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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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14.02.2016 | 14:20 Uhr | Julia Basic

Löwen Classics: Weiterer deutscher Dressur-Sieg

Nadine Husenbeth und Florida gewinnen Grand Prix Kür

Braunschweig (fn-press). Bereits am Donnerstag hatte das deutsche Trio den ersten U25-Nationenpreis in der Volkswagenhalle gewonnen, am Sonntag folgte dann auch der Sieg für Nadine Husenbeth (Sottrum) und Florida in der Grand Prix Kür. Mit 74,708 Prozent setzten sich die beiden an die Spitze des Klassements.

„Es ist einfach immer noch mal etwas Besonderes für Deutschland zu starten, man ist noch motivierter“, sagte Husenbeth, Mitglied der Perspektivgruppe Dressur, im Anschluss an ihre Kür. Mit ihrer so routinierten, inzwischen 17-jährigen rheinischen Fidermark-Tochter Florida ließ sie während der Kür keinen Zweifel an ihrem Erfolg. Bereits am Freitag in der Mannschaftswertung auf dem Niveau Intermediaire II hatten die beiden mit 72.807 Prozent das beste Einzelergebnis erzielt. „Dieses Wochenende ist uns alles super gelungen. Flo fühlt sich hier in Braunschweig pudelwohl und ich war sehr glücklich darüber, als wir den Anruf von Jürgen Koschel bekamen, dass wir im Nationenpreis starten dürfen“, sagte die 23-jährige Studentin, die bereits im vergangenen Jahr den Grand Prix in Braunschweig gewonnen hatte. Auch im U25-Grand-Prix am Samstag schrammten die beiden knapp am Sieg vorbei. Mit 72.248 Prozent belegten sie hinter der Dänin Nanna Skodborg Merald (DEN) und Traneenggaards Akondo (73.876 Prozent) Rang zwei. In der Kür tauschten sie dann die Plätze.

Auch Husenbeths Teamkolleginnen Florine Kienbaum (Lohmar) und Franziska Stiegelmaier (Roth) zeigten starke Leistungen sowohl im Grand Prix als auch in der Kür. Kienbaums zwölfjähriger Hannoveraner Doktor Schiwago (v. Don Frederico) hatte am ersten Tag zwar noch Probleme mit der ungewohnten Hallenatmosphäre, steigerte sich im Anschluss aber deutlich. „Am Donnerstag war ich noch der Pechvogel, aber ich weiß was Doktor Schiwago kann und ich glaube an ihn. Gestern lief es dann schon viel besser und heute hat er wirklich gezeigt, was er drauf hat“, sagte Kienbaum, die mit ihrem Doktor Schiwago in dieser Saison erneut im Piaff-Förderpreis zu sehen sein wird. Für Kienbaum sprang in der Kür der dritte Platz mit 72,291 Prozent heraus, im Grand Prix Platz vier mit 69.302 Prozent.

Franziska Stiegelmaier musste sich in kürzester Zeit auf ihren Start im U25-Nationenpreis vorbereiten. Denn sie war erst Anfang der Woche für die krankheitsbedingt ausgefallene Juliette Piotrowski (Kaarst) eingesprungen. „Umso beachtlicher ist Franziskas Leistung hier, das sah alles sehr schön aus“, sagte U25-Bundestrainer Jürgen Koschel. „Sie hat im Piaff-Förderpreis-Lehrgang im Januar schon tolle Leistungen gezeigt und ihr Pferd ist unglaublich zuverlässig.“ Mit ihrem elfjährigen bayerischen Wallach Lukas (von Lagiator) wurde Stiegelmaier Dritte im Grand Prix (70.271 Prozent) und Vierte in der Kür (72,208 Prozent). „Alle drei sind hier spitze geritten“, freute sich Koschel. „Das war eine sehr schöne Veranstaltung und wir sind Axel Milkau dankbar dafür, dass er das hier in Braunschweig, bei diesem sehr persönlich geführten Turnier, ermöglicht hat. Es war eine Bereicherung für die jungen Reiterinnen.“

Begeistert waren die Reiterinnen auch vom Zuspruch des Publikums in der Volkswagenhalle. „Ich habe das Gefühl, dass das Publikum viel Spaß hatte und finde es toll, dass sich so viele Leute für unseren Sport interessieren, das beflügelt natürlich“, sagte Husenbeth. Turnierchef Axel Milkau konnte das gute Gefühl auch in Zahlen bestätigen: „Wir haben über die vier Tage verteilt einen neuen Zuschauerrekord von 32.000 zu verzeichnen. Die Begeisterung für den U25-Nationenpreis oder den U25-Springpokal zeigt doch, dass man mit der nächsten Generation Hallen füllen kann. Ich freue mich, dass neue Gesichter nach vorne kommen, bei denen das Glänzen in den Augen zu sehen ist, das ist sehr authentisch und passt gut zu unserem Turnier. Die Atmosphäre war über alle Tage phantastisch und die jungen Leute haben hier tolle Werbung für unseren Sport betrieben.“

Wiesbaden: Sichtung für erste U25-EM

Nun fiebern die jungen Reiterinnen dem Saisonhöhepunkt, den ersten U25-Europameisterschaften im niedersächsischen Ankum entgegen (16. bis 19. Juni). Da der Termin so früh im Jahr liegt, werde es nur eine Sichtung für das Championat geben, sagte Jürgen Koschel. „Diese wird im Rahmen des Piaff-Förderpreises in Wiesbaden stattfinden.“ Da jedoch nicht mehr alle potenziellen EM-Kandidaten an der Nachwuchs-Grand-Prix-Serie teilnehmen, dürfen diese in Wiesbaden außerhalb der Konkurrenz starten, um sich dennoch für das Championat qualifizieren zu können. jbc

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