembergischen Villingen-Schwenningen war das Dortmunder Turnier die Generalprobe fürs Weltcup-Finale in Göteborg am Osterwochenende, für das er sich dank seines Sieges in Leipzig und des guten Ergebnisses in Bordeaux noch quasi auf den letzten Metern hatte qualifizieren können.

Der amtierende Deutsche Meister Denis Nielsen, auch erst 26 Jahre jung, war zwar einen Hauch schneller als Wernke und Krieg, aber sein zehnjähriger Hengst DSP Cashmoaker v. Calido blieb im Stechen nicht fehlerfrei (4/33,14). Der viertplatzierte BSC Cavity, 13-jähriger Caretino-Sohn, kam im nördlichsten Zuchtgebiet zur Welt. Mit Holger Wulschner im Sattel beendete er das Stechen in Bestzeit, aber mit zwei Abwürfen (8/32,89). Der 52-Jährige aus Klein Belitz in Mecklenburg-Vorpommern war der einzige Routinier, der den „jungen Wilden“ Paroli bieten konnte.

Auf dem fünften Platz behauptete sich Felix Hassmann (30) aus Lienen mit Horse Gym’s Quali Quanti (8/33,47). Er wurde mit dem Ehrenpreis in Memoriam Pit Krautwig, den langjährigen Dortmunder Turnierleiter, als bester Reiter aus Westfalen ausgezeichnet.     hen

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