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Philine Ganders-Meyer

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Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Vielseitigkeit

Seit 1995 werden die Deutschen Mannschaftsmeister in einer eignen Veranstaltung ermittelt, ursprünglich im Rahmen einer nationalen Vielseitigkeitsprüfung Klasse M, heute als internationale Zwei-Sterne-Kurzprüfung.

Ursprünglich wurden die Deutschen Meister sowohl in der Einzel- wie auch in der Mannschaftswertung im Rahmen einer einzigen Prüfung auf internationalem Drei-Sterne-Niveau ermittelt. Zunehmend verlor diese Mannschaftswertung allerdings an Bedeutung, da meist nur wenige Landesverbände in der Lage waren, die Deutschen Meisterschaften mit drei oder gar vier CCI***-Reitern zu besetzen.

1995 entschloss man sich daher, die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften als eigenständige Prüfung auszutragen und das Niveau auf mittleres beziehungsweise "zwei Sterne" zu beschränken. Mit der Verlegung des Termins auf den Herbst wollte man den deutschen Reitern zudem einen weiteren Saisonhöhepunkt zum Ende des Jahres bieten. Nicht zuletzt erhoffte man sich dadurch auch eine bessere Betreuung der "Mittelstandsreiter" seitens ihres Landesverbandes.

Die Erwartungen wurden allerdings nicht erfüllt. Nach wie vor hatten die Landesverbände Probleme, passende Paare für den Start in einer "großen" CCI**-Prüfung zu finden, deren Geländeteil seinerzeit noch Rennbahn und Wegestrecken beinhaltete. 2002 ging man daher dazu über, die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Form einer internationalen Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) auszutragen. Damit erfuhr dieses Championat eine deutliche Aufwertung: Nicht nur, dass die Beteiligung höher war als in den Vorjahren, auch die Qualität des Starterfeldes war deutlich besser. So gelang es den meisten Landesverbänden erstmals, ihre Topreiter an den Start zu schicken.
 
 
 

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