14.03.2010

CSI**** Braunschweig: Verlorenes Hufeisen bringt Glück

Lars Nieberg gewinnt den Großen Preis

von fn-press

Braunschweig (fn-press). Als wahrer Glückspilz erwies sich im Großen Preis beim Internationalen Springturnier (CSI****) von Braunschweig Lars Nieberg (Homberg/Ohm). Nachdem sein Pferd Lord Luis unmittelbar vor dem Start im Stechen ein Hufeisen verloren hatte, konnte der zweifache Mannschaftsolympiasieger als letzter Starter die Prüfung gewinnen.

Der langjährige Leiter und zukünftige Eigentümer des hessischen Gestütes Wäldershausen durfte Dank des Einverständnisses seiner Mitbewerber zunächst seinem Holsteiner Wallach (v. Lasino) das Hufeisen wieder annageln lassen, eher er als letzter von insgesamt elf Startern ins Stechen ging. Mit einer Nullrunde in 39,76 Sekunden sicherte sich der 46-Jährige überlegen die Prüfung und konnte sich damit über einen PKW im Wert von 35.000 Euro freuen.

Platz zwei ging an Robert Whitaker (Großbritannien). Der 27-jährige Sohn der Springreiterlegende John Whitaker, der am Vortag bereits das Championat von Braunschweig gewonnen hatte, sah das Ziel mit einer fehlerfreien Runde in 41,26 Sekunden. Die einzige weitere Nullrunde im Stechen (41,45 Sekunden) zeigte der im westfälischen Münster lebende Ire Denis Lynch mit Abberuail van het Dingeshof, was dem Paar Platz drei bescherte.

Zweitbester deutscher Teilnehmer war Marcus Ehning (Borken). Mit der nach längerer Verletzungspause wieder eingesetzten Stute Noltes Küchengirl belegte der 35-Jährige den fünften Platz (vier Strafpunkte in 40,42 Sekunden). Auf Platz sechs folgte sein Landsmann Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash (vier Strafpunkte in 40,64 Sekunden). Rebecca Golasch (Versmold), Deutsche Meisterin des Jahres 2009, kam mit Lassen Peak auf den zehnten Platz (acht Strafpunkte in 43,76 Sekunden).

Thomas Hartwig

Weitere Informationen: www.loewenclassics.de

 
 
 

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