CSN Braunschweig: Hannover gewinnt zweite Auflage des Hallenchampionats der Landesverbände
von Dr. Dennis Peiler
In der Besetzung Thomas Brandt (Winsen) mit Rosanto, Hilmar Meyer (Morsum) mit Shorena und Linn Zakariasson (SWE) mit Chin Airforce leistete sich Hannover insgesamt vier Fehlerpunkte und damit weniger als die weiteren 16 Teams. "Ich bin sprachlos. Das war eine super Leistung und ein verdienter Sieg", freute sich Mannschaftsführer Peter Teeuwen (Brackel).
Vorjahressieger Westfalen konnte dieses Mal nicht in die Titelvergabe eingreifen. Westfalen kassierte im ersten Umlauf zwölf Strafpunkte und verpasste die zweite Runde der besten zehn Teams. Der Vorjahreszweite, Weser-Ems, mischte erneut bis zum Schluss mit, musste wie Hannover einen Abwurf hinnehmen, hatte aber am Ende 0,25 Strafpunkte für Zeitüberschreitung mehr auf dem Konto als das Siegerteam. Folglich blieb für Weser-Ems auch bei der zweiten Auflage des Hallenchampionats "nur" Platz zwei. "Nachdem ich mir in meinem zweiten Umlauf einen Abwurf erlaubt hatte, musste ich auf eine Nullrunde bei Linn und einen Fehler beim Schlussreiter von Weser-Ems hoffen. Zum Glück hat es gereicht", so ein zufriedener Hilmar Meyer nach dem Mannschaftssieg. Platz drei ging an Hessen, das sich wie zwei weitere Teams zwei Abwürfe erlaubte, aber am Ende die schnellste Zeit auf dem Punktekonto hatte.
Für das Deutsche Mannschaftschampionat der Springreiter konnte jeder Landesverband eine Mannschaft mit drei Reitern entsenden. Ziel des Hallenchampionates ist es, den Teamgedanken zu stärken, aber auch den Stellenwert der Landesmeisterschaften in den einzelnen Verbänden zu erhöhen.
Weitere Informationen unter http://www.loewenclassics.de/
