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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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03.08.2014 | 18:39 Uhr | fn-press

CAI Riesenbeck: DM-Titel für Georg von Stein und Steffen Brauchle

Zweispänner-Team Zweiter im Nationenpreis

Riesenbeck (fn-press). Platz eins in der Deutschen Meisterschaft, Platz eins im internationalen Fahrderby, Platz zwei in der Kombinierten Wertung – viel besser konnte das Turnier in Riesenbeck für Vierspännerfahrer Georg von Stein aus Modautal in Hessen eigentlich nicht laufen. Dazu kommt noch die Nominierung für die Weltreiterspiele in der Normandie: Vom 4. bis 7. September wird der 41-jährige gemeinsam mit dem DM-Zweiten Christoph Sandmann (Lähden) und dem DM-Dritten Michael Brauchle (Lauchheim-Hülen) in Caen das deutsche Team bilden.

Insgesamt 43 Vierspännerfahrer aus neun Nationen waren zu der Veranstaltung „Riesenbeck international“ gekommen, für sie ging es nicht nur um den Sieg im Internationalen Fahrderby (CAI3*) sondern in der Kombinierten Wertung auch um Punkte für den Hallen-Weltcup, der in diesem Jahr im November in Stuttgart startet. Um Sieg und Platz in der Deutschen Meisterschaft, die ihr zehntes Jubiläum im westfälischen Fahrsport-Mekka feierte, bewarben sich 13 Teilnehmer. Schon in der Dressur war Georg von Stein bester deutscher Teilnehmer im internationalen Feld, im Gelände musste er lediglich Christoph Sandmann den Vortritt lassen, im Hindernisfahren ging der Sieg dann wiederum an von Stein. Als Vierter der DM behauptete sich Ludwig Weinmayr (Fischbachau), Fünfte wurde Mareike Harm aus Negernbötel. Beide wurden in dieser Reihenfolge auch als Reservisten für die Weltreiterspiele nominiert.

CAI und Fahrderby

Als letzte Station vor Beginn der Weltreiterspiele bot die Veranstaltung in Riesenbeck für Aktive, Trainer und Zuschauer besonders große Spannung. Drei Deutsche, vier Niederländer, ein US-Amerikaner, ein Schwede und ein Fahrer aus Uruguay machten die Plätze eins bis zehn der Kombinierten Wertung unter sich aus. Den Gesamtsieg holte sich der Niederländer Theo Timmermann, Zweiter wurde Georg von Stein, Dritter Koos der Ronde (Niederlande), Vierter Christoph Sandmann, Fünfter Ijsbrand Chardon (Niederlande), Sechster Chester Weber (USA), Siebter Fredrik Persson (Schweden), Achter Michael Brauchle, Neunter Mark Weusthof (Niederlande) und Zehnter Ernesto Ramon Colman Mena aus Uruguay. In der Dressur stand Theo Timmermann an der Spitze, bester Marathonfahrer war Christoph Sandmann, das Kegelfahren gewann Georg von Stein.

Das internationale Fahrderby ist eine weltweit einzige Prüfung aus vier Teilwertungen. Neben den klassischen drei Einzelprüfungen – Dressur, Gelände, Hindernisfahren – gehört zum Derby auch ein Hindernisfahren Jagd um Punkte, zudem werden die Ergebnisse der einzelnen Wertungen mit unterschiedlichen Koeffizienten multipliziert. Hier verwies Georg von Stein Koos de Ronde und Christoph Sandmann auf die Plätze.

DM Pony-Vierspänner

Zu seinem fünften DM-Titel in Folge fuhr bei den Pony-Vierspännern Steffen Brauchle aus Lauchheim-Hülen. Nach Platz drei in der Dressur gewann der 26-jährige Baden-Württemberger ganz souverän (knapp acht Punkte Vorsprung) den Marathon und blieb auch im Kegelfahren fehlerfrei. 110,45 Punkte lautete sein Endergebnis und damit dominierte er deutlich die Konkurrenz aus dem eigenen Land. Fast 17 Punkte mehr hat der alte und neue Deutsche Vize-Meister Dieter Höfs aus Weil der Stadt/Baden-Württemberg auf seinem Konto. Mit seinem überwiegend aus Welsh B-Ponys bestehenden Gespann war Höfs Sechster in der Dressur, Vierter im Marathon und beendete den Kegelparcours mit einem Abwurf und Zeitfehlern (Platz zehn). Bronze ging zum ersten Mal an den Emsdettener Michael Bügener, der mit seinen Welsh A-Ponys Siebter in der Dressur, Fünfter im Gelände und Gewinner des Hindernisfahrens war. Vierter der DM 2014 wurde Sven Kneifel aus Wunstorf, an fünfter Stelle platzierte sich Martin Thiemann (Saerbeck). Platz zwei in der Kombinierten Wertung, zu der 17 Teilnehmer angetreten waren, ging an die Belgierin Tinne Bax, die auch die Dressur gewann.

CAIO Zweispänner

Ein weiterer Höhepunkt des Riesenbecker Turniers war der Nationenpreis (CAIO) der Zweispänner, zu dem sechs Nationen ihre Teams entsandt hatten. Nach Dressur und Gelände noch in Führung, musste sich die deutsche Mannschaft, bestehend aus Arndt Lörcher (Wolfenbüttel), Stefan Schottmüller (Kraichtal) und Anna Sandmann (Lähden), nach dem Kegelfahren mit Platz zwei zufrieden geben. Platz eins ging an die Niederländer, für die im Hindernisparcours keine weiteren Punkte zum Gesamtergebnis addiert werden mussten, an dritter Stelle platzierten sich die Teilnehmer aus Ungarn.

Das Hindernisfahren wurde auch Sebastian Warneck (Potsdam) zum Verhängnis: Nach Dressur und Gelände hatte der 31-jährige Vize-Weltmeister von 2013 das 30-köpfige Teilnehmerfeld angeführt, vier Kegelabwürfe und dazu noch Zeitfehler ließen ihn dann aber auf Rang zehn der Gesamtwertung zurückfallen. Den Gesamtsieg holte sich mit 1,36 Punkten Vorsprung die für die PSG Lähden startende Carola Slater-Diener vor ihrer Vereinskollegin und Schülerin Anna Sandmann. Marco Freund (Dreieich) wurde knapp geschlagen Dritter, Sandro Koalick (Drebkau) rangierte mit weniger als einem Punkt Abstand zu Freund auf Platz vier. Fünfter wurde der Niederländer Antonie ter Harmsel. FN/Birgit Springmann

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