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05.05.2013 | 18:13 Uhr | fn-press

Preis der Besten in Krumke/Senioren: Neuss macht Triple perfekt

Voltigieren: Erik Oese und Kristina Boe auf Rang eins

Krumke (fn-press). Der RSV Neuss-Grimlinghausen (Rheinland), Erik Oese (Radebeul) und Kristina Boe (Hamburg) haben den Preis der Besten in Krumke in den Senior-Wettbewerben gewonnen. Die Voltigier-Mannschaft von Jessica Schmitz wurde daraufhin im dritten Jahr infolge für das Championat nominiert. Die Europameisterschaften werden vom 30. Juli bis 4. August im österreichischen Ebreichsdorf ausgetragen.

Beim „Preis der Besten“– neben der Deutschen Meisterschaft der wichtigste Voltigierwettkampf auf nationaler Ebene – errang das Neusser Team auf Arkansas 8,323 Punkte und war damit die einzige Mannschaft, die den Wettkampf beenden konnte. „Im Vergleich zum letzten Bundeskader-Lehrgang im März hat sich die Mannschaft enorm gesteigert“, schätzte Bundestrainerin Ramge ein. Die Neusser hatten zum Auftakt mit einer starken Pflichtleistung geglänzt. Dort lagen die RSV-Akrobatinnen mit 7,879 Punkten im Vergleich zu 7,412 Zählern der Ingelsberger deutlich in Führung. Anschließend überzeugten die Rheinländerinnen mit einer „genialen Kürgestaltung“ (Zitat Ramge). „Die Übergänge, die Kreativität und die Ausstrahlung der Neusser ist schon jetzt atemberaubend“, sagte die Bundestrainerin.

Dass die Nominierungsentscheidung eindeutig ausfiel, lag auch daran, dass die Ingelsberger Athletinnen im ersten Kürdurchgang großes Pech hatten. Teammitglied Caroline Wenzel musste nach einem Sturz auf den Kopf ins Krankenhaus. Das Team brach die Darbietung im Wettkampfzirkel ab. Die Diagnose gab zwar Entwarnung. Die junge Ingelsbergerin hatte sich nicht schlimmer verletzt. Die Ärzte rieten allerdings von einem Antritt am Finaltag ab. „Neuss war klar besser in der Pflicht. Selbst wenn die Küren gleichwertig sind, hätten wir keine Chance gehabt“, schätzte Ingelsbergs Trainer Alexander Hartl ein und gratulierte den Neusserinnen zur dritten Championats-Nominierung in Folge.

Bei den Herren gewann, wie schon im Vorjahr, Erik Oese. Der amtierende Vize-Weltmeister war auf Calvador (Longe: Andreas Bäßler) mit einer ungewohnt schwachen Pflicht gestartet, kämpfte sich aber anschließend von Durchgang zu Durchgang nach vorn und verbuchte am Ende 7,962 Punkte. „Dass es noch gereicht hat ist natürlich schön, aber ich habe noch nicht mein ganzes Leistungspotenzial abrufen können“, kommentierte Oese, der seine Kür in diesem Jahr zum Thema „Prince“ choreografiert hat. Auf Rang zwei (7,757) platzierte sich Torben Jacobs (Köln) auf Flash Back (Alexandra Knauf), gefolgt von Jannik Heiland (Garbsen/7,627) auf Mr. Luis von der Itzehoer (Silke Gedien).

Auch bei den Damen setzte sich die Vorjahressiegerin durch. Kristina Boe voltigierte auf Don de la Mar (Winnie Schlüter) zu 8,172 Zählern, was den Sieg vor Regina Burgmayr (Kastenseeon) einbrachte. Die Ingelsbergerin kam auf Cappucino (Alexander Hartl) auf 7,892 Punkte. Platz drei (7,855) sicherte sich Theresa-Sophie Bresch auf Cyrano (Doris Marquart). Daniel Kaiser

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