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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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18.02.2016 | 06:00 Uhr | Adelheid Borchardt

DOSB-Ausbilderzertifikat wird gut angenommen

Ausbilder erleben moderne Lernmethoden

Warendorf (fn-press). Mitte Februar fand in Warendorf wieder eine Fortbildung für Lehrkräfte und Referenten statt, die in der Trainerausbildung tätig sind. „Man merkt den Effekt dieser Art des Lernens und Lehrens“, lobte einer der Teilnehmer die Qualität den Lehrgang zur Erlangung des „DOSB-Ausbilderzertifikats“.

Das Ausbilderzertifikat des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) wird seit drei Jahren von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung im Pferdesport angeboten. Mit großem Erfolg: Mittlerweile haben über 80 Trainerausbilder teilgenommen und sich begeistert geäußert. Das liegt zum einen an den Coaches Hermann Grams, Diplom-Sportlehrer, und Ingela Bartsch, Sportwissenschaftlerin, die moderne Lehr- und Lernmethoden nicht nur vermitteln, sondern erleben lassen. „Ich habe sehr viele Denkanstöße mitgenommen“, „Ich muss jetzt an mir selber arbeiten, um sicherer in der Anwendung dieser Methoden zu werden“, und „ich habe sehr viele Ideen bekommen, was und wie ich es ändern kann“, waren die Aussagen einiger Teilnehmer in der abschließenden Feedbackrunde, denen die anderen Teilnehmer mit Nicken zustimmten. Zum anderen bietet die Fortbildung die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen Trainerausbildern auszutauschen. „Das war total spannend, weil auch die Gruppe so heterogen war. Hier sind Leute aus dem klassischen Bereich, aus dem Westernreiten und Wanderreiten“, sagte Caroline Lux vom Bundesverband der Berufsreiter. Deshalb waren auch die Kaffeepausen wichtige Lernpausen. „Der informelle Austausch untereinander ist unheimlich wichtig“, bestätigte Elke Miemitz von der Ersten Westernreiter Union.

Der Wunsch nach mehr Vernetzung und Austausch bekommt nun auch eine Plattform. „Wir werden im DOSB-Bildungsnetz eine Gruppe einrichten, in der sich die Teilnehmer, die Fachschulleiter, Referenten und Lehrkräfte online austauschen und gegenseitig beraten und informieren können“, griff Eva Lempa-Röller, in der FN-Abteilung Ausbildung und Wissenschaft für diese Fortbildung zuständig, direkt die Anregung der Teilnehmer auf.

Das Ausbilderzertifikat wurde vom DOSB ins Leben gerufen, um Ausbilder für Lehrtätigkeiten in der Erwachsenenbildung weiter zu qualifizieren. Dabei lernen die Ausbilder der Ausbilder, wie sie gezielt und effektiv Wissen vermitteln können und mit welchen Methoden in der Erwachsenenbildung gelehrt werden kann. Methoden, die auch in der Fortbildungsmaßnahme selbst zum Tragen kommen, so dass die Teilnehmer eigene Lernerfahrungen einbringen, erproben und reflektieren konnten. Seit 2014 ist das DOSB-Ausbilderzertifikat auch Bestandteil der Ausbildungs- und Prüfungs-Ordnung (APO). Ziel der Maßnahme ist es, die Vermittlungskompetenz der Lehrkräfte und Referenten zu verbessern, die in der Trainerausbildung tätig sind. Zudem trägt die Fortbildung zur Auseinandersetzung mit dem Selbst- und Rollenverständnis der Lehrkräfte bei. Entsprechend bilden die beiden Module Sozial- und Methodenkompetenz mit je 15 Lehreinheiten die Inhalte des Lehrgangs. Da sich das Wissen über das Lernen und Lehren ständig weiterentwickelt ist das DOSB-Ausbilderzertifikat auf vier Jahre befristet. Daher bietet die FN künftig Fortbildungen zur Lizenzverlängerung an. Bo

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