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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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11.12.2013 | 19:30 Uhr | Uta Helkenberg

„Unser Turnier soll besser werden“

Ideenbörse für ein gelungenes Turnier

Warendorf (fn-press). Turnierveranstalter in Deutschland haben es nicht immer leicht. Ständig steigende Ansprüche der Teilnehmer, weniger freiwillige Helfer und fehlende Sponsoren stellen die Turniermacher vor immer neue Herausforderungen. Ein ganzes Bündel an Ideen, wie man diesen gerecht werden kann, lieferten die Teilnehmer an der Aktion „Unser Turnier soll besser werden“ der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

Gefragt wurde nach Verbesserungen in den fünf Kategorien Ausschreibung, Infrastruktur, Helfergewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring sowie Rahmenprogramm. Was dabei herauskam, war eine kleine, aber feine Sammlung gelungener Turnierbeispiele aus ganz Deutschland. „Alle Bewerber haben gezeigt, dass sie sich intensiv Gedanken über ihr Turnier machen. Mit ihren Ideen gehen sie auf die Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer, der Vereinsmitglieder und Helfer, der Zuschauer und Sponsoren ein. Dadurch haben sie ihr Turnier aufgewertet und zukunftsfähig gemacht. Insofern dürfen sich alle Teilnehmer als ‚Sieger’ fühlen“, sagte Friedrich Otto-Erley, Leiter der FN-Abteilung Turniersport.

Optimierte Zeiteinteilungen, die geschickte Unterteilung nach Altersklassen und Leistungsstand sowie die Ausschreibung publikumswirksamer Wettbewerbe nach WBO (z.B. Jump and Dog), neue Hindernisse, bessere Böden und ausreichende Sanitäranlagen, die Helfereinteilung mittels neuer Medien wie Facebook oder Whatsapp, das Übertragen von Verantwortung an die Reiterjugend, die Einbindung der Eltern von Reitschülern und die Vergabe eines Ehrenamtspreises, die Einbindung des Turniers in den örtlichen Pfingstmarkt und das familienfreundliche Kinderprogramm mit Ponyreiten, Kinderschminken und Malwettbewerb – der Ideenreichtum der Vereine kennt kaum Grenzen. Dabei haben auch alle verinnerlicht, dass man nicht nur Guten tun, sondern auch darüber reden sollte. Das Gespräch mit der Presse ist ebenso selbstverständlich, wie die Pflege der Sponsoren. Ausführliche Sponsorenmappen, eine gelungene Präsentation der Sponsoren auf dem Turnier und der gute Kontakt über die Veranstaltung hinaus sind selbstverständlich. „Natürlich sind nicht alle Ideen neu. Manches mag sogar selbstverständlich erscheinen und wird auch anderswo praktiziert. Aber die Bewerber haben es auf den Punkt gebracht und für sich einen guten Weg gefunden, ihr Turnier voranzubringen“, so Otto-Erley.

Die FN hat sich daher entschlossen, nicht nur zehn, sondern allen Teilnehmern die ausgelobte Prämie in Höhe von 500 Euro auszuzahlen. Über diese kleine Aufbesserung der Vereinskasse freuen sich: Reitclub am Schwanberg aus Großlangheim und PSG Abenberg/Ebersbach (Landesverband Bayern), Reitclub Mosbach (Baden-Württemberg), Reitverein „Kronprinz Wilhelm“ Albarnim (Berlin-Brandenburg), RFV Wilhelmsburg-Kirchdorf (Hamburg), RFV Springe und Reitverein Heiligenfelde und Umgegend (Hannover), Ländlicher RFV Rimbach (Hessen), Reitsportverein Rheinhessen Mitte (Rheinland-Pfalz), RFV Illtal (Saarland) sowie ZRFV Altenrheine und RFZV St. Hubertus Herne (Westfalen). Eine Sonderprämie gab es darüber hinaus für das Trakehner Bundesturnier in Hannover sowie das Voltigierturnier des PSV Zum Alten Römer im Rheinland. Beide entsprachen nicht ganz den Ausschreibungskriterien, zeichneten sich aber ebenfalls durch gute Ideen aus.

Besonders zu gefallen wussten die Bewerbungen aus Springe, Großlangheim und Mosbach. Die Verleihung der Teilnahmeurkunde an Vertreter dieser Vereine findet im Rahmen der Rahmen der Löwen Classics in Braunschweig im März 2014 statt. Die übrigen Urkunden werden im passenden Rahmen innerhalb der jeweiligen Landesverbände überreicht.             Hb

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