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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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14.04.2014 | 15:30 Uhr | Susanne Hennig

Acht deutsche Teilnehmer beim Weltcup-Finale in Lyon

Spring- und Dressurreiter ermitteln ihre Hallenchampions

Warendorf (fn-press). Während der nationale Turniersport bereits in die grüne Saison gestartet ist, satteln die internationalen Spitzenreiter noch einmal „indoor“. Das Weltcup-Finale vom 17. bis 21. April im großen Messezentrum von Lyon ist der krönende Abschluss der Hallensaison. Gleich acht deutsche Reiterinnen und Reiter treten gemeinsam mit Bundestrainerin Monica Theodorescu (Dressur) und Bundestrainer Otto Becker (Springen) die Reise nach Frankreich an.

Dressurfans können sich auf ein erneutes Kräftemessen der beiden Spitzenpaare freuen. Die britische Olympiasiegerin und Europameisterin Charlotte Dujardin und ihr Pferd Valegro haben eine Wildcard des Veranstalters bekommen und werden mit Deutschlands Nummer 1, Titelverteidigerin Helen Langehanenberg und Damon Hill, um den Sieg kämpfen. Die 31-jährige Langehanenberg aus Billerbeck bei Münster nimmt nun zum vierten Mal am Weltcup-Finale teil. 2013 siegte sie im Sattel des jetzt 14-jährigen westfälischen Hengstes Damon Hill, ein Sohn des legendären Donnerhall, im Jahr zuvor musste sich das Paar knapp der Niederländerin Adelinde Cornelissen geschlagen geben.

Die deutsche Rekordhalterin Isabell Werth (44) startet zum sage und schreibe 14. Mal beim Weltcup-Finale. Die fünffache Goldmedaillengewinnerin bei Olympischen Spielen und dreimalige Einzel-Weltmeisterin aus dem niederrheinischen Rheinberg reist mit zwei Pferden nach Lyon: El Santo und Don Johnson. Aller Voraussicht nach wird Isabell Werth den 13-jährigen Wallach El Santo NRW einsetzen.

Ihr Weltcup-Debüt feiert Jessica von Bredow-Werndl aus dem oberbayerischen Aubenhausen. Sie gilt als der deutsche Shooting-Star dieser Weltcup-Saison. Zwar sammelte die 28-Jährige bereits in der Altersklasse der Junioren und Jungen Reiter zahlreiche Goldmedaillen bei Europameisterschaften, aber der Vorstoß in die internationale Dressurspitze gelang erst im vergangenen Jahr und ist eng verknüpft mit dem niederländischen Hengst Unee BB. Mit dem 13-jährigen Sohn des Gribaldi, den die Schweizer Dressurrichterin Beatrice Bürchler-Keller Jessica von Bredow-Werndl zur Verfügung stellt, glückte im März der Sieg in der Weltcup-Kür und im Grand Prix in Göteborg.

Wie Isabell Werth hat auch Marcus Ehning 2014 sein 14. Weltcup-Finale „auf dem Buckel“. Der Borkener, der während des Osterwochenendes seinen 40. Geburtstag feiern kann, gewann bereits dreimal das Weltcup-Finale: 2010 setzte er Plot Blue und Noltes Küchengirl ein, 2006 hieß der Sieger Sandro Boy und 2003 war Anka das „Ass im Ärmel“ des Reiters. Diesmal soll der zehnjährige NRW-Landbeschäler Cornado seine Premiere beim Weltcup-Finale erleben, zudem nimmt Ehning den bewährten Plot Blue mit nach Lyon.

Christian Ahlmann, der 39-jährige Weltcup-Final-Sieger von 2011, ist zum siebten Mal dabei. Mit Aragon Z (14) und Little Lady Z (13) verfügt er über zwei erfahrene Pferde, mit denen ihm in dieser Weltcupsaison etliche gute Platzierungen gelangen. Sein Spitzenpferd Cornet D’Amour will Daniel Deußer, mit 32 Jahren der jüngste im deutschen Springreiteraufgebot, satteln. Im Sattel des elfjährigen westfälischen Cornet Obolensky-Sohns wurde der in Belgien lebende Deußer 2013 Deutscher Meister und gewann zudem die Mannschafts-Silbermedaille bei der Europameisterschaft. Sportlich steil bergauf ging es auch im Winterhalbjahr für Lars Nieberg. Der Chefausbilder des Gestüts Berl in Sendenhorst belegte mit der elfjährigen westfälischen Stute Leonie W etliche vordere Platzierungen, unter anderem Platz 3 beim Weltcup-Springen von Leipzig.

Auf den letzten Drücker rutschte Ludger Beerbaum ins deutsche Lyon-Team nach. Er profitierte von der Absage des Franzosen Roger-Yves Bost. Der 50-jährige Rekordreiter aus Riesenbeck, der fünf olympische Goldmedaillen gewann, zweimal Europameister (Einzelwertung) wurde und schon neunmal Deutscher Meister war, bringt den niederländischen Chaman und die Stute Chiara an den Start – beides Pferde, die ihren Siegeswillen und ihr großes Potenzial mehrfach unter Beweis gestellt haben. Erst vor wenigen Wochen sprang die elfjährige Holsteinerin Chiara mit Beerbaum der Konkurrenz im Großen Preis von Doha davon.

Informationen, Zeitplan und Ergebnisse: www.feiworldcupfinals-lyon.comhen

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