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Olympische Spiele London - Gold für die Vielseitigkeitsreiter - Foto: Stefan Lafrentz

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Goldene Schärpe Ponys

Die „Goldene Schärpe – der Deutschlandpreis der Ponyreiter“ ist ein bundesweiter Wettbewerb mit einer langen Tradition. 1972 wurde er ins Leben gerufen „um die Ausbildungsarbeit und -richtung auf dem Gebiet der Ponyreiterei nachhaltig zu beeinflussen“. Ein Jahr später feierte die Goldene Schärpe ihre Premiere im Rahmen des westfälischen Jugendturniers, das damals noch in der Halle Münsterland in Münster stattfand. Im Laufe der Zeit wurde der Teilnehmerkreis immer größer, die Aufgaben wandelten sich und aus dem Indoor-Event wurde ein vielseitiger Wettbewerb mit Dressurprüfung, Stilspringprüfung und Stilgeländeritt, jeweils auf E-Niveau, sowie Theorie und Vormustern.

Inzwischen hat die „Goldene Schärpe“ ihre Qualitäten als „Sprungbrett“ in den großen Sport nachhaltig bewiesen: So sind beispielsweise die Vize-Europameisterin 2011, Sandra Auffarth, als auch ihre EM-Mitstreiterin Julia Krajewski ehemalige „Schärpen“-Reiterinnen. Im Sattel ihrer Ponys Faryno beziehungsweise Cyrano gewannen sie 1999 im hessischen Ermenrod im Weser-Ems-Team I die Bronzemedaille.

Die Teilprüfungen der Goldenen Schärpe
In der Teilprüfung Vormustern sind das Herausgebrachtsein des Ponys und der Gesamteindruck ausschlaggebend, wobei die Teilnehmer ihr Pony an der Hand vorführen und dafür eine Wertnote zwischen 0 und 10 erhalten. In der Theorie gilt es, einen Fragebogen mit 20 Fragen rund um Pferd und Pferdesport möglichst korrekt zu beantworten. Bei der Dressurprüfung der Klasse E, die einzeln geritten wird, zählen vor allem Sitz und Einwirkung des Reiters. Im Springen gilt es, einen Parcours mit Standardanforderungen zu überwinden. Hier geht es um den Stil des Reiters, ebenso wie in der maximal 1.000 Meter langen Geländeprüfung. Gefordert wird das rhythmische, flüssige Überwinden der Hindernisse, wobei auch hier großen Wert auf Sitz und Einwirkung der Reiter gelegt wird. Für das Gesamtergebnis werden die Teildisziplinen Vormustern : Theorie : Springen : Dressur : Gelände im Verhältnis 1:1:4:4:5 bewertet.

Teilnahmeberechtigt
Pro Mannschaft dürfen maximal fünf Reiter im Altern von 16 Jahren und jünger an den Start gebracht werden, wobei in jeder der fünf Teilprüfungen die besten vier Reiter einer Mannschaft gewertet werden. Bei der Goldenen Schärpe Pony gibt es neben der Mannschafts- auch eine Einzelwertung. Landesverbände, die keine Mannschaft für die Goldene Schärpe stellen, können mit bis zu drei Einzelreitern vertreten sein. Die Einzelreiter der Verbände, die keine Mannschaft für die Goldene Schärpe stellen, können vor Ort ggf. mit Einzelreitern anderer Verbände (ohne Mannschaft) zu einer Mixed-Mannschaft zusammengeschlossen werden. Eine Mixed-Mannschaft darf aus maximal zwei Verbänden bestehen.

Um ein möglichst homogenes Starterfeld zu gewährleisten, sind Mitglieder des Bundes-Pony-Kaders nicht zugelassen. Reiter, die über 12 Jahre alt sind, dürfen nur dann ein drittes Mal an der Goldenen Schärpe teilnehmen, wenn sie in den Vorjahren nicht platziert waren. Ebenfalls nicht startberechtigt sind Reiter mit Platzierungen in Vielseitigkeits- oder Kombinierten Prüfungen (Dr./Spr./Gel.) der Klasse A bis Nennungsschluss und/oder Teilnahme am Bundesnachwuchschampionat.

Ansprechpartner

Foto von Simone Teeuwen

Simone Teeuwen

Tel 02581/6362-182
Fax 02581/6362-403

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