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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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02.03.2016 | 18:00 Uhr | Maike Hoheisel

Qualifikationskriterien für DKB-Bundeschampionate Fahren angepasst

Geänderte Ausschreibung soll Prüfungen wieder attraktiver machen

Um die DKB-Bundeschampionate und deren Qualifikationsprüfungen für Fahrpferde wieder attraktiver zu machen, hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) ein Maßnahmenpaket beschlossen, das sich auch in der Championatsausschreibung 2016 niederschlägt. „In den letzten Jahren sind die Teilnehmerzahlen vom DKB-Bundeschampionat des Deutschen Fahrpferdes immer weiter gesunken, dem möchten wir entgegenwirken“, erläutert FN-Fahrsport-Koordinator Fritz Otto-Erley die Hintergründe.

Neu ist daher, dass die Teilnahme an der Finalprüfung des DKB-Bundeschampionats ab sofort bereits zur Teilnahme am Championat des kommenden Jahres berechtigt. Erstmals werden zudem alle Pferdezuchtverbände das Recht erhalten, für die beiden Championate der jüngeren (vier- und fünfjährige/Klasse A) und älteren Fahrpferde (sechs- und siebenjährige/Klasse M) jeweils zwei Pferde zu nominieren, ohne dass diese sich formal qualifizieren müssen. Interessant dürfte diese Variante vor allem für einige Landbeschäler und andere Deckhengste sein, die während der Decksaison auf Stationen verteilt sind und aus organisatorischen bzw. logistischen Gründen nicht an Qualifikationsprüfungen teilnehmen können. Auch hochprämierten Stuten, die durch ein Fohlen bei Fuß erst spät ins sportliche Geschehen eingreifen können, eröffnet sich hierdurch eine Möglichkeit, vielleicht doch am DKB-Bundeschampionat des Deutschen Fahrpferdes teilzunehmen. Weiterhin gilt die erfolgreiche Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat auch als formale Qualifikation für die FEI-Weltmeisterschaft Junger Fahrpferde, die in diesem Jahr vom 8. bis 11. September im französischen in Conty stattfinden wird.

Eine wesentliche Vereinfachung stellt auch die Vereinheitlichung der Qualifikationsnote dar. In den Prüfungen für vier- und fünfjährige Deutsche Fahrpferde, Fahrponys und Schwere Warmblüter (Klasse A) muss mindestens die Note 7,0 erreicht werden. Bei den älteren, sechs- und siebenjährigen (Klasse M) gilt die 6,5 als Qualifikationsnote für alle drei Fahrchampionate. Für diese Gruppe bleibt der „zweite Bildungsweg“ offen, nämlich die Teilnahme an einer kombinierten Prüfung der Klasse M (Dressur/Marathon/Kegelfahren), wobei die Dressur mit mindestens 60 Prozent bewertet worden und die Gesamtprüfung in Wertung beendet sein muss.

Verstärkt angesprochen werden, sollen nun auch Veranstalter, um von der bisher recht selten genutzten Möglichkeit der „Late Entry-Turniere“ Gebrauch zu machen, also von Turnieren mit kurzem Nennungsschluss. Diese Variante wird an einigen Schauplätzen in Verbindung mit einem praktischen, vorbereitenden Training genutzt, bei dem versierte Ausbilder mit Championatserfahrung auf die Besonderheiten der Vorstellung von Fahrpferden in Eignungsprüfungen eingehen sollen. Die Qualifikationsprüfung bildet dann quasi den Lehrgangsabschluss.

Der erste Versuch dieser Kombination von Turnier und Vorbereitungslehrgang findet im Südwesten statt, beim Traditionsveranstalter Schloß Kapfenburg in Lauchheim-Hülen unter Regie des DOKR-Fahrausschuss-Vorsitzenden Felix Auracher. Als Trainerin für den Vorbereitungslehrgang konnte die erfolgreiche Top-Ausbilderin und „Europameister-Mutter“ Brigitte Brauchle gewonnen werden. Der Lehrgang findet vom 20. bis 22. Mai in Hülen statt, der Abschlusstag ist zugleich Prüfungstag. Der Teilnehmerbeitrag pro Gespann beträgt 120 €. Infos und Anmeldungen: PSV Kapfenburg, f.auracher@psv-schloss-kapfenburg.de, Telefon: 07363 6080, Fax: 07363 6083. hoh/DRFV

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