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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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24.01.2016 | 15:00 Uhr | Uta Helkenberg

Piaff-Förderpreis-Lehrgang 2016

15 Nachwuchsdressurreiter für den Start in der Serie nominiert

Warendorf (fn-press). Alle Jahre wieder beginnt die Saison für den Grand-Prix-Nachwuchs in der Dressur mit einem Lehrgang in Warendorf, an dessen Ende 15 Kandidaten für den Piaff-Förderpreis ausgewählt werden. „Die Beteiligung war wieder sehr gut und es waren auch erfreulich viele neue Gesichter darunter“, sagte der zuständige Trainer Jürgen Koschel. „Das musste auch sein, denn Ende des vergangenen Jahres sind viele Reiter ausgeschieden.“

Den Abschluss des Lehrgangs macht traditionell eine Trainingsprüfung, bei der jeder der 27 Ritte gefilmt, von Bundestrainerin Monika Theodorescu kommentiert und den Reitern als „Hausaufgabe“ mit auf den Weg gegeben wird. Die beste Bewertung von 73,333 Prozentpunkten erhielt Lisa-Marie Klössinger aus Bayern. Die 22-jährige Münchner Studentin – 2014 Mannschaftseuropameisterin und zweifache Vizeeuropameisterin der Jungen Reiter – und ihr Holsteiner Ex-Springpferd New Lord (v. Newton) gehörten bereits 2014 zum Kreis der Nominierten und meldeten sich nun nach einjähriger Pause mit einem Paukenschlag zurück. Ebenfalls mehr als 70-Prozent erzielten mit ihrem Trainingsritt Florine Kienbaum (Lohmar) mit Doktor Schiwago (72,442) und Juliette Piotrowski (Kaarst) mit Sir Diamond (71,240). Auch sie gehören zu denjenigen, die in den vergangenen Jahren als Junge Reiter hoch erfolgreich waren und nahtlos in den Grand Prix-Sport gewechselt sind. 

Der Piaff-Förderpreis wurde im Jahr 2000 mit Unterstützung der Liselott Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressursports ins Leben gerufen, um U25- Dressurreitern den Weg in den Grand-Prix und in den Topsport zu erleichtern. Prominenteste Finalsiegerin ist Kristina Bröring-Sprehe, Mannschaftsilbermedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2012 und Mannschaftsweltmeisterin 2014. Sie gewann 2011 mit Desperados FRH das Finale im Rahmen der German Masters in Stuttgart. Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg), die das Finale gleich drei Mal für sich entscheiden konnte (2011 bis 2003), trat in diesem Jahr in Warendorf als Ausbilderin in Erscheinung. Ihr Schüler, der 21-jährige Düsseldorfer Kevin Herzog, zählte am Ende zu den 15 Paaren, die von der Bundestrainerin gemeinsam mit Katrina Wüst, Dr. Evi Eisenhardt, Vorstandsmitglied der Liselott Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressursports, und Jürgen Koschel für die Teilnahme am Piaff-Förderpreis 2016 nominiert wurden. Die Serie ist auch in diesem Jahr wieder auf vier Turnieren zu Gast: in Wiesbaden (14. bis 16. Mai), bei den Deutschen Meisterschaften in Balve (3. bis 5. Juni), in Verden (4. bis 7. August) sowie in Ising (9. bis 11. September). Das Finale findet wie üblich in der Stuttgarter Schleyerhalle (16. bis 20. November) statt.

Und das sind die ausgewählten Kandidaten (alphabetisch): Anna-Christina Abbelen (Kempen) mit Henny Hennessy, Nathalie Braun (Aachen) mit Sergio, Kevin Herold (Düsseldorf) mit Feramo du bel horizon, Florine Kienbaum (Lohmar) mit Doktor Schiwago, Lisa-Marie Klössinger (Aicha) mit New Lord, Petra Middelberg (Glandorf) mit Barclay, Juliette Piotrowski (Kaarst) mit Sir Diamond, Tamara Rehnig (Frankfurt) mit Liostro, Jill de Ridder (Würselen) mit Ravallo, Charlotte Rummenigge (Grünwald) mit Fidelio B, Sarah Runge (Wuppertal) mit Fürst Kaspar, Franziska Sieber (Dortmund) mit Rosafina WRT, Franziska Stiegelmaier (Roth) mit Lukas, Lars Schulze Sutthoff (Greven) mit Lifestyle und Joline Thüning (Münster) mit Don Dayly. Hb

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