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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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15.04.2012 | 15:25 Uhr | Susanne Hennig

Dieter Graf von Landsberg-Velen verstorben

Der FN-Ehrenpräsident und Balver Turnierchef wurde 86 Jahre alt

Balve (fn-press). Dieter Graf von Landsberg-Velen, die herausragende Persönlichkeit des deutschen Pferdesports, lebt nicht mehr. Der Ehrenpräsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) aus dem sauerländischen Balve verstarb am 15. April im Alter von 86 Jahren.

 Mit dem am Sonntag, 15. April, verstorbenen Dieter Graf von Landsberg-Velen verliert der Pferdesport nicht nur einen seiner engagiertesten Funktionäre, sondern zugleich einen großartigen Menschen. Von charakterlicher Stärke, Herzenswärme und Respekt für andere geprägt, vermochte Graf Landsberg konstruktiv-kritisch und nachdenklich stets das Beste für den Pferdesport zu erreichen. Bis zu seinem Tod war er voller Tatendrang als Turnierleiter des „Balve Optimum“, der Deutschen Meisterschaft der Dressur- und Springreiter, in die Entwicklung und Organisation der Großveranstaltung neben dem Familiensitz Schloss Wocklum eingebunden.

Herausragendes ehrenamtliches Engagement kennzeichnete Graf Landsbergs Leben mehr ein halbes Jahrhundert. Seine zahlreichen Funktionen im Sport wie im karitativen Bereich aufzuzählen, kann kaum gelingen. Als Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung über drei Jahrzehnte (1968 bis 2001) und späterer Ehrenpräsident prägte er den Pferdesport und seine Strukturen wie kein anderer. „Dieter Graf Landsberg-Velen ist das Sinnbild des Reitsports“, betonte einst Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Vize-Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Dieter Graf Landsberg kam am 17. Dezember 1926 auf Schloss Wocklum zur Welt. Bereits während seines Jurastudiums übernahm er den elterlichen land- und fortwirtschaftlichen Betrieb. Mit gerade einmal 23 Jahren wurde er zum Vorsitzenden des Balver Reitvereins gewählt – der Beginn einer unvergleichlichen Laufbahn. 1968 bündelte er die unterschiedlichen Pferdesport- und Zuchtverbände, die sich nach dem Krieg formiert hatten, zur Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Ab 1973 war Graf Landsberg Vorsitzender des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und Vize-Präsident des Weltreiterverbandes FEI (1979 bis 1997).

Graf Landsberg hat weit über den Pferdesport hinaus die internationale Sportlandschaft beeinflusst. 1973 wurde er in das Präsidium des damaligen Nationalen Olympischen Komitees (NOK) gewählt, ein Jahr später zum Vize-Präsidenten des Deutschen Sportbundes (DSB) und 1993 zum Vize-Präsidenten des NOKs berufen.

Das Herz des „Reiter-Grafen“, wie er vielfach genannt wurde, schlug nicht nur für Pferde. Von 1957 bis 1992 stand er dem Malteser Hilfsdienst zunächst als Leiter, dann als Präsident vor. Während seiner 35-jährigen Amtszeit entwickelte sich der Hilfsdienst vom Sanitäts- und Erste Hilfe-Anbieter zu einer bundes- und weltweit agierenden Hilfsorganisation im In- und Ausland.

Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt Graf Landsberg das große Bundesverdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 1998 wurde er mit dem „Olympischen Orden” des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ausgezeichnet. 2002 ehrte ihn die FN mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold mit Brillanten.

 

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