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Weltreiterspiele 2014

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Weltreiterspiele 2014

Deutsche Pferdesportler holen fünf Gold-, sechs Silber- und vier Bronzemedaillen

In der Normandie im Nordwesten Frankreichs ermittelten Pferdesportler der Disziplinen Dressur und Para-Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren, Voltigieren, Reining und Distanzreiten vom 23. August bis 7. September ihre Weltmeister. Mit fünf Goldmedaillen, sechsmal Silber und viermal Bronze gingen die Weltreiterspiele für das deutsche Team sehr erfolgreich zu Ende.

In den olympischen Disziplinen sind die deutschen Reiter die erfolgreichsten dieser Weltreiterspiele: Team-Gold jeweils in Dressur und Vielseitigkeit, dazu Einzel-Gold in der Vielseitigkeit (Sandra Auffahrt) und Einzel-Silber (Michael Jung) sowie zweimal Einzelsilber auf dem Dressurviereck (Helen Langehanenberg) und einmal Bronze (Kristina Sprehe) lautet die herausragende Bilanz, die keine andere Nation vorlegen kann.

Dr. Dennis Peiler, Chef de Mission bei den World Equestrian Games in der Normandie, ist vor allem auch mit Blick auf die kommenden Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro sehr zufrieden: „Unsere Teams in Dressur, Springen und Vielseitigkeit haben sich hier auf Anhieb für die Olympischen Spiele qualifiziert. Das war uns natürlich sehr wichtig, denn die nächste und auch letzte Qualifikationschance bietet sich bei kommenden Europameisterschaften in Aachen. Dann wäre der Druck sehr hoch.“ Bei den Weltreiterspielen lösten die besten drei Dressur-, die besten fünf Spring- und die besten sechs Vielseitigkeitsnationen ihr Ticket für Olympia. Auch das Para-Team, das mit Mannschafts-Bronze sowie Gold und Silber (Hanne Brenner) und Bronze (Elke Philipp) vier Medaillen beisteuern konnte, ist für die kommenden Paralympics qualifiziert.

Die deutschen Vierspännerfahrer Christoph Sandmann, Michael Brauchle und Georg von Stein kletterten von Bronze 2010 jetzt auf den Silberrang. Auch im Voltigier-Lager feierten die Deutschen Gold (Gruppe Neuss-Grimlinghausen). Insgesamt wurden mehr Medaillen erzielt, was auch daran liegt, dass mit dem Pas de Deux (Silber für Pia Engelberti und Thorben Jacobs) eine neue Disziplin hinzukam.

Nicht zufriedenstellend fällt Peilers Bilanz für die Disziplinen Reining und Distanzreiten aus. „Der Distanzritt litt zwar unter miserablen Bodenverhältnissen, aber insgesamt ist das Team hinter den Erwartungen zurückgeblieben.“ Alle fünf Reiterinnen schieden schon früh aus dem Wettbewerb aus bzw. zogen ihre Pferde zurück. Peiler: „Bei der Reining hatten unsere Reiter im Vorfeld viel Verletzungspech. Dennoch gab es noch eine Chance auf Bronze, die leider nicht genutzt werden konnte.“

Gold, Silber und Bronze für die deutschen Voltigierer

Thomas Brüsewitz und Longenführerin Irina Lenkeit, Foto: Daniel Kaiser
Pas de Deux: Gera Marie Grün und Justin van Gerven, Pia Engelberty und Torben Jacobs, Foto: Daniel Kaiser
Das deutsche Volti-Team, Foto: Daniel Kaiser

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